Kollaborativ gestützte Räume mit KI

Kollaborativ gestützte Räume mit KI
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar
KI in kollaborativen Prozessen: Risiken, Chancen und die Bedeutung psychologischer Sicherheit in kleinen technologiegetriebenen Unternehmen.

Dr. Alexander Klier beleuchtet im Rahmen des Shift/Work Digital Work FORUM 2026 die Integration von KI in kollaborative Arbeitsprozesse, speziell für kleine technologiegetriebene Unternehmen. Der Vortrag bietet einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Potenziale, die sich aus der Verbindung von KI und kollaborativen Strukturen ergeben. Klier fokussiert auf die Notwendigkeit einer prozessualen Einbindung von KI, um Kollaboration zu fördern, und hebt die Bedeutung psychologischer Sicherheit im Team hervor. Die Perspektive eines Change Consultants, der mit kleinen Unternehmen arbeitet, ermöglicht eine praxisnahe Betrachtung der Thematik.

Im Zentrum der Diskussion stehen die Risiken von Fehlanwendungen und Kompetenzbestrafung durch KI sowie die Notwendigkeit klarer Regeln und gemeinsamer Verständnisse. Klier beschreibt, dass KI als intelligente Informationsverarbeitungsmaschine fungiert, die auf der informatorischen Ebene arbeitet, ohne menschliches Wissen zu generieren. Er betont, dass die Integration von KI als gemeinschaftlicher, prozessualer Lernprozess gestaltet werden muss, bei dem Teams eigenständig festlegen, wie sie KI nutzen wollen. Die Reflexion über die Rolle von KI und die kontinuierliche Anpassung an technologische Entwicklungen sind entscheidend, um soziale Abwertung und ineffiziente Arbeitsprozesse zu vermeiden.

AI is working, collaboration is struggling. The real issue is that AI highlights existing problems in collaboration, not that it creates new ones. – Dr. Alexander Klier

A KI should be integrated into the team processually, not remain an individual tool. This requires a collective reflection on the errors of AI, just as we do with human collaboration. – Dr. Alexander Klier

Our intelligence is fundamentally collective. We learn from each other, and collaboration must happen in reality, with shared actions and goals. – Dr. Alexander Klier

  • KI muss prozessual in Teams eingebunden werden, um Kollaboration zu fördern, anstatt sie als individuelles Werkzeug zu verwenden.
  • Kollaborative Strukturen in Organisationen sind oft nicht vorhanden oder ineffizient, was die Integration von KI erschwert.
  • KI kann keine Intentionen oder Emotionen haben und ist daher kein Ersatz für menschliche Teamarbeit.
  • Die psychologische Sicherheit in Teams ist entscheidend für erfolgreiche Kollaboration und muss vor der KI-Integration gewährleistet sein.
  • Organisationen müssen klare Regeln und gemeinsame Verständnisse für den Einsatz von KI entwickeln, um Kompetenzbestrafung und Missverständnisse zu vermeiden.

Die Integration von KI in kollaborative Arbeitsprozesse stellt für kleine technologiegetriebene Unternehmen eine strategische Herausforderung dar, die tief in die kulturellen und strukturellen Gegebenheiten eingreift. Das zentrale Spannungsfeld liegt in der Diskrepanz zwischen der technischen Leistungsfähigkeit von KI und den oft ineffizienten oder nicht vorhandenen kollaborativen Strukturen in Organisationen. Diese Strukturen sind häufig nicht darauf ausgelegt, die prozessuale Einbindung von KI zu unterstützen, was zu einer Verantwortungsverschiebung führt. Die Gefahr besteht darin, dass KI als individuelles Werkzeug genutzt wird, was die Teamdynamik stört und zu Kompetenzbestrafung führt. Der blinde Fleck vieler Organisationen ist die Annahme, dass technologische Lösungen ohne kulturellen Wandel ausreichen, um Effizienz zu steigern. Diese Denkfehler verdeutlichen die Notwendigkeit eines systemischen Ansatzes, der sowohl die technischen als auch die menschlichen Aspekte der Zusammenarbeit berücksichtigt.

Der Beitrag fordert dazu auf, KI als integralen Bestandteil kollaborativer Prozesse zu verstehen und nicht als isoliertes Tool. Teams müssen eigenverantwortlich regeln, wie sie KI nutzen, um soziale Abwertung und ineffiziente Arbeitsprozesse zu vermeiden. Die Reflexion über die Rolle von KI und die Definition gemeinsamer Regeln sind entscheidend, um die Technologie als Intelligenzverstärkerin zu nutzen. Der Inhalt verschiebt die Perspektive von einer rein technischen zu einer prozessualen und kulturellen Betrachtung, die operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel verknüpft. Für Change Consultants und Teamleiter bedeutet dies, dass sie die Verantwortung für die Gestaltung kollaborativer, KI-gestützter Räume übernehmen müssen, um nachhaltige Effizienzsteigerungen zu erreichen.

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