Alexandra Junke
IT Digital Collaboration Specialist tesa SE
Alexandra Junke ist seit 2019 bei der tesa SE als Digital Collaboration Specialist tätig. Ihren Arbeitsschwerpunkt bildet hierbei die Adoption von M365 und M365 Copilot.
Dies umfasst die Evaluation und den Rollout von Microsoft 365 und Microsoft 365 Copilot, die Definition und Evaluation von Geschäftsanforderungen, die Ausarbeitung von User Stories und Konzepten und die Entwicklung eines digitalen Arbeitsplatzes entsprechend den Anforderungen des Geschäftsbereichs. Darüber hinaus schult sie KollegInnen und fördert die Entwicklung einer lernenden Organisation durch Wissensmanagement und Veränderungen der Denkweise.
Des Weiteren verfügt Alexandra Junke über langjährige Erfahrungen im Projekt- und Wissensmanagement in verschiedenen Agenturen und Unternehmen.
Ihr besonderes Interesse gilt der (Wirtschafts-)Psychologie, dem Change Management und wie sich Ansätze aus dem “Golf Mental - Mentale und emotionale Stärke im Golf” in den Arbeitsalltag integrieren lassen. Privat engagiert sich Alexandra Junke ebenfalls im Golf (inkl. Mannschaft und Turniere), im Yoga und Waldlauf und sie liest sehr gerne.
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Copilot an Bord: Wie wir bei tesa SE die Zukunft der Arbeit gestalten
Alexandra Junke, IT Digital Collaboration Specialist bei tesa SE, bietet einen praxisnahen Einblick in die Einführung und Skalierung von Microsoft Copilot in einem globalen Fertigungsunternehmen. Der Beitrag hebt die strategische Nutzung von Pilotgruppen und Community-Support hervor, um die digitale Zusammenarbeit zu fördern. Junke erläutert, wie tesa SE durch gezielte Change-Management-Maßnahmen und ein umfassendes Governance-Framework die Integration von KI-Tools in die Arbeitsprozesse erfolgreich gestaltet. Die Kombination aus verpflichtenden Trainings und kontinuierlichem Feedback ermöglicht eine nachhaltige Verankerung der Technologie.
Im Zentrum stehen konkrete Abläufe und Methoden wie das "Day in the Life"-Format, das spezifische Copilot-Use Cases identifiziert. Junke betont die Bedeutung von Pilotgruppen, die durch Umfragen und Community-Support begleitet werden, um valide Rückmeldungen zu sammeln. Ein Train-the-Trainer-Konzept und die Einbindung von Ambassadors unterstützen die Skalierung der Nutzung. Herausforderungen wie die Einhaltung des EU AI Act und die Einbindung von Datenschutz und Betriebsrat werden durch etablierte Prozesse adressiert. Der Beitrag zeigt, dass die erfolgreiche Einführung von KI-Tools eine klare Governance, gezielte Schulungen und die aktive Einbindung aller Stakeholder erfordert.
Erfahrungen mit der Etablierung eines M365 Programmes
Im Mittelpunkt steht die Einführung und Operationalisierung eines M365-Programms in einer internationalen Forschungs- und Entwicklungsorganisation mit über 5.000 Mitarbeitenden. Die Perspektive einer Digital Collaboration Specialist aus der IT-Abteilung ermöglicht einen praxisnahen Zugang zu den Herausforderungen und Lösungsansätzen bei der digitalen Transformation etablierter Strukturen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Integration von Governance, Betriebsvereinbarungen und Change Management in einem komplexen, globalen Umfeld. Der Beitrag zeichnet sich durch die detaillierte Darstellung iterativer Vorgehensweisen, die Einbindung von Stakeholdern und die Verzahnung von technischen, organisatorischen und kulturellen Aspekten aus.
Im Talk werden die Schritte von der Pilotphase über den gestaffelten Rollout bis zum operativen Betrieb nachvollziehbar gemacht. Konkrete Methoden wie die Rekrutierung von Multiplikatoren, die Entwicklung von Trainingsformaten und Self-Service-Angeboten sowie die Nutzung von Personas zur Systemgestaltung werden erläutert. Die Abstimmung mit dem Betriebsrat, die Migration in eine gemeinsame M365-Umgebung und die Umsetzung differenzierter Zugriffsrechte bilden zentrale Themen. Herausforderungen wie die Umstellung von Ordnerstrukturen, Akzeptanzprobleme bei neuen Ablagekonzepten und technische Limitationen bei großen Forschungsdaten werden adressiert. Die kontinuierliche Anpassung von Governance-Modellen, die Kombination aus statischer und dynamischer Rechtevergabe sowie die iterative Weiterentwicklung der Rollout-Strategie stehen im Fokus der Erfahrungsweitergabe.