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#ioms17 Lutz Hirsch, HIRSCHTEC, über Wachstum und Begeisterung

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Bereits in einem Fachbeitrag führte Lutz Hirsch, HIRSCHTEC, Sponsor des IOM Summit, Gedanken zum Erfolg eines Social Intranet aus. Wir wollten es aber noch ein wenig genauer erfragen. Selbstverständlich mit einem Interview, und genau so selbstverständlich antwortete Lutz Hirsch - vielen Dank dafür. http://blog.enterprise-digital.net/files/Lutz_Hirsch_neu.jpg
Lutz Hirsch ist geschäftsführender Gesellschafter von HIRSCHTEC. 2003 gründete er die Hamburger Full-Service Intranet Agentur, die sich auf die ganzheitliche, schlüsselfertige Einführung von Intranets spezialisiert hat.

Herr Hirsch, welche drei Schlagworte bringen Sie zum IOM Summit 2017 mit?

#DigitalWorkplace, #Erfolgsmessung, #Unternehmenskultur

„Intranets bringen Wachstum für das Unternehmen“ ist auf Ihrer Webpräsenz zu lesen. Und dafür brauche es vernetzte Intranets, die begeistern. Wachstum nun kann an harten Fakten gemessen werden, wie schaut es mit der Begeisterung aus?

Da habe ich gute Nachrichten: Auch die Begeisterung lässt sich messen – und zwar mit der Intranet Scorecard. Gemeinsam mit der Kommunikationsberatung LAUTENBACH SASS haben wir diese entwickelt. Dabei handelt es sich um ein effektives Instrument, das a) den Wertbeitrag eines Intranets zum Geschäftserfolg sichtbar macht und b) auch zeigt, ob ein Intranet die Nutzer begeistern und zu einem hohen Engagement auf der Plattform führen kann. Möglich wird dies durch eine sinnvolle Kombination aus quantitativen (System-Statistiken, nutzergenerierte, anonymisierte Daten) und qualitativen Auswertungen (z. B. Nutzerbefragungen, Pulse-Checks). So lässt sich die Begeisterung nicht nur an der Zahl der aktiven Nutzer oder der Verweildauer im Intranet messen. Sie wird speziell auch dadurch deutlich, wie viele Diskussionen täglich im Intranet entstehen (z. B. in Gruppenräumen) und vor allem welche Wirkung somit bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erzielt wird.

Wir kennen alle das Bild der sich entzündenen Glühbirne zur Visualisierung, dass jemand ein Licht aufgehe. Welche drei Merkmale herkömmlicher und drei aktueller (vernetzt, social…) Intranets könnten uns ein Licht aufgehen lassen, die Veränderung zu spüren?

Herkömmliche, klassische Intranets sind eher statisch, geprägt durch eine Dokumentenablage und die „Top-down-Kommunikation“. Moderne, leistungsstarke „Mitmach-Intranets“ basieren hingegen auf den Säulen Information, Interaktion und Kollaboration. Sie sorgen dafür, dass Wissenssilos aufgebrochen werden, erleichtern den dynamischen Austausch und bewirken einen transparenten Wissenstransfer. Eine Veränderung, die dadurch vor allem spürbar wird: Mitarbeiter in Unternehmen vernetzen sich heute – im Gegensatz zu früher - verstärkt über Themen und nicht länger über Organisationseinheiten.

Basierend auf Ihrer langjährigen Erfahrung mit der Einführung vernetzter Intranets: welche Stolpersteine begegne(te)n Ihnen immer wieder?

Wir wissen aus Erfahrung, dass ein Intranet niemals ein Selbstläufer ist. Unternehmen, die denken, es genüge lediglich die technologische Plattform bereitzustellen, irren. Damit ein interaktives Intranet eine hohe Akzeptanz erfahren kann, braucht es intensive Schulungen, Trainings sowie Kommunikations- und Change-Maßnahmen, die die Nutzer zur Partizipation motivieren. Und nicht zu vergessen: Führungskräfte, die mit positivem Beispiel vorangehen. Auch existiert manchmal noch der Irrglaube, ein modernes Intranet könne die Kommunikationskultur ändern. Transparenz muss aber schon vorher im Unternehmen gelebt werden und auch jenseits der digitalen Kommunikation stattfinden.

Welche Erwartungen haben Sie an den IOM Summit 2017?

Ich erhoffe mir vom IOM Summit einen inspirierenden Austausch mit den Teilnehmern dazu, ob und inwiefern die Erfolgsmessung von Intranets in ihren Unternehmen bereits eine Rolle spielt. Und ich bin gespannt auf viele Impulse rund um den digitalen Arbeitsplatz der Zukunft.

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