Der IOM Summit 2017 blieb auch nach dem zweiten Konferenztag im Gedächtnis der Teilnehmenden - festgehalten unter anderem in Sketchnotes von Dr. Peter Geissler und Michael Otto, die das umfangreiche Programm mit 14 Unternehmensbeiträgen zum digitalen Arbeitsplatz visuell zusammenfassten. Wer wie viele langjährige Teilnehmende beim Summit dabei ist, schielt immer ein wenig nach Neuem: dem anderen Weg, der "coolen Idee", der Inspiration für eigenes Denken. Auch 2017 gab es davon viel - Denkansätze und Methoden in Workshops, Gedankenstränge in Keynotes, neue Wege in Praxispanels.
Am Rande hatte der Summit auch den #GenerationenTalk an Bord. Wie hat Marc Leonhard, damals Student, den Summit erlebt?
Wie waren die zwei Tage IOM Summit für Dich? Wie hast Du die Tage erlebt?
Die beiden Tage waren sehr spannend. Ich habe viele Leute kennengelernt und interessante Vorträge gehört und Workshops mitgemacht. Ich habe verschiedene neue Eindrücke bekommen und diverse interessante Praxisbeispiele gesehen.
Welche Eindrücke über das künftige Arbeiten, also den Digital Workplace, hast Du aus den Praxisbeispielen gewonnen?
In den Praxisbeispielen wurde deutlich, dass es nicht so einfach ist, allen Mitarbeitern den Digital Workplace nahezubringen. Ich fand es aber toll zu sehen, wie viele verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten es gibt und wie die Unternehmen versuchen, ihre Mitarbeiter einzubinden. Überraschend fand ich, dass der Digital Workplace in Unternehmen jeder Größe integrierbar ist, egal ob es zehntausende oder weniger als tausend Mitarbeiter hat. Man hat auch gesehen, wie die Bedeutung des Digital Workplace in Zukunft wachsen wird und dass Unternehmen, die diesbezüglich schon weit fortgeschritten sind, erhebliche Vorteile haben.
Du hast am Workshop Working Out Loud teilgenommen. War diese Methode neu für Dich? Was hältst Du davon?
Working Out Loud war eine sehr spannende Erfahrung, weil ich diese Methodik nicht kannte. Ich fand sie aber gut und denke, dass sie sehr effektiv genutzt werden kann. Zunächst war es etwas ungewohnt, aber je länger man mit den anderen Teilnehmern gearbeitet hat, desto reibungsloser hat alles funktioniert und desto wohler habe ich mich gefühlt. Es hat mir auch gut gefallen, dass man sich durch die Methodik schnell besser kennenlernt und von anfangs noch oftmals fremden Personen lernt. Jeder kann sich mit seinen Erfahrungen und seinem Wissen einbringen.
Wenn Du Kommilitonen eine Empfehlung geben könntest, am IOM Summit teilzunehmen, wie sähe diese aus?
Es lohnt sich, am IOM Summit teilzunehmen, weil man sehr interessante Einblicke bekommt. Es werden sowohl Praxisbeispiele präsentiert als auch Keynotes und Workshops. Dadurch hat man sozusagen von allem etwas und es bleibt immer interessant. Auch sind die Vorträge sehr abwechslungsreich. Ich denke, der Summit ist eine gute Ergänzung zum Studium, da man aktuelle und praxisnahe Präsentationen hört. Außerdem lernt man viele interessante Leute kennen.
Der Empfehlung, die Marc seinen Kommilitonen ausspricht, ist wenig hinzuzufügen. Bezogen auf den Rückblick auf den IOM SUMMIT 2016 zeigt sich: Die Themen (Adoption, Change-Netzwerke, digitale Befähigung) bleiben über die Jahre erstaunlich konstant - was sich ändert, ist die wachsende Zahl der Praxisbeispiele, die diese Prinzipien inzwischen tatsächlich umsetzen.
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