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Findet die Arbeit der Zukunft im Metaversum statt?

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Quelle: Microsoft

Arbeit ist kein Ort mehr, sondern eine Erfahrung, die Ort und Zeit überschreitet.

Das schreibt Jeff Teper, verantwortlicher Geschäftsführer von Microsoft für den Bereich „Collaborative Apps and Platforms” in einem Blogbeitrag. Der Anlass für diese Feststellung ist die neue Kooperation von Microsoft mit dem Meta-Konzern in Sachen virtueller Zusammenarbeit.  

Microsoft ist laut eigener Aussage davon überzeugt, dass sich Menschen nach „tieferen, reichhaltigeren Möglichkeiten der Zusammenarbeit und gemeinsamen Gestaltung” sehnen. Und das unabhängig davon, wo sie sich aufhalten. Ein Ort, wo sich Arbeit in Zukunft abspielen könnte, ist demnach das Metaversum. Geht es nach Facebook-Gründer Marc Zuckerberg, der seinen Konzern 2021 in „Meta” umbenannte, werden wir dort in Zukunft nicht nur spielen und einkaufen, sondern auch arbeiten.  

Das Metaversum ist eine gemeinsame virtuelle, dreidimensionale Umgebung, in der sich Menschen über Avatare oder Hologramme bewegen. Es nutzt Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR). Die für den Betrieb des Metaversum eingesetzten Technologien bilden eine realitätsnahe Kommunikation ab, bei der Gesten, Mimik oder die Stimme originalgetreu wiedergegeben werden. Die Erfahrungen, die NutzerInnen im Metaversum machen, werden als immersiv bezeichnet, da die virtuelle Umgebung als real empfunden wird. 

Generation Z und Millennials sehen die Zukunft der Arbeit im Metaversum 

Microsoft sieht das Metaversum in einer Schlüsselrolle bei der Bereitstellung neuer Verbindungsmöglichkeiten. Der Technologiekonzern verweist deshalb auf seinen aktuellen Work Trend Index, einer regelmäßigen Untersuchung zum Stand der Arbeitswelt. Danach können sich 50 Prozent derjenigen Befragten, die der Generation Z sowie den Millennials angehören, vorstellen, ihre Arbeit in den nächsten zwei Jahren im Metaversum zu erledigen.  

Weil Microsoft und Meta Plattformunternehmen sind, erfolgt die Zusammenarbeit konsequenterweise auf technologischer Ebene. Das Feature „Mesh for Teams”, das Microsoft schon 2021 auf seiner jährlichen Entwickler-Konferenz „Ignite” vorstellte, erweitert Microsoft Teams um Mixed-Reality-Funktionen und repräsentiert virtuelle TeilnehmerInnen in Meetings durch Avatare. Mesh for Teams ermöglicht es MitarbeiterInnen, die an verschiedenen Standorten verteilt arbeiten, gemeinsam an holografischen Erlebnissen wie virtuellen Meetings und Chats teilzunehmen sowie an Dokumenten und Projekten zu arbeiten.  

Zugpferd für die Vision des Arbeitens der Zukunft im Metaversum soll eine neue Virtual-Reality-Brille von Meta sein. Sie soll den Weg zum Arbeiten in die virtuelle Welt und die Mixed-Reality-Welt ebnen. Um sich dort möglichst realitätsnah bewegen zu können und zum Beispiel die eigene Mimik durch Avatare in Meetings wiederzugeben, braucht es qualitativ hochwertige und leistungsfähige Technologie. Microsoft bringt nun sein Feature Mesh for Teams auf diese Virtual-Reality-Brille. MitarbeiterInnen sollen damit in Zukunft so zusammenarbeiten können, als ob sie persönlich zusammen wären.  

Auch Microsoft 365 und weitere Microsoft-Services im Metaversum 

Darüber hinaus hat Microsoft angekündigt, Anwendungen von Microsoft 365 auf den Geräten von Meta zur Verfügung zu stellen. So könnten BenutzerInnen mit Inhalten von Apps wie Microsoft Word, Excel, PowerPoint, Outlook und SharePoint in der virtuellen Realität interagieren.  

Gleiches gilt für Windows 365 mit der Möglichkeit, einen Windows-Cloud-PC einschließlich personalisierter Apps, Inhalte und Einstellungen auf die Virtual-Reality-Brillen zu streamen.  

Weitere Integrationen betreffen Services wie Microsoft Intune zur Verwaltung von PCs und mobilen Endgeräten über das Internet sowie Azure Active Directory zur Identitätsverwaltung beziehungsweise zur Konfiguration des Zugriffs von BenutzerInnen und Gruppen auf Dienste und Ressourcen. Damit werden auch Sicherheits- und Verwaltungsoptionen in die virtuelle Welt übertragen.  

Schon 2021 hatte der Markt für erweiterte Realität die Marke von 100 Milliarden Dollar geknackt. Bis 2025 rechnet die Boston Consulting Group mit einem Marktvolumen zwischen 250 und 400 Milliarden Dollar. 

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