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Risikominimierung durch Digitale Souveränität

Risikominimierung durch Digitale Souveränität
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
Mitschrift verfügbar
Digitale Souveränität als Strategie zur Risikominimierung: Second Source und Open-Source-Tools stärken Unternehmensresilienz.
Harald Schirmer, Experte für digitale Transformation, beleuchtet in seinem Vortrag die Bedeutung digitaler Souveränität als Strategie zur Risikominimierung in Unternehmen. Der Beitrag, präsentiert auf dem Shift/Work Smart Work & Employee Communications Summit 2025, bietet eine tiefgehende Analyse der Herausforderungen und Chancen, die mit der Abhängigkeit von großen Cloud-Anbietern verbunden sind. Schirmer argumentiert, dass Unternehmen durch bewusste Technologieentscheidungen und die Implementierung von Second Source Strategien ihre Resilienz gegenüber technologischen und politischen Risiken erhöhen können. Der Vortrag zeichnet sich durch seine praxisnahe Herangehensweise und die Einbindung konkreter Beispiele und Tools aus, die Unternehmen helfen können, ihre digitale Selbstbestimmung zu stärken. Im Zentrum des Vortrags stehen die Kernaussagen, dass digitale Souveränität geschäftskritische Risiken reduziert und Vendor-Login langfristig die Kosten erhöht. Schirmer betont die Notwendigkeit von Second Source Strategien und Open-Source-Alternativen wie Nextcloud, um die Abhängigkeit von proprietären Lösungen zu verringern. Er stellt einen dreistufigen Ansatz zur Erreichung digitaler Souveränität vor, der von der Bestandsaufnahme der IT-Landschaft über die Optimierung bestehender Systeme bis hin zur bewussten Implementierung von Open-Source-Tools reicht. Der Vortrag bietet IT-Verantwortlichen in mittelständischen und großen Unternehmen wertvolle Einblicke in die strategische Planung und Umsetzung digitaler Unabhängigkeit.

Digitale Souveränität bedeutet, bewusst Entscheidungen zu treffen und nicht von einem einzigen Anbieter abhängig zu sein. Es geht darum, Business-Risiken zu reduzieren und eine Second Source zu haben. – Harald Schirmer Wir sollten Technologie als Werkzeug betrachten, nicht als Identität. Es ist entscheidend, die Freude an der Technologie zu bewahren und souverän zu entscheiden, welches Werkzeug wir nutzen. – Harald Schirmer Digitale Souveränität erfordert Selbstbestimmung und die Fähigkeit, die Kontrolle über unsere Daten zu haben. Es geht darum, kontinuierlich zu lernen und die Geschäftsmodelle zu hinterfragen. – Harald Schirmer

  • Digitale Souveränität reduziert geschäftskritische Risiken durch bewusste Technologieentscheidungen.
  • Vendor-Login führt zu Abhängigkeiten und erhöht langfristig die Kosten für Unternehmen.
  • Second Source Strategien sind essenziell, um die Resilienz gegenüber technologischen und politischen Risiken zu erhöhen.
  • Open-Source-Tools bieten eine nachhaltige und kosteneffiziente Alternative zu proprietären Lösungen.
  • Eine klare Struktur in der IT-Landschaft ist die Grundlage für digitale Selbstbestimmung und Flexibilität.

Digitale Souveränität ist ein strategisch entscheidendes Thema für Unternehmen, die ihre Abhängigkeit von großen Cloud-Anbietern minimieren wollen. Die Diskussion um Vendor-Login und Second Source Strategien offenbart ein Spannungsfeld zwischen Bequemlichkeit und langfristiger Risikominimierung. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre IT-Infrastruktur so zu gestalten, dass sie nicht nur kosteneffizient, sondern auch resilient gegenüber technologischen und politischen Risiken ist. Der blinde Fleck vieler Organisationen liegt in der unterschätzten Gefahr, die von einer einseitigen Abhängigkeit ausgeht. Diese Abhängigkeit kann zu einer Verschiebung der Verantwortung führen, bei der Unternehmen die Kontrolle über ihre geschäftskritischen Daten verlieren. Die kulturelle Relevanz des Themas zeigt sich in der Notwendigkeit, ein Bewusstsein für die Risiken und Chancen der digitalen Transformation zu entwickeln und die eigene IT-Strategie entsprechend anzupassen. Der Beitrag fordert Unternehmen auf, ihre digitale Souveränität durch bewusste Technologieentscheidungen zu stärken. Die Implementierung von Open-Source-Tools und die Etablierung von Second Source Strategien sind zentrale Empfehlungen, die nicht nur die operative Praxis, sondern auch das strategische Ziel der Unabhängigkeit unterstützen. Diese Ansätze fördern einen kulturellen Wandel hin zu mehr Selbstbestimmung und Flexibilität in der IT-Landschaft. Die Reflexionsimpulse regen dazu an, bestehende Geschäftsmodelle zu hinterfragen und neue Möglichkeiten der Datenhoheit zu erschließen. Der Inhalt verschiebt die Perspektive von einer passiven Nutzung vorgegebener Technologien hin zu einer aktiven Gestaltung der digitalen Zukunft, indem er Unternehmen ermutigt, ihre IT-Strategien kritisch zu überdenken und proaktiv zu handeln.
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