Einführung: Neue Plattform für neue Zusammenarbeit

Einführung: Neue Plattform für neue Zusammenarbeit
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
Mitschrift verfügbar
KI-Integration im Digital Workplace: Herausforderungen, Erfolgsfaktoren und die Rolle von Governance und Change-Kommunikation.

Björn Negelmann eröffnet den Shift/Work Smart Work & Employee Communications Summit 2025 mit einer Impuls-Keynote zur Integration von KI-Tools in die Arbeitsorganisation großer Unternehmen. Der Beitrag beleuchtet die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei der Einführung von KI im Digital Workplace, wobei Governance, Change-Kommunikation und die Befähigung der Mitarbeitenden im Vordergrund stehen. Negelmann skizziert die fortlaufende Diskussion über den Wandel der Arbeitsorganisation unter dem Einfluss von KI und betont die Notwendigkeit einer sauberen Datenbasis und klarer Governance, um die Potenziale von KI voll auszuschöpfen.

Im Zentrum der Keynote stehen die Argumentationslinien, dass KI-Tools bestehende Probleme ohne eine strukturierte Datenhygiene und Governance verstärken können. Negelmann unterscheidet drei Ebenen der KI-Integration: Conversational Interfaces wie Microsoft Co-Pilot, agentenbasierte Systeme und kollaborative Tools. Er hebt die Bedeutung von Governance hervor, die sich auf Informationsmanagement, Zusammenarbeit und KI-Nutzung erstrecken muss. Die Keynote betont, dass Change-Kommunikation Orientierung, Vertrauen und Beteiligung schaffen sollte, um die Akzeptanz von KI-Lösungen zu fördern. Negelmann empfiehlt eine Kombination aus Mindset, Toolset und strukturierter Datenorganisation als Grundlage für einen erfolgreichen Digital Workplace.

Die Integration von KI-Tools in den Arbeitsalltag erfordert mehr als nur die Bereitstellung von Technologie. Es ist ein umfassender Prozess, der die Befähigung der Mitarbeiter und eine strukturierte Datenbasis voraussetzt. – Björn Negelmann

KI-Werkzeuge lösen keine Digital Workplace-Probleme, sondern können sie verstärken, wenn die zugrunde liegende Datenhygiene fehlt. – Björn Negelmann

Governance ist entscheidend, um die Potenziale von KI zu nutzen, ohne die Freiheitsgrade und Kreativität der Mitarbeiter einzuschränken. – Björn Negelmann

  • KI-Tools allein lösen keine Digital Workplace-Probleme, sondern verstärken bestehende Herausforderungen ohne saubere Datenbasis und Governance.
  • Governance ist essenziell für die erfolgreiche Nutzung von KI in der Arbeitsorganisation und umfasst Informationsmanagement, Zusammenarbeit und KI-Nutzung.
  • Change-Kommunikation muss Orientierung, Vertrauen und Beteiligung schaffen, um die Adoption von KI-Tools zu fördern.
  • Ein erfolgreicher Digital Workplace benötigt eine Kombination aus Mindset, Toolset und strukturierter Datenhygiene.
  • KI-Adoption erfordert Raum für Experimentierfreude, begleitet von kritischer Auseinandersetzung und systematischem Enablement.

Die Integration von KI-Tools in die Arbeitsorganisation großer Unternehmen stellt eine strategische Herausforderung dar, die tief in die kulturellen und strukturellen Gefüge der Organisationen eingreift. Im Zentrum steht die Frage, wie KI als augmentierendes Element in bestehende Prozesse eingebunden werden kann, ohne die menschliche Kreativität und Entscheidungsfreiheit zu beschneiden. Ein blinder Fleck liegt in der Annahme, dass KI-Lösungen wie Microsoft Co-Pilot oder agentenbasierte Systeme automatisch bestehende Probleme lösen. Tatsächlich verstärken sie diese oft, wenn die zugrunde liegende Datenbasis und Governance unzureichend sind. Diese Diskrepanz zwischen Erwartung und Realität offenbart einen Denkfehler, der die Verantwortung für die Transformation von der Technologie auf die organisatorische Ebene verschiebt. Die Herausforderung besteht darin, eine Balance zwischen Kontrolle und Offenheit zu finden, um die Potenziale der KI voll auszuschöpfen, ohne die Innovationskraft zu ersticken.

Der Beitrag fordert Unternehmen auf, ihre Governance-Strategien zu überdenken und konsequent auf Datenhygiene und strukturierte Enablement-Prozesse zu setzen. Er betont die Notwendigkeit einer Change-Kommunikation, die Orientierung, Vertrauen und Beteiligung schafft, um die Akzeptanz von KI-Lösungen zu fördern. Diese Prinzipien verschieben die Perspektive von einer rein technologischen Lösung hin zu einem integrativen Ansatz, der operative Praxis, strategische Ziele und kulturellen Wandel miteinander verknüpft. Die Zielgruppe, bestehend aus Heads of Digital Workplace und Change Managern, wird ermutigt, den Digital Workplace als dynamisches Ökosystem zu betrachten, das kontinuierliche Anpassung und kritische Reflexion erfordert. Durch die Verbindung von Mindset, Toolset und strukturierter Datenorganisation entsteht ein Rahmen, der Raum für Experimentierfreude lässt und gleichzeitig die strukturellen Voraussetzungen für eine erfolgreiche KI-Adoption schafft.

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