Copilot an Bord: Wie wir bei tesa SE die Zukunft der Arbeit gestalten

Copilot an Bord: Wie wir bei tesa SE die Zukunft der Arbeit gestalten
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
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Mitschrift verfügbar
Microsoft Copilot bei tesa SE: Strategien zur KI-Integration, Change-Management und Compliance in globalen Fertigungsprozessen.

Alexandra Junke, IT Digital Collaboration Specialist bei tesa SE, bietet einen praxisnahen Einblick in die Einführung und Skalierung von Microsoft Copilot in einem globalen Fertigungsunternehmen. Der Beitrag hebt die strategische Nutzung von Pilotgruppen und Community-Support hervor, um die digitale Zusammenarbeit zu fördern. Junke erläutert, wie tesa SE durch gezielte Change-Management-Maßnahmen und ein umfassendes Governance-Framework die Integration von KI-Tools in die Arbeitsprozesse erfolgreich gestaltet. Die Kombination aus verpflichtenden Trainings und kontinuierlichem Feedback ermöglicht eine nachhaltige Verankerung der Technologie.

Im Zentrum stehen konkrete Abläufe und Methoden wie das "Day in the Life"-Format, das spezifische Copilot-Use Cases identifiziert. Junke betont die Bedeutung von Pilotgruppen, die durch Umfragen und Community-Support begleitet werden, um valide Rückmeldungen zu sammeln. Ein Train-the-Trainer-Konzept und die Einbindung von Ambassadors unterstützen die Skalierung der Nutzung. Herausforderungen wie die Einhaltung des EU AI Act und die Einbindung von Datenschutz und Betriebsrat werden durch etablierte Prozesse adressiert. Der Beitrag zeigt, dass die erfolgreiche Einführung von KI-Tools eine klare Governance, gezielte Schulungen und die aktive Einbindung aller Stakeholder erfordert.

Wir haben angefangen mit einem Lizenzkontingent, wo wir gesagt haben, okay, wir rollen in Portionen aus. Jeder kann es sich beantragen, unabhängig von Region oder Rolle. – Alexandra Junke

Der EU Act hat uns die Entscheidung abgenommen, das Co-Pilot-Training verpflichtend zu machen. Wenn es nicht in einem bestimmten Zeitraum absolviert wird, deaktivieren wir die Lizenz. – Alexandra Junke

Es steht und fällt mit der Eingabeaufforderung. Stell dir vor, du hast eine Agentur, die du briefen musst. So redest du auch mit Co-Pilot. – Alexandra Junke

  • Die Einführung von Microsoft Co-Pilot erfordert eine klare Governance und enge Zusammenarbeit mit Datenschutz, Security und Betriebsrat.
  • Ein verpflichtendes Training für den Umgang mit KI-Tools ist essenziell, um den Anforderungen des EU AI Act zu entsprechen.
  • Die Kombination aus Pilotgruppen, Community-Support und kontinuierlichem Feedback ist entscheidend für eine erfolgreiche Adoption von KI-Tools.
  • Ein effektives Change Management muss sowohl Early Adopters als auch skeptische Nutzer adressieren und durch gezielte Maßnahmen unterstützen.
  • Die Nutzung von Co-Pilot kann durch spezifische Use Cases und gezielte Schulungen erheblich gesteigert werden.

Die Einführung von Microsoft Co-Pilot bei tesa SE beleuchtet die strategische Relevanz der KI-Integration in globalen Fertigungsunternehmen. Im Spannungsfeld zwischen technologischer Transformation und kulturellem Wandel zeigt sich, dass die Einführung von KI-Tools nicht nur technische, sondern auch tiefgreifende organisatorische Herausforderungen mit sich bringt. Die Notwendigkeit einer klaren Governance und die Einbindung von Datenschutz und Betriebsrat verdeutlichen die strukturellen Widersprüche, die bei der Implementierung neuer Technologien auftreten können. Zudem offenbart sich ein Zielkonflikt zwischen der schnellen Skalierung von KI-Lösungen und der individuellen Anpassung an die Bedürfnisse der Mitarbeitenden. Die Balance zwischen Early Adopters und skeptischen Nutzern erfordert ein sensibles Change Management, das sowohl die Begeisterung für neue Technologien als auch die Bedenken der Belegschaft ernst nimmt.

Aus dem Beitrag lassen sich zentrale Prinzipien für die erfolgreiche Einführung von KI-Tools ableiten. Die Kombination aus verpflichtenden Trainings, kontinuierlichem Community-Support und der Nutzung von Pilotgruppen bietet einen strukturierten Ansatz, um die Akzeptanz und den Nutzen von Co-Pilot im Arbeitsalltag zu steigern. Der Inhalt fordert die Zielgruppe auf, die Potenziale von KI nicht nur technisch, sondern auch kulturell zu verankern, indem sie die intrinsische Motivation der Mitarbeitenden fördert und konstruktive Kritik willkommen heißt. Die Reflexion über operative Praxis und strategische Ziele verdeutlicht, dass der kulturelle Wandel hin zu einer KI-gestützten Arbeitsweise nicht nur durch technologische Lösungen, sondern durch gezielte Veränderungsprozesse und die aktive Einbindung aller Stakeholder erreicht werden kann.

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