--- title: "Diskussion: Erfolgsfaktoren für die \"massenhaften\" Etablierung und Adoption von Formen der digital verteilten Zusammenarbeit" description: "Erfahren Sie, wie Change-Manager digitale Tools wie Office 365 erfolgreich einführen, ohne Mitarbeitende zu überfordern." canonical_url: "https://www.shift-work.de/mediathek/asset/diskussion-erfolgsfaktoren-fuer-die-massenhafte-etablierung-und-adoption-von-formen-der-digital-verteilten-zusammenarbeit.html" published: "2021-05-20" updated: "2026-04-12" language: "de" content_type: "VideoObject" publisher: "" --- # Diskussion: Erfolgsfaktoren für die "massenhaften" Etablierung und Adoption von Formen der digital verteilten Zusammenarbeit **Aufgezeichnet am:** 28.09.2021 **Dauer:** 30 Min. ## Sprecher - [Referent_innen & Teilnehmer_innen der Veranstaltung](/experten/referent-innen-teilnehmer-innen-der-veranstaltung.html) Erfahren Sie, wie Change-Manager digitale Tools wie Office 365 erfolgreich einführen, ohne Mitarbeitende zu überfordern. Die Paneldiskussion auf den Shift/HR Talks 2022 untersucht die Erfolgsfaktoren für die breite Einführung digitaler Zusammenarbeitstools in großen Unternehmen. Im Mittelpunkt stehen Change-Manager und Teamleiter, die digitale Tools wie Office 365 unternehmensweit implementieren möchten, ohne die Mitarbeitenden zu überfordern. Die Diskussion beleuchtet spezifische Change-Management-Ansätze, flexible Governance-Strukturen und die Rolle von Multiplikatoren bei der nachhaltigen Befähigung der Belegschaft. Ein besonderer Fokus liegt auf der Reduktion von Komplexität am digitalen Arbeitsplatz und der Anpassung von Governance-Strukturen an sich verändernde Anforderungen. Die Diskussionsteilnehmer betonen die Bedeutung des ADKAR-Modell-Ansatzes, der Phasen wie Awareness, Desire und Knowledge umfasst, um die Adoption digitaler Tools zu fördern. Sie heben hervor, dass die Reduktion von Komplexität und die gezielte Anpassung von Governance-Strukturen entscheidend sind, um Überforderung zu vermeiden. Multiplikatoren spielen eine zentrale Rolle, indem sie Feedback sammeln und als Schnittstelle zwischen verschiedenen Abteilungen fungieren. Die Panelisten empfehlen, kontinuierliche Befähigung, flexible Governance und aktive Einbindung von Multiplikatoren zu kombinieren, um die nachhaltige Akzeptanz digitaler Zusammenarbeitstools zu gewährleisten. ## Kernaussagen - Das ADKAR-Modell ist ein zentraler Ansatz, um Awareness, Desire, Knowledge, Ability und Reinforcement für die Adoption digitaler Tools zu fördern. - Komplexität am digitalen Arbeitsplatz muss reduziert werden, um Mitarbeiter nicht zu überfordern und ihre Akzeptanz zu steigern. - Governance-Strukturen müssen flexibel gestaltet sein, um sich kontinuierlich an veränderte Anforderungen anzupassen. - Multiplikatoren und Key User in Teams spielen eine entscheidende Rolle, um das Überforderungsdilemma zu lösen und Best Practices zu verbreiten. - Ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess und datengetriebene Analysen sind essenziell, um die Effektivität der digitalen Zusammenarbeit zu gewährleisten. ## Zitat > Wir müssen den digitalen Arbeitsplatz so gestalten, dass er für die Mitarbeiter komfortabel und effektiv ist. Es geht nicht um eine Einheitslösung, sondern um individuelle Anpassungen. – Markus Das ADKAR-Modell ist entscheidend: Wir müssen nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch den Raum schaffen, in dem Veränderungen zugelassen werden. – Georgios Projektmanagement muss agiler werden. Es geht darum, kontinuierlich zu verbessern und flexibel auf Veränderungen zu reagieren. – Markus Kritische Stimmen sind wertvoll. Sie helfen, Lernpfade anzupassen und eine selbstlernende Organisation zu fördern. – Markus Es ist wichtig, dass Mitarbeiter verstehen, wie sie den Informationsfluss selbst steuern können, um Überforderung zu vermeiden. – Martina