Michèle Rentzelas
Manager | Business Services PwC Deutschland
Michèle Rentzelas ist Change Managerin in der IT einer führenden Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Ihr Fokus liegt auf der strategischen Begleitung von Veränderungsprozessen rund um den digitalen Arbeitsplatz mit Microsoft 365, der Power Platform und Künstlicher Intelligenz. Mit einem klaren Blick für kulturellen Wandel und Nutzerbedürfnisse gestaltet sie moderne Arbeitswelten, die nicht nur technologisch "smarter" sind. Beim Collaboration Summit spricht sie darüber, warum smarter Arbeiten vor allem smarteres Denken erfordert – und wie Change Management dabei zum Erfolgsfaktor wird.
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Wie gelingt es, Mitarbeitende in diesem neuen Führungs- und Arbeitsumfeld zu integrieren und zu motivieren?
Im Rahmen des Shift/Work Smart Work & Employee Communications SUMMIT 2025 diskutieren Experten die Integration und Motivation von Mitarbeitenden in neuen Führungs- und Arbeitsumfeldern, insbesondere im Kontext der KI-Nutzung in Großunternehmen. Die Panel-Diskussion beleuchtet, wie Führungskräfte und Teams gemeinsam KI-Kompetenz aufbauen, kollaborative Arbeitskulturen fördern und ethische sowie regulatorische Anforderungen erfüllen. Die Sprecher:innen Gabriel Rath, Michèle Rentzelas und Julia Tammeveski bringen unterschiedliche Perspektiven ein, die von der Rolle der Führungskräfte als Bindeglied im Veränderungsprozess bis hin zur Notwendigkeit eines neuen Mindsets für die KI-Adoption reichen.
Zentrale Erkenntnisse der Diskussion umfassen die Bedeutung von KI-Kompetenz als Teamaufgabe und die Notwendigkeit, psychologische Sicherheit und eine offene Fehlerkultur zu schaffen. Gabriel Rath betont die Rolle der Führungskräfte als Botschafter für KI-Nutzung und die Wichtigkeit, aktuelle Herausforderungen der Mitarbeitenden zu adressieren. Julia Tammeveski hebt die Transparenzverpflichtung bei KI-Anwendungen hervor und warnt vor der Schatten-KI-Problematik. Michèle Rentzelas fokussiert auf gemeinsames Lernen und die kritische Auseinandersetzung mit KI-Prozessen. Die Panelisten sind sich einig, dass Soft Skills wie Kreativität und Empathie mit zunehmender Technologisierung an Bedeutung gewinnen und fordern eine gleichzeitige Befähigung von Führungskräften und Mitarbeitenden.
Mindset schlägt Toolset – Wie Arbeit wirklich smarter wird
Michèle Rentzelas von PwC Deutschland beleuchtet im Rahmen des Shift/Work Smart Work & Employee Communications SUMMIT 2025 die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren smarter Arbeit im Kontext digitaler Transformation und KI-Adoption. Der Beitrag bietet praxisnahe Einblicke in die Förderung eines innovativen Mindsets, das notwendig ist, um Widerstände gegen digitale Veränderungen zu überwinden. Rentzelas hebt die Bedeutung emotionaler und iterativer Change-Management-Ansätze hervor, um Akzeptanz und nachhaltige Nutzung neuer Tools wie Microsoft Co-Pilot oder ChatGPT Enterprise zu sichern. Die Perspektive, dass Technologie allein nicht zu smarter Arbeit führt, sondern ein verändertes Mindset erfordert, zieht sich als roter Faden durch den Vortrag.
Im Zentrum der Ausführungen steht die These, dass smarte Tools allein nicht zu smarter Arbeit führen. Entscheidend ist die Bereitschaft, bestehende Denk- und Arbeitsweisen zu hinterfragen und Prozesse neu zu denken. Rentzelas betont die Notwendigkeit, eine Unternehmenskultur zu schaffen, die innovatives Mindset fördert und Ängste vor Bedeutungslosigkeit adressiert. Sie empfiehlt das ADKAR-Modell als Struktur für das Change Management, jedoch mit einem Fokus auf iterative Prozesse und kontinuierliches Lernen. Die Einführung von KI wird als fortlaufende Reise beschrieben, die Anpassung und ein tiefes Verständnis erfordert. Rentzelas plädiert für transparente Kommunikation und Beteiligung, um Vertrauen zu schaffen und die Akzeptanz von KI-Technologien zu erhöhen.