Carolin Adler betrachtet Veränderungskommunikation als ko-kreativen Prozess, der über traditionelle, lineare Kommunikationsformen hinausgeht. In ihrer Keynote beim Shift/Work Smart Work & Employee Communications SUMMIT 2025 beleuchtet sie die Bedeutung von Kommunikation als multidirektionalen Resonanzraum, der Dialog und Co-Kreation fördert. Adler verbindet neuropsychologische Erkenntnisse mit praktischen Methoden, um die Rolle von Emotionen und kollektiver Intelligenz im Change Management zu verdeutlichen. Ihre Perspektive hebt die Notwendigkeit hervor, Räume für Resonanz und ehrlichen Ausdruck zu schaffen, um Engagement und Eigenverantwortung zu fördern.
Adler betont, dass psychologische Grundbedürfnisse wie Sicherheit, soziale Integration und Autonomie entscheidend für erfolgreiche Veränderungsprozesse sind. Sie nutzt Modelle wie Empathy Maps und Change Canvas, um diese Bedürfnisse gezielt zu adressieren. Methoden wie der "One-2-for-All"-Ansatz und die Erfolgswand fördern den Dialog und die Fokussierung auf Erfolge. Adler sieht kollektive Intelligenz als Ergebnis der Integration diverser Perspektiven und der Erfüllung psychologischer Grundbedürfnisse. Sie kritisiert Informationsüberflutung und setzt auf Storytelling und Narrative, um emotionale Resonanz zu erzeugen. KI-gestützte Tools werden als Ergänzung zur menschlichen Interaktion betrachtet, wobei die Intention der Beeinflussung entscheidend ist.