Diskussion: Führungskräfteentwicklung für KI-gestützte Teamarbeit

Diskussion: Führungskräfteentwicklung für KI-gestützte Teamarbeit
Mitschnitt-Länge: 55 Minuten
Mitschrift verfügbar
Führungskräfte als KI-Orchestratoren: Integration, Verantwortung und kultureller Wandel in der Teamarbeit. Erkenntnisse aus der Panel-Diskussion.

Im Rahmen des Shift/Work Digital Work FORUM 2026 diskutieren Experten die Herausforderungen und Anforderungen der Führungskräfteentwicklung für KI-gestützte Teamarbeit. Die Panel-Diskussion bietet einen tiefen Einblick in die Notwendigkeit, Führungskräfte zu befähigen, KI in Teamprozesse zu integrieren und Verantwortung für KI-Entscheidungen zu übernehmen. Die Diskussion beleuchtet die kulturellen und organisatorischen Veränderungen, die erforderlich sind, um eine kollaborative und lernfördernde Arbeitsumgebung zu schaffen. Die Teilnehmer bringen unterschiedliche Perspektiven ein, die von der praktischen Anwendung von KI-Tools bis hin zur Gestaltung von Arbeitsprozessen reichen.

Zentrale Aussagen der Diskussion umfassen die Notwendigkeit, Führungskräfte als Orchestratoren zu positionieren, die sichere Räume für gemeinsames Lernen schaffen. Nadine Soyez betont die Gefahr unreflektierter KI-Nutzung und empfiehlt pragmatische Einstiegspunkte. Steffi Gröscho fordert eine Metaperspektive auf KI-Nutzung, während Alexander Kluge die Herausforderungen der „Schatten-KI“ im mittleren Management beschreibt. Paul Kruse hebt die Bedeutung von Routinen und kontinuierlicher Integration von KI hervor. Die Panelisten sind sich einig, dass eine grundlegende Haltungsänderung und kontinuierliche Begleitung für die erfolgreiche Integration von KI in die Teamarbeit erforderlich sind.

Die Verantwortung übernimmt die Führungskraft. Die KI kann alles andere, aber nicht Verantwortung übernehmen. – Alexander Kluge

Wir müssen von Effizienzdenken wegkommen und hin zu einem System-Redesign, das Innovation ermöglicht. – Nadine Soyez

Führungskräfte sollten als Raumgestalter agieren, um sichere Räume für gemeinsames Lernen und Reflektion zu schaffen. – Steffi Gröscho

Es reicht nicht, einmal im Vierteljahr eine Retro zu machen. Die Arbeit mit KI muss in den täglichen Arbeitsalltag integriert werden. – Dr. Paul Kruse

  • Führungskräfte müssen lernen, Verantwortung für KI-gestützte Entscheidungen zu übernehmen und diese kritisch zu hinterfragen.
  • Die Integration von KI erfordert eine Neugestaltung von Arbeitsprozessen und eine stärkere Fokussierung auf menschliche Touchpoints.
  • Effizienzgewinne durch KI sollten genutzt werden, um mehr Raum für Kreativität und Reflexion zu schaffen.
  • Führungskräfte sollten als Orchestratoren agieren, die sichere Räume für gemeinsames Lernen und Experimentieren schaffen.
  • Die Einführung von KI in Teams kann bestehende Machtstrukturen verändern und erfordert daher eine bewusste Gestaltung der Zusammenarbeit.

Die Diskussion um Führungskräfteentwicklung für KI-gestützte Teamarbeit beleuchtet die strategische Relevanz von KI in der modernen Unternehmensführung. Im Mittelpunkt steht die Herausforderung, wie Führungskräfte Verantwortung für KI-gestützte Entscheidungen übernehmen und gleichzeitig eine kollaborative Kultur fördern können. Die Integration von KI in Arbeitsprozesse erfordert nicht nur technologische Anpassungen, sondern auch einen kulturellen Wandel, der bestehende Machtstrukturen hinterfragt und neue Formen der Zusammenarbeit ermöglicht. Ein zentrales Spannungsfeld entsteht durch die Diskrepanz zwischen Effizienzstreben und der Notwendigkeit, menschliche Touchpoints zu gestalten. Die Diskussion macht deutlich, dass Führungskräfte oft unzureichend auf die systemische Integration von KI vorbereitet sind und dass die punktuelle Nutzung von KI-Tools ohne strategische Einbettung zu unbewerteten Outputs und fehlender Verantwortungsübernahme führt.

Der Beitrag fordert Führungskräfte auf, als Orchestratoren zu agieren, die sichere Räume für gemeinsames Lernen schaffen und die Nutzung von KI als integralen Bestandteil der Teamarbeit etablieren. Praktische Empfehlungen umfassen die Schaffung kleiner, erlebbarer Einstiegspunkte und die Förderung einer offenen Haltung gegenüber KI-gestützten Prozessen. Die Diskussion verschiebt die Perspektive von einer rein operativen Effizienzorientierung hin zu einem strategischen Ziel, das die Selbstentwicklung der Führungskräfte als Voraussetzung für den kulturellen Wandel in Organisationen begreift. Die Panelisten betonen die Notwendigkeit, bestehende Führungspraktiken flexibel anzupassen und kontinuierlich zu hinterfragen, um die Potenziale von KI voll auszuschöpfen und gleichzeitig die menschliche Dimension der Arbeit zu bewahren.

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