--- title: "Insights from the Social Collaboration Maturity Benchmark Report " description: "Das Collaboration Maturity Model zeigt, wie dialogorientierte Formate hybride Zusammenarbeit und Engagement in Großunternehmen stärken." canonical_url: "https://www.shift-work.de/mediathek/asset/insights-from-the-social-collaboration-maturity-benchmark-report-2021.html" published: "2021-12-17" updated: "2026-04-23" language: "de" content_type: "VideoObject" publisher: "" --- # Insights from the Social Collaboration Maturity Benchmark Report **Aufgezeichnet am:** 16.02.2022 ## Sprecher - [Ana Neves](/experten/ana-neves.html) — Owner & Management Consultant, knowman - [Jaap Linssen](/experten/jaap-linssen.html) — Founding Partner, OrangeTrail Das Collaboration Maturity Model zeigt, wie dialogorientierte Formate hybride Zusammenarbeit und Engagement in Großunternehmen stärken. Ana Neves und Jaap Linssen stellen das Collaboration Maturity Model anhand empirischer Daten aus internationalen Handels- und Technologiekonzernen vor. Im Fokus steht die Entwicklung digitaler Kollaborationskompetenz und die Optimierung hybrider Arbeitsformen. Die Referierenden strukturieren die digitale Zusammenarbeit in drei Reifestufen: von reiner Reichweite über ad-hoc Dialoge bis zur strategisch integrierten, dialogorientierten Arbeitsweise. Die Analyse basiert auf einer Benchmark-Studie mit 39 Unternehmen aus 16 Ländern und adressiert insbesondere Fachverantwortliche aus HR und interne Kommunikation in Großunternehmen. Das Collaboration Maturity Model differenziert sieben Fokusbereiche, darunter Leadership, interne Kommunikation, Teams und Innovation. Die Ergebnisse zeigen, dass Mitarbeitende im Vergleich zu Teams, Communities und Supportfunktionen die höchste Reife aufweisen, während Führungskräfte und Teams selten die höchste Stufe erreichen. Dialogorientierte Formate wie Jam Sessions und Working Out Loud werden als Methoden vorgestellt, um Engagement und Wissensaustausch zu fördern. Die Studie belegt, dass Unternehmen mit einem höheren Anteil an dialogorientierter Nutzung geringere negative Auswirkungen auf das Mitarbeiterengagement während hybrider Arbeit verzeichnen. Die nachhaltige Verankerung digitaler Kollaboration hängt maßgeblich vom aktiven Leadership-Engagement und der Anerkennung digitaler Kollaborationsleistungen ab. ## Kernaussagen -

Ein 'Fool with a Tool' bleibt ein 'Fool' – Technologie allein verändert keine Arbeitsweisen, sondern erfordert strukturelle Entwicklung der digitalen Kompetenzen. - Das Collaboration Maturity Model beschreibt drei Stufen der digitalen Zusammenarbeit: von reiner Reichweite über ad-hoc Dialoge bis hin zu strategisch integrierter, dialogorientierter Arbeitsweise. - Mitarbeiterengagement und wahrgenommener Nutzen sozialer Plattformen steigen signifikant, wenn Dialogformate und Working Out Loud gezielt eingesetzt werden. - Führungskräfte, die Social Collaboration Tools strukturiert und dialogorientiert nutzen, erzielen eine geringere negative Auswirkung auf die Mitarbeiterbindung während hybrider und Remote-Arbeit. - HR und Learning & Development müssen Enablement, Anerkennung und Belohnung für offene, digitale Zusammenarbeit stärker fördern, um nachhaltigen Wandel zu erreichen.

## Zitat > Ein Fool mit einem Tool bleibt ein Fool – auch im Homeoffice. – Jaap Linssen Technologie allein verändert nichts, wenn Unternehmen nicht auch ihre Arbeitsweisen und Routinen hinterfragen. – Jaap Linssen Die Entwicklung digitaler Kompetenzen muss strukturell erfolgen – Klickanleitungen reichen nicht, es braucht ein neues Mindset für Zusammenarbeit. – Jaap Linssen Mitarbeitende sind oft reifer in der Nutzung digitaler Plattformen als Führungskräfte oder Teams – das zeigt, wie viel Potenzial noch ungenutzt bleibt. – Ana Neves Wenn Führungskräfte Dialoge auf digitalen Plattformen konsequent nutzen, steigt die Mitarbeiterbindung messbar. – Ana Neves