Wie gelingt es, Mitarbeitende in diesem neuen Führungs- und Arbeitsumfeld zu integrieren und zu motivieren?

Wie gelingt es, Mitarbeitende in diesem neuen Führungs- und Arbeitsumfeld zu integrieren und zu motivieren?
Mitschnitt-Länge: 70 Minuten
Mitschrift verfügbar
KI-Kompetenz als Teamaufgabe: Führungskräfte fördern kollaborative Kultur und adressieren ethische Herausforderungen.

Im Rahmen des Shift/Work Smart Work & Employee Communications SUMMIT 2025 diskutieren Experten die Integration und Motivation von Mitarbeitenden in neuen Führungs- und Arbeitsumfeldern, insbesondere im Kontext der KI-Nutzung in Großunternehmen. Die Panel-Diskussion beleuchtet, wie Führungskräfte und Teams gemeinsam KI-Kompetenz aufbauen, kollaborative Arbeitskulturen fördern und ethische sowie regulatorische Anforderungen erfüllen. Die Sprecher:innen Gabriel Rath, Michèle Rentzelas und Julia Tammeveski bringen unterschiedliche Perspektiven ein, die von der Rolle der Führungskräfte als Bindeglied im Veränderungsprozess bis hin zur Notwendigkeit eines neuen Mindsets für die KI-Adoption reichen.

Zentrale Erkenntnisse der Diskussion umfassen die Bedeutung von KI-Kompetenz als Teamaufgabe und die Notwendigkeit, psychologische Sicherheit und eine offene Fehlerkultur zu schaffen. Gabriel Rath betont die Rolle der Führungskräfte als Botschafter für KI-Nutzung und die Wichtigkeit, aktuelle Herausforderungen der Mitarbeitenden zu adressieren. Julia Tammeveski hebt die Transparenzverpflichtung bei KI-Anwendungen hervor und warnt vor der Schatten-KI-Problematik. Michèle Rentzelas fokussiert auf gemeinsames Lernen und die kritische Auseinandersetzung mit KI-Prozessen. Die Panelisten sind sich einig, dass Soft Skills wie Kreativität und Empathie mit zunehmender Technologisierung an Bedeutung gewinnen und fordern eine gleichzeitige Befähigung von Führungskräften und Mitarbeitenden.

Führungskräfte müssen mutig genug sein, zuzugeben, dass sie nicht mehr alles wissen. Das schafft Raum für Teamarbeit und Innovation. – Gabriel Rath

KI ist ein sehr kollaboratives Thema. Führungskräfte müssen lernen, wie sie ihre Teams in dieser neuen Arbeitswelt effektiv führen können. – Julia Tammeveski

Es muss ein gemeinsames Lernen geben. Führungskräfte sollten offen sein, an sich zu arbeiten und sich von alten Mechanismen zu verabschieden. – Michèle Rentzelas

  • Führungskräfte müssen KI-Kompetenz aufbauen, um ihre Teams effektiv bei der KI-Adoption zu unterstützen.
  • Psychologische Sicherheit und eine Fehlerkultur sind essenziell, um die Akzeptanz von KI in Teams zu fördern.
  • KI sollte als kollaboratives Werkzeug verstanden werden, das menschliche Fähigkeiten ergänzt und nicht ersetzt.
  • Transparenz und klare Kommunikation über den Einsatz von KI sind entscheidend, um Vertrauen und Akzeptanz zu schaffen.
  • Führungskräfte müssen aktiv in die Entwicklung und Anpassung von KI-gestützten Prozessen eingebunden sein.

Die Integration und Motivation von Mitarbeitenden in einem durch Künstliche Intelligenz geprägten Führungs- und Arbeitsumfeld stellt eine strategische Herausforderung dar, die weit über technologische Implementierung hinausgeht. Im Kern geht es um die Transformation von Führungskulturen, die bisher auf hierarchischen Wissensvorsprung und klaren Verantwortungsstrukturen basierten. Die Einführung von KI erfordert ein Umdenken, das sowohl die Rolle der Führungskräfte als auch die Dynamik innerhalb von Teams neu definiert. Ein zentrales Spannungsfeld entsteht durch die Notwendigkeit, KI als integralen Bestandteil der Teamarbeit zu begreifen, während gleichzeitig die psychologische Sicherheit und die Bereitschaft zur Fehlerkultur gefördert werden müssen. Diese Veränderungsbarrieren sind tief in den bestehenden Strukturen verankert und erfordern eine bewusste Auseinandersetzung mit den ethischen und regulatorischen Implikationen der KI-Nutzung.

Der Beitrag fordert Führungskräfte auf, KI-Kompetenz als kollektive Aufgabe zu verstehen und nicht isoliert zu agieren. Die Panelisten betonen die Bedeutung von Transparenz und offener Kommunikation, um Vertrauen und Akzeptanz für KI-gestützte Prozesse zu schaffen. Sie empfehlen, Führungskräfte und Teams gleichzeitig zu schulen, um eine synchronisierte Wissensbasis zu gewährleisten. Dies verschiebt die Perspektive von einer rein technologischen zu einer kulturellen Herausforderung, bei der Soft Skills wie Empathie und aktives Zuhören an Bedeutung gewinnen. Der Inhalt leistet einen wesentlichen Beitrag zur strategischen Zielsetzung, indem er Führungskräfte ermutigt, ihre Rolle als Vermittler und Unterstützer in einem kollaborativen Arbeitsumfeld neu zu definieren. Dies fördert nicht nur die operative Praxis der KI-Adoption, sondern auch den kulturellen Wandel hin zu einer lernenden Organisation, die auf Offenheit und kontinuierliche Weiterentwicklung setzt.

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