Veränderungskommunikation als ko-kreativen Prozess denken

Veränderungskommunikation als ko-kreativen Prozess denken
Mitschnitt-Länge: 50 Minuten
Mitschrift verfügbar
Veränderungskommunikation als Resonanzraum: Emotionen, Dialog und Co-Kreation im Change Management effektiv nutzen.

Carolin Adler betrachtet Veränderungskommunikation als ko-kreativen Prozess, der über traditionelle, lineare Kommunikationsformen hinausgeht. In ihrer Keynote beim Shift/Work Smart Work & Employee Communications SUMMIT 2025 beleuchtet sie die Bedeutung von Kommunikation als multidirektionalen Resonanzraum, der Dialog und Co-Kreation fördert. Adler verbindet neuropsychologische Erkenntnisse mit praktischen Methoden, um die Rolle von Emotionen und kollektiver Intelligenz im Change Management zu verdeutlichen. Ihre Perspektive hebt die Notwendigkeit hervor, Räume für Resonanz und ehrlichen Ausdruck zu schaffen, um Engagement und Eigenverantwortung zu fördern.

Adler betont, dass psychologische Grundbedürfnisse wie Sicherheit, soziale Integration und Autonomie entscheidend für erfolgreiche Veränderungsprozesse sind. Sie nutzt Modelle wie Empathy Maps und Change Canvas, um diese Bedürfnisse gezielt zu adressieren. Methoden wie der "One-2-for-All"-Ansatz und die Erfolgswand fördern den Dialog und die Fokussierung auf Erfolge. Adler sieht kollektive Intelligenz als Ergebnis der Integration diverser Perspektiven und der Erfüllung psychologischer Grundbedürfnisse. Sie kritisiert Informationsüberflutung und setzt auf Storytelling und Narrative, um emotionale Resonanz zu erzeugen. KI-gestützte Tools werden als Ergänzung zur menschlichen Interaktion betrachtet, wobei die Intention der Beeinflussung entscheidend ist.

Kommunikation ist ein Resonanzraum. Aufgrund der Komplexität, des Engagements und der Eigenverantwortung ist sie multidirektional und vernetzt. – Carolin Adler

Es braucht nicht mehr Information, sondern mehr Verbindung, mehr Raum und die Erfüllung psychologischer Grundbedürfnisse. – Carolin Adler

Veränderung und Wandel sind komplex. Kommunikation ist der Verbinder, der Aushalter, der Navigator zwischen den Ebenen des Ich, der Soziologie und des Systems. – Carolin Adler

  • Veränderungskommunikation muss als Resonanzraum verstanden werden, der Dialog und Co-Kreation ermöglicht.
  • Psychologische Grundbedürfnisse wie Sicherheit, soziale Integration und Autonomie sind entscheidend für erfolgreiche Change-Prozesse.
  • Emotionen sind zentrale Treiber im Change und sollten gezielt adressiert werden, um Engagement und Eigenverantwortung zu fördern.
  • Kollektive Intelligenz entsteht durch die Verbindung von menschlicher Zusammenarbeit und KI-gestützter Unterstützung.
  • Kommunikation sollte Räume für ehrlichen Ausdruck, Resonanz und gemeinsames Lernen schaffen.

Veränderungskommunikation als ko-kreativer Prozess ist für Change Manager in Großunternehmen von strategischer Bedeutung, da sie die psychologischen Grundbedürfnisse der Mitarbeiter adressiert und somit Engagement und Eigenverantwortung fördert. Der Beitrag beleuchtet die Diskrepanz zwischen traditionellen, top-down geprägten Kommunikationsformen und der Notwendigkeit eines multidirektionalen Resonanzraums, der Dialog und Co-Kreation ermöglicht. Diese Transformation ist entscheidend, um die Komplexität moderner Arbeitswelten zu bewältigen, in denen lineare Botschaften und starre Strukturen oft scheitern. Der Fokus auf emotionale Treiber und die Integration kollektiver Intelligenz zeigt, dass Veränderungsprozesse nicht nur durch rationale Planung, sondern durch die gezielte Ansprache von Emotionen und Bedürfnissen erfolgreich gestaltet werden können.

Der Beitrag liefert praxisnahe Impulse, wie Change-Kommunikation effektiv gestaltet werden kann, indem er auf Methoden wie Empathy Maps und den Change Canvas verweist. Diese Tools unterstützen die Schaffung von Räumen für ehrlichen Ausdruck und gemeinsames Lernen. Die Empfehlung, Narrative und Storytelling zu nutzen, um kulturelle und emotionale Resonanz zu erzeugen, verschiebt die Perspektive von einer rein informationsgetriebenen Kommunikation hin zu einer, die Vertrauen und psychologische Sicherheit schafft. Für die Zielgruppe bedeutet dies, dass sie aufgefordert wird, ihre Kommunikationsarchitektur kontinuierlich zu reflektieren und anzupassen, um nachhaltigen Wandel zu ermöglichen. Die Verbindung von operativer Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel wird durch die Betonung auf Co-Kreation und die intelligente Nutzung von KI-gestützten Tools gestärkt, was die Rolle der Kommunikationsverantwortlichen als Architekten eines dynamischen und inklusiven Veränderungsprozesses unterstreicht.

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