KI-Adoption ist nicht gleich Teams Adoption - bzw. was ist anders?
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
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Unterschiede bei der KI- und Teams-Adoption: Governance, Schulungen und strategische Planung für erfolgreiche Integration.
Die Panel-Diskussion auf dem Shift/Work Smart Work & Employee Communications SUMMIT 2025 beleuchtet die Unterschiede zwischen der Einführung von KI-Technologien und der früheren Adoption von Microsoft Teams. Experten aus verschiedenen Bereichen diskutieren die Herausforderungen und Chancen, die mit der Integration von KI in Unternehmensprozesse verbunden sind. Die Diskussion hebt hervor, dass die Einführung von KI nicht nur technische Schulungen erfordert, sondern auch eine umfassende Governance-Struktur, um den sicheren Umgang mit sensiblen Daten zu gewährleisten. Der Austausch zeigt, dass die KI-Adoption eine tiefere technische Auseinandersetzung und kontinuierliche Anpassung erfordert, im Gegensatz zu den eher statischen Anforderungen der Teams-Einführung.
Inhaltlich fokussiert die Diskussion auf die Notwendigkeit von Schulungs- und Befähigungsstrategien, um Mitarbeitende effektiv in die Nutzung von KI-Technologien einzubinden. Die Sprecher betonen die Bedeutung von Use-Case-basierten Schulungen und Proof-of-Concept-Ansätzen, um die Akzeptanz und den praktischen Nutzen von KI zu fördern. Ein zentrales Thema ist die Balance zwischen der Bereitstellung von KI-Tools und der Sicherstellung von Daten- und Sicherheitsanforderungen, um Schatten-IT und Compliance-Probleme zu vermeiden. Die Diskussion bietet verschiedene Perspektiven auf die strategische Planung der KI-Adoption und die damit verbundenen organisatorischen Veränderungen, die notwendig sind, um den vollen Nutzen aus diesen Technologien zu ziehen.
Die Einführung von KI erfordert ein tieferes technisches Verständnis und eine Anpassung an sich ständig ändernde Technologien, im Gegensatz zur Einführung von Teams, die einfacher und stabiler war.
– Sabrina Göttlinger
Wir bauen das Flugzeug, während wir es fliegen. KI kommt mit einer Vielzahl von Funktionalitäten, die wir erst entdecken und verstehen müssen.
– Christian Heraty
Die transformationale Kraft von KI ist ungleich größer als die von Kollaborationsplattformen wie Teams. Niemand kann sich dieser Entwicklung entziehen.
– Dirk Wippern
- KI-Adoption erfordert deutlich mehr technische Schulungen als frühere Technologien wie Microsoft Teams.
- Daten- und Sicherheitsanforderungen sind entscheidend, um Schatten-IT und Compliance-Probleme zu vermeiden.
- Use-Case-basierte Schulungen und Proof-of-Concept-Ansätze fördern die Akzeptanz und den praktischen Nutzen von KI.
- Eine klare Governance-Struktur ist notwendig, um den Zugriff von KI-Agenten auf sensible Daten zu kontrollieren.
- Die Einführung von KI-Technologien bietet Chancen, bestehende organisatorische Defizite wie unstrukturierte Daten zu beheben.
Die Einführung von KI-Technologien in Unternehmen stellt eine tiefgreifende Transformation dar, die weit über die Implementierung früherer Tools wie Microsoft Teams hinausgeht. Die strategische Relevanz liegt in der Notwendigkeit, KI nicht nur als technisches Werkzeug, sondern als integralen Bestandteil der Unternehmensstruktur zu begreifen. Ein zentrales Spannungsfeld ergibt sich aus der Diskrepanz zwischen der schnellen technologischen Entwicklung und den oft unzureichend vorbereiteten organisatorischen Strukturen. Während frühere Technologien wie Teams vor allem die Kollaboration erleichterten, erfordert KI ein umfassendes Verständnis der zugrunde liegenden technischen Mechanismen und eine Anpassung der Governance-Strukturen. Die Herausforderung besteht darin, die Balance zwischen der Nutzung von KI zur Effizienzsteigerung und der Einhaltung von Sicherheits- und Compliance-Standards zu finden. Diese Transformation erfordert ein Umdenken in der Führung, da traditionelle Hierarchien und Entscheidungsprozesse durch die dynamischen Möglichkeiten der KI infrage gestellt werden.
Der Beitrag verdeutlicht die Notwendigkeit, KI-Adoption strategisch zu planen und gezielt umzusetzen. Ein zentraler Ansatzpunkt ist die Entwicklung eines Reifegradmodells, das Mitarbeitende schrittweise in die Nutzung von KI einführt und gleichzeitig spezifische Use-Cases identifiziert, die den größten Mehrwert bieten. Die Diskussion hebt hervor, dass die Befähigung der Mitarbeitenden durch gezielte Schulungen und die Schaffung einer klaren Governance-Struktur entscheidend ist, um die Potenziale der KI voll auszuschöpfen. Für die Zielgruppe bedeutet dies, dass operative Praxis und strategische Ziele in Einklang gebracht werden müssen, um einen kulturellen Wandel zu fördern, der die Akzeptanz und den effektiven Einsatz von KI-Technologien unterstützt. Die Reflexion über die Rolle von KI im Unternehmenskontext fordert Führungskräfte auf, bestehende Strukturen zu hinterfragen und neue Wege der Zusammenarbeit und Entscheidungsfindung zu erkunden.
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