Digital Workplace Blog

Silvia Hänig zur diesjährigen #cebiteda: Auf kollaborativer Spurensuche

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Silvia Hänig, die auf der EDA unter anderem im Panel "Automotive goes Social" zu erleben war, blickt mit ihrem Beitrag auf die Veranstaltung zurück. http://blog.enterprise-digital.net/files/s_haenig.jpgMeine Eindrücke von der diesjährigen CeBIT Enterprise Digital Arena (20. – 21.März 2017): Da war die Rede von verschobener Grenzen zwischen der Prozess- und Kollaborationsunterstützung, von Working Out Loud als probate Veränderungsmethode oder auch von der Next Generation Digital Enterprise Technology. Spezialberater und Unternehmens-Kollaborateure gaben sich auf der diesjährigen Themenbühne „Enterprise Digital Arena“ wieder ein Stelldichein, wild entschlossen, den fachlichen Dialog zur technischen wie organisatorischen Gestaltung des digitalen Arbeitsplatzes wieder ein Stück weiterzubringen. Ach, welchem Entscheider könnte man es da verdenken, wenn er sich inmitten dieser ausdifferenzierten Diskussion nach der guten alten Arbeitsplatz mit seiner Regel-Kommunikation sowie fest zementierten Organisationswegen zurücksehnt. Eine Zeit, die für einigermaßen klare Verhältnisse in Gestalt homogener, trennscharfer Abteilungen und Zuständigkeiten stand und nach strikten Vorgaben , meist von oben, funktionierte. Doch anstelle dieser berechenbaren Kommunikations-, und Dialogpraxis ist – das dokumentiert die Enterprise Digital Arena immer wieder eindrucksvoll – ist längst mehr Tiefe auf der Suche nach den richtigen Antworten zur Zukunft des digital Workplace getreten. Doch während der Social Collaboration-Hype die Akteure auf der CeBIT noch in Goldgräberstimmung versetzte, wurden die Erkenntnisse und Diskussionen in diesem Jahr merklich nachdenklicher. Beispielsweise wurden die Unternehmen in der Vergangenheit mit einer derart großen Fülle von Kollaborations- und Konversationsplattformen konfrontiert, dass diese aktuell erst einmal ganz neu für den Anwender eingeordnet (Dion Hinchcliffe) werden müssen, damit man ihren wirklichen Nutzen sofort erkennt. Ähnlich vielschichtig gestaltet sich dann auch die Implementierung oder Integration, so dass Anbieter wie Beck et al. Services jede Toolkiste zuerst auf der Werkbank auskippen, bevor sie sie nach ihrem wahren Bedarf sortieren. Inzwischen stehen auf der “EDA“ auch angrenzende Bereiche wie HR sowie die Führungs- und Wissenskultur im Fokus der Diskussion. Und zwar nicht nur aus Berater-Perspektive. Unternehmensvertreter schwergewichtiger Vorhaben von Connect bis Digital Life entwickelten gemeinsam mit findigen Digital Transformation Consultants und Analysten ihre gemeinsame Sicht auf bisher ungelöste „Kollaborationsfälle“ und stecken dafür ihren Tatort großräumig ab. Alle Teilnehmer waren ernsthaft dabei, die wahren Herausforderungen von „Bremsern in der Führung“ bis hin zu „technische Einführung war gestern“, aus ihren jeweiligen Projekten zu benennen. Das heißt, zu einer hohen technischen und organisatorischen Komplexität (z.B. „User Adoption Management Programm“???) des Digital Workplace kommt ebenfalls eine zunehmende strategische Tragweite im Unternehmen dazu. Spätestens durch diese Erkenntnis wurde mir klar, die Partner der Enterprise Digital Arena sind an dem Punkt angekommen, an dem sie alle wichtigen zielrelevanten Zusammenhänge für den einzelnen Mitarbeiter sowie das Unternehmen als Ganzes durchdringen und deren Erwartungen in allen Verästelungen en detail verstehen. Um aus dieser Wissensreife nun auch weiterhin griffige und relevante Antworten für die Praxis ableiten zu können, sollte sich die „EDA-Community“ glaube ich für das nächste CeBIT-Event vor allem fragen: „Was brauchen wir nicht mehr?“. Denn nur auf Basis wirklich zeitgemäßer und relevanter Erkenntnisse können alle ihren Einflussbereich im Kontext des digital Workplace vergrößern und langfristig die besten Performance-Beiträge liefern. In diesem Sinne auf zur CeBITEDA 2018 , liebes Kongressmedia Team. Vielen Dank, Silvia Hänig.

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