From AI Enablement to AI Upskilling – A Journey Report

From AI Enablement to AI Upskilling – A Journey Report
Mitschnitt-Länge: 50 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar
AI-Kompetenzaufbau bei Pearson: Integration, Lernpfade und Community stärken die Akzeptanz und Anwendung von AI im Arbeitsalltag.

Kim England-Godber, Vice President bei Pearson plc, bietet im Rahmen des Shift/Work Digital Work FORUM 2026 einen praxisnahen Einblick in die Entwicklung von AI-Kompetenzen in einem globalen Bildungsunternehmen. Der Vortrag beleuchtet die systematische Integration von AI in Unternehmensprozesse und die Förderung einer lernenden Unternehmenskultur. England-Godber beschreibt, wie Pearson AI nicht nur einführt, sondern als festen Bestandteil der Unternehmenskultur verankert, und zeigt auf, wie eine Kombination aus Top-down- und Bottom-up-Ansätzen den Kompetenzaufbau unterstützt.

Im Mittelpunkt stehen das Deep Learning Framework und die AI Ambassador Community, die den Wissensaustausch und die Akzeptanz von AI fördern. England-Godber erläutert, wie personalisierte Lernpfade auf Basis von Personas entwickelt werden, um unterschiedliche Bedürfnisse zu adressieren. Tools wie ChatGPT, Claude und CoPilot werden in den Arbeitsalltag integriert, um die Produktivität zu steigern. Die Einführung von Akkreditierungsprogrammen und die Erlaubnis zum Experimentieren schaffen ein Umfeld, in dem Mitarbeitende Vertrauen in AI-Technologien entwickeln können. Der Vortrag verdeutlicht, dass AI kein Allheilmittel ist, sondern bestehende Prozesse optimiert werden müssen, bevor Automatisierung sinnvoll eingesetzt werden kann.

AI ist nicht nur eine Technologie, sondern eine Möglichkeit, Menschen besser zu machen. Es geht um Augmentation, nicht um Automatisierung. – Kim England-Godber

Um AI erfolgreich zu integrieren, müssen wir eine Kultur des kontinuierlichen Lernens schaffen, die sich nahtlos in den Arbeitsalltag einfügt. – Kim England-Godber

Die Einführung von AI erfordert sowohl die Erlaubnis von oben als auch die Bereitschaft von unten, zu experimentieren und zu scheitern. Nur so kann das volle Potenzial ausgeschöpft werden. – Kim England-Godber

  • AI-gestützte Mitarbeiterentwicklung erfordert eine Kombination aus Top-down- und Bottom-up-Ansätzen.
  • Das Deep Learning Framework umfasst Diagnose, Einbettung, Evaluation und Priorisierung von Lernmaßnahmen.
  • Die Einführung einer AI Ambassador Community fördert den Wissensaustausch und die Akzeptanz von AI im Unternehmen.
  • Personalisierte Lernpfade basierend auf Personas ermöglichen eine effektive und zielgerichtete Kompetenzentwicklung.
  • AI ist kein Allheilmittel – Prozesse müssen zuerst optimiert werden, bevor sie automatisiert werden können.

Die strategische Relevanz von AI-Upskilling in Großunternehmen liegt in der Fähigkeit, die Kluft zwischen technologischer Innovation und menschlicher Kompetenz zu überbrücken. Der Beitrag beleuchtet die Notwendigkeit, AI nicht nur als technisches Werkzeug, sondern als integralen Bestandteil der Unternehmenskultur zu verstehen. Ein zentrales Spannungsfeld besteht in der Balance zwischen der Automatisierung von Prozessen und der Erhaltung menschlicher Fähigkeiten. Hierbei wird deutlich, dass AI nicht als Allheilmittel betrachtet werden kann, sondern dass bestehende Prozesse zunächst optimiert werden müssen, bevor eine sinnvolle Automatisierung erfolgen kann. Die Herausforderung besteht darin, Mitarbeitenden Raum für Experimente zu geben, um Vertrauen in neue Technologien zu entwickeln, während gleichzeitig die Angst vor Arbeitsplatzverlusten adressiert wird. Diese Verantwortungsverschiebung von rein technologischen Lösungen hin zu einem ganzheitlichen Ansatz, der den Menschen in den Mittelpunkt stellt, ist entscheidend für den Erfolg von AI-Initiativen.

Aus dem Beitrag ergeben sich klare Prinzipien für die Implementierung von AI in Unternehmen. Die Einführung einer AI Ambassador Community und die Entwicklung personalisierter Lernpfade sind zentrale Empfehlungen, die den Wissensaustausch fördern und die Akzeptanz von AI erhöhen. Diese Ansätze ermutigen Führungskräfte, AI als strategische Investition zu betrachten und eine lernende Unternehmenskultur zu etablieren. Der Beitrag fordert dazu auf, AI nicht isoliert, sondern als Teil eines umfassenden Transformationsprozesses zu sehen, der sowohl operative Praxis als auch strategische Ziele umfasst. Durch die explizite Erlaubnis zum Experimentieren und die Integration von AI in die Arbeitsprozesse wird ein kultureller Wandel angestoßen, der Mitarbeitenden ermöglicht, ihre Fähigkeiten zu entfalten und messbaren Impact zu erzielen. Dies verschiebt die Perspektive von einer rein technologischen zu einer menschenzentrierten Transformation, die langfristig die Produktivität und Innovationskraft von Unternehmen stärkt.

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