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#dwtech18 Eine personalisierte und optimierte Kundenerfahrung ist die neue Norm.

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http://blog.enterprise-digital.net/files/Jana_Metz.jpgJana Metz, Wrike, hatte sich bereits in Ihrem Fachbeitrag dem Thema des erfolgreichen Change Management gewidmet. Wir wollten es aber noch ein wenig genauer wissen und bei Frau Metz noch einmal angefragt.

Frau Metz, welche drei Schlagworte kennzeichnen Ihren Workshop?

#Digitalisierung am Arbeitsplatz #Single Source of Truth #Automatisierung

Der Begriff des Change Managements wird aufgrund früherer Erfahrungen der Mitarbeitenden vielfach skeptisch betrachtet, da es oftmals „nur“ um die Begründung zur Einführung eines neuen Tools ging. Was sollte diesen subjektiven Empfindungen entgegengesetzt werden?

Dieses Empfinden ist vermutlich weniger subjektiv als man denkt - Change Management wird von vielen Unternehmen immer wieder nur halbherzig angegangen. Wenn Change Management richtig umgesetzt wird, geht es darum, eine effektivere Arbeitsweise zu erzielen und eine neue Software ist dann lediglich Teil dieses Wandels. Bei einer umfassenden Änderung des Arbeitsalltags sind Transparenz und Kommunikation das A und O: Gut umgesetztes Change Management bezieht die Mitarbeiter von Anfang an mit ein, nimmt ihre Bedenken ernst und setzt auf ständigen Dialog. Das gilt nicht nur vor, sondern auch während des Wandels und danach. Man muss das große Ganze im Blick behalten und die Ergebnisse, die durch Change Management erzielt werden, überprüfen und analysieren: Entwickeln wir uns in die richtige Richtung? Es reicht nicht, den Mitarbeitern nur ein neues Tool vorzusetzen - wenn das der Fall ist, haben sie allen Grund, skeptisch zu sein.

Welche Rolle spielt das Thema Agilität in Ihrem Lösungsansatz?

Agilität ist in letzter Zeit ein vielbeschworenes Schlagwort geworden und ich will es nicht zu sehr strapazieren. Aber wie ich eben schon erwähnt habe, ist es enorm wichtig, immer wieder zu überprüfen, ob die erzielten Ergebnisse den Anforderungen entsprechen. Das bringt die On-Demand-Wirtschaft mit sich: Eine personalisierte und optimierte Kundenerfahrung ist die neue Norm, nicht nur im B2C-Bereich, sondern auch im B2B. In dieser Wirtschaft effektiv zu arbeiten, heißt daher eben auch, agil zu arbeiten. Und eine agile Arbeitsweise meint in diesem Fall nicht unbedingt die Arbeitsorganisation in Sprints, sondern eine geänderte Sichtweise: Statt der starren Befolgung von Plänen ist die kontinuierliche Verbesserung das Ziel, das es zu erreichen gilt.

In Ihrem Fachbeitrag sprechen Sie den beständigen Wandel in der Unternehmenskultur an. Was zeichnet aus Ihrer Erfahrung diese „neue“ Unternehmenskultur aus?

Trotz oder vielleicht auch wegen der Digitalisierung des Arbeitsplatzes wird die Zusammenarbeit sowohl innerhalb eines Teams als auch teamübergreifend immer wichtiger. Es gilt, Informations-Silos abzubauen und klarer Kommunikation höchste Priorität einzuräumen. Eine zweite Säule der neuen Unternehmenskultur ist Automatisierung, ein ambivalent diskutiertes Thema. Doch wenn Automatisierung dafür eingesetzt wird, um langwierige Routinearbeiten wie Dokumentation oder Datenverwaltung zu vereinfachen, bedeutet es, dass jeder Mitarbeiter mehr Zeit für strategische oder kreative Aufgaben hat. Dadurch können sie sich proaktiv am Gestaltungsprozess der Unternehmensziele und -erfolge beteiligen und es entsteht eine “Exzellenzkultur” im positiven Sinn, die sich der stetigen Verbesserung verschrieben hat.

Welche Erwartungen haben Sie an die Teilnehmenden Ihres Workshops?

Zunächst freue ich mich auf das Format des Workshops und hoffe, dass die Teilnehmer ebenso wie ich daran interessiert sind, diesen so interaktiv wie möglich zu gestalten. Es soll kein Vortrag, sondern ein angeregter, praxisnaher Austausch sein. Daher freue ich mich auf interessierte Teilnehmer, die ihre Erfahrungen teilen und unser Reifegradmodell sowie die technischen Implikationen mit mir diskutieren.
Vielen Dank, Frau Metz. Wir wünschen Ihnen und den Workshop-Teilnehmenden rege Diskussionen.

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