Mindset schlägt Toolset – Wie Arbeit wirklich smarter wird
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
Mitschrift verfügbar
Mindset-Transformation als Schlüssel zur erfolgreichen KI-Integration: Überdenken Sie Change-Management-Ansätze für smarte Arbeit.
Michèle Rentzelas von PwC Deutschland beleuchtet in ihrem Vortrag die Bedeutung der Mindset-Transformation für die erfolgreiche Integration von KI-Technologien in Unternehmen. Sie argumentiert, dass die Bereitschaft, Denk- und Arbeitsweisen zu hinterfragen, entscheidend für smarte Arbeit mit KI ist. Der Vortrag ist Teil des Shift/Work Smart Work & Employee Communications SUMMIT 2025 und bietet eine tiefgehende Analyse der Herausforderungen und Chancen, die mit der digitalen Transformation einhergehen. Rentzelas spricht aus der Perspektive einer Change Managerin und betont die Notwendigkeit, traditionelle Change-Management-Ansätze zu überdenken und an die Geschwindigkeit der digitalen Transformation anzupassen.
Im Zentrum des Vortrags steht die These, dass ein innovatives Mindset wichtiger ist als das Toolset, um Technologie strategisch zu nutzen. Rentzelas hebt hervor, dass kulturelle Widerstände und Ängste vor Relevanzverlust durch transparente Kommunikation und Beteiligung überwunden werden müssen. Sie diskutiert das ADKAR-Modell als Methode zur Unterstützung der Mindset-Transformation und betont die iterative Natur des Change-Managements in der digitalen Ära. Praktische Beispiele, wie die Nutzung von Microsoft Co-Pilot und ChatGPT Enterprise, verdeutlichen die Notwendigkeit, die Akzeptanz und das Verständnis für KI innerhalb der Organisation zu fördern. Der Vortrag endet mit der Erkenntnis, dass die Einführung von KI-Technologien eine kontinuierliche Reise ist, die langfristige Investitionen in Kultur und Kompetenzentwicklung erfordert.
Mindset schlägt Toolset. Der wahre Schlüssel zum smarteren Arbeiten liegt nicht in der Technologie, sondern in der Bereitschaft, bestehende Denk- und Arbeitsweisen zu hinterfragen.
– Michèle Rentzelas
AI Adoption ist das Brennglas für den Irrglauben der Tool-Effektivität. Nur weil es einfach ist, KI zu nutzen, heißt das nicht, dass sie strategisch eingesetzt wird.
– Michèle Rentzelas
Die Einführung von KI ist kein Ziel, sondern eine fortlaufende Reise. Es erfordert eine offene, lernbereite Haltung bei allen Beteiligten.
– Michèle Rentzelas
- Mindset schlägt Toolset – die Bereitschaft, Denk- und Arbeitsweisen zu hinterfragen, ist entscheidend für smarte Arbeit mit KI.
- Traditionelles Change-Management reicht nicht mehr aus – die Geschwindigkeit der Transformation erfordert iterative und flexible Ansätze.
- Kulturelle Widerstände und Ängste vor Relevanzverlust müssen durch transparente Kommunikation und Beteiligung überwunden werden.
- KI-Adoption ist eine kontinuierliche Reise, keine einmalige Einführung – Unternehmen müssen langfristig in Kultur und Kompetenzentwicklung investieren.
- Smarte Tools allein führen nicht zu smarter Arbeit – es braucht ein innovatives Mindset, um Technologie strategisch zu nutzen.
Die strategische Relevanz des Mindsets in der digitalen Transformation wird oft unterschätzt, obwohl es entscheidend für die erfolgreiche Integration von KI-Technologien ist. Der Fokus auf Toolsets allein greift zu kurz, da die Bereitschaft zur Veränderung und die Fähigkeit, bestehende Denk- und Arbeitsweisen zu hinterfragen, im Zentrum smarter Arbeit stehen. In Unternehmen, die sich in der digitalen Transformation befinden, zeigt sich ein Spannungsfeld zwischen der Einführung neuer Technologien und der kulturellen Anpassung. Traditionelle Change-Management-Ansätze stoßen an ihre Grenzen, da sie die Geschwindigkeit und Komplexität der Transformation nicht mehr abbilden können. Es entsteht ein blinder Fleck, wenn Unternehmen annehmen, dass die Bereitstellung von Tools automatisch zu Produktivitätssteigerungen führt, ohne die kulturellen und psychologischen Barrieren zu adressieren, die einer effektiven Nutzung im Wege stehen.
Der Beitrag fordert Unternehmen auf, die Mindset-Transformation als strategisches Ziel zu priorisieren, um die Potenziale von KI-Technologien voll auszuschöpfen. Es wird empfohlen, iterative und flexible Change-Management-Ansätze zu entwickeln, die auf Transparenz und Beteiligung setzen, um kulturelle Widerstände abzubauen. Die operative Praxis muss sich stärker an den strategischen Zielen orientieren, indem sie eine Unternehmenskultur fördert, die Offenheit, Neugier und Veränderungsbereitschaft wertschätzt. Führungskräfte spielen dabei eine zentrale Rolle, indem sie als Vorbilder agieren und den Wandel aktiv begleiten. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer rein technologischen zu einer kulturellen Betrachtung der digitalen Transformation und betont die Notwendigkeit, den Wert von KI nicht nur technisch, sondern auch kulturell zu erkennen und zu nutzen.
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