Im Gespräch mit Luis Suarez über die weitere Entwicklung von Distributed Work

#iomtalk 031

Im Gespräch mit Luis Suarez über die weitere Entwicklung von Distributed Work
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Hybride Arbeitsmodelle fördern Produktivität und Eigenverantwortung. Erfahren Sie, wie asynchrone Zusammenarbeit Unternehmen transformiert.

Das Interview mit Luis Suarez im Rahmen der Shift/HR Talks 2022 beleuchtet die fortschreitende Entwicklung verteilter Arbeitsmodelle im Kontext der digitalen Transformation. Suarez, als erfahrener Berater für digitale Transformation und Datenanalyse, bietet tiefgehende Einblicke in die Herausforderungen und Chancen, die hybride Arbeitsmodelle und asynchrone Zusammenarbeit für Unternehmen mit sich bringen. Der Beitrag zeichnet sich durch eine hohe technische Tiefe und praxisnahe Beispiele aus, die den Zuhörern helfen, die Implikationen dieser Entwicklungen für ihre Organisationen zu verstehen und zu bewerten.


Suarez argumentiert, dass die Pandemie als Katalysator für die digitale Transformation fungiert hat und hybride Arbeitsmodelle unvermeidlich gemacht hat. Er betont, dass asynchrone Zusammenarbeit effektiver sein kann als traditionelle Präsenzarbeit, erfordert jedoch ein Umdenken in den Arbeitsmodellen. Ein zentraler Punkt ist die Notwendigkeit, von der Bewertung der Arbeitszeit zur Bewertung von Ergebnissen überzugehen. Suarez beschreibt, wie Unternehmen durch die Implementierung digitaler Arbeitsweisen Produktivität steigern können, und hebt die Bedeutung von Eigenverantwortung und persönlicher Weiterentwicklung hervor. Er sieht die Pandemie als Chance, die Arbeitswelt neu zu gestalten, und fordert mehr Eigeninitiative von den Mitarbeitenden, um die Vorteile digitaler Arbeitsweisen voll auszuschöpfen.

Die größte Herausforderung besteht darin, dass Organisationen die digitale Transformation oft nur als vorübergehende Maßnahme betrachten, anstatt sie als dauerhafte Veränderung zu akzeptieren. – Luis Suarez


Die Pandemie hat uns gezwungen, die Art und Weise, wie wir arbeiten, neu zu definieren. Jetzt liegt es an uns, diese Veränderungen zu nutzen und nicht in alte Muster zurückzufallen. – Luis Suarez


Organisationen ändern sich nicht von selbst. Es sind die Menschen, die den Wandel vorantreiben müssen, indem sie die bestehenden Strukturen in Frage stellen. – Luis Suarez

  • Die Pandemie hat die digitale Transformation beschleunigt und hybride Arbeitsmodelle unvermeidlich gemacht.
  • Asynchrone Zusammenarbeit ist effektiver als traditionelle Präsenzarbeit, erfordert jedoch ein Umdenken in Arbeitsprozessen.
  • Hybride Arbeitsmodelle sind oft ein Übergang, der langfristig vollständig digitale Arbeitsweisen fördern kann.
  • Unternehmen müssen Bedingungen schaffen, die Eigenverantwortung und persönliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter fördern.
  • Automatisierung wird zunehmend Arbeitsplätze ersetzen, weshalb digitale Kompetenzen essenziell sind.

Die digitale Transformation und die Implementierung hybrider Arbeitsmodelle sind für multinationale Unternehmen von strategischer Bedeutung, da sie Effizienzsteigerungen und eine verbesserte Mitarbeiterzufriedenheit versprechen. Ein zentrales Spannungsfeld besteht in der Übertragung traditioneller Präsenzarbeitsweisen auf digitale Formate, was häufig zu Stress und Burnout führt. Der Beitrag beleuchtet die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels: weg von der Bewertung der Arbeitszeit hin zur Bewertung von Ergebnissen. Diese Transformation erfordert ein Umdenken bei Führungskräften, die oft an traditionellen Modellen festhalten, und stellt die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden in den Vordergrund. Die Pandemie hat als Katalysator gewirkt, doch die Herausforderung bleibt, strukturelle Widersprüche zwischen digitaler und analoger Arbeit zu überwinden.


Der Beitrag fordert dazu auf, die durch die Pandemie entstandene Chance zur Neugestaltung der Arbeitswelt zu nutzen. Er empfiehlt, digitale Kompetenzen kontinuierlich aufzubauen und die eigene Arbeitsweise kritisch zu hinterfragen. Die Integration asynchroner Zusammenarbeit und die Nutzung von Enterprise Social Networking Tools werden als Schlüssel zur Förderung neuer Kollaborationsformen hervorgehoben. Für die Zielgruppe bedeutet dies, operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel in Einklang zu bringen. Der Beitrag verschiebt die Perspektive hin zu einer zukunftsfähigen Arbeitsweise, die nicht nur die Produktivität steigert, sondern auch die Lebensqualität der Mitarbeitenden verbessert.

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