22 500 Mal Homeoffice - Wie gut funktioniert Homeoffice bei der Landeshauptstadt München

22 500 Mal Homeoffice - Wie gut funktioniert Homeoffice bei der Landeshauptstadt München
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
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Homeoffice bei der Stadt München: 96 % der Mitarbeiter wollen es dauerhaft. Herausforderungen und Chancen hybrider Modelle im öffentlichen Dienst.

Mirco Wagener, Leiter des Recruiting bei der Landeshauptstadt München, beleuchtet die Implementierung von Homeoffice in einer der größten kommunalen Organisationen. Der Beitrag bietet praxisnahe Einblicke in die Herausforderungen und Chancen hybrider Arbeitsmodelle, insbesondere im Kontext öffentlicher Verwaltungen. Die Perspektive von Wagener ist besonders wertvoll, da sie sowohl die organisatorischen als auch die technischen Aspekte der Homeoffice-Umsetzung adressiert. Der Fokus liegt auf der Anpassung der technischen Infrastruktur und der Schulung von Führungskräften, um die Mitarbeiterzufriedenheit und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern.


Eine zentrale Erkenntnis des Vortrags ist, dass 96 % der befragten Mitarbeiter auch nach der Pandemie im Homeoffice arbeiten möchten. Die technische Infrastruktur wurde schnell ausgebaut, um dies zu ermöglichen, einschließlich der Einführung von Zwei-Faktor-Authentifizierung und der Bereitstellung von Laptops. Die Umfrageergebnisse zeigen zudem, dass Homeoffice die Vereinbarkeit von Familie und Beruf deutlich verbessert, obwohl Herausforderungen bei der sozialen Anbindung bestehen bleiben. Führungskräfte benötigen Schulungen zu Remote Leadership, um die neuen Arbeitsmodelle erfolgreich zu integrieren. Die Stadt München sieht in der Homeoffice-Strategie einen Wettbewerbsvorteil und plant, bis Ende nächsten Jahres 90 % der Arbeitsplätze mit Laptops auszustatten.

Homeoffice hat uns gezeigt, dass Flexibilität und Vertrauen in die Mitarbeitenden entscheidend sind. Wir haben erlebt, wie gut es funktioniert, wenn man es einfach macht. – Mirco Wagener


Die Umfrageergebnisse waren überwältigend: 96 % der Beschäftigten wollen weiterhin im Homeoffice arbeiten. Das zeigt den großen Wunsch nach einer neuen Arbeitsweise. – Mirco Wagener


Unsere Herausforderung ist es, die Balance zwischen Homeoffice und sozialer Anbindung zu finden. Die Mitarbeitenden wollen flexibel arbeiten, aber auch die Verbindung zum Team nicht verlieren. – Mirco Wagener

  • Eine umfassende Mitarbeiterbefragung mit über 9.000 Teilnehmern zeigte, dass 96 % der Beschäftigten regelmäßig im Homeoffice arbeiten möchten.
  • Die technische Infrastruktur, wie Zwei-Faktor-Authentifizierung und Laptops, wurde in kurzer Zeit massiv ausgebaut, um Homeoffice zu ermöglichen.
  • Führungskräfte benötigen Schulungen zu Remote Leadership und digitaler Zusammenarbeit, um hybride Arbeitsmodelle erfolgreich zu unterstützen.
  • Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wurde durch Homeoffice deutlich verbessert, jedoch bestehen Herausforderungen bei der sozialen Anbindung und Ergonomie.
  • Die öffentliche Verwaltung kann durch Homeoffice ihre Attraktivität als Arbeitgeberin steigern und gleichzeitig Büroraumkosten reduzieren.

Die Implementierung von Homeoffice in einer großen kommunalen Organisation wie der Landeshauptstadt München offenbart zentrale Spannungsfelder zwischen technischer Machbarkeit und kultureller Akzeptanz. Die strategische Relevanz liegt in der Fähigkeit, Homeoffice als festen Bestandteil der Arbeitskultur zu etablieren, um sowohl die Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern als auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern. Ein blinder Fleck zeigt sich in der ungleichen Verteilung der technischen Infrastruktur, die zu einer digitalen Kluft innerhalb der Organisation führt. Diese Diskrepanz wird durch die Heterogenität der IT-Landschaft verstärkt und offenbart strukturelle Widersprüche, die eine Transformation der Arbeitsweise behindern. Die Herausforderung besteht darin, Führungskräfte von der Effektivität hybrider Arbeitsmodelle zu überzeugen und gleichzeitig die soziale Anbindung der Mitarbeitenden zu gewährleisten.


Der Beitrag liefert wertvolle Reflexionsimpulse für die Weiterentwicklung von Remote-Work-Strategien. Er zeigt, dass pragmatische Ansätze und das Sammeln von Erfahrungen entscheidend sind, um Vorbehalte abzubauen und die Akzeptanz von Homeoffice zu erhöhen. Die Empfehlung, Homeoffice einfach auszuprobieren, fordert Führungskräfte auf, ihre Denkmodelle zu hinterfragen und Verantwortung für die digitale Transformation zu übernehmen. Der Inhalt verschiebt die Perspektive von einer rein operativen Umsetzung hin zu einem strategischen Ziel, das kulturellen Wandel erfordert. Die Erkenntnis, dass Homeoffice nicht nur Kosten spart, sondern auch als Wettbewerbsvorteil im Arbeitsmarkt dient, unterstreicht die Notwendigkeit, technische und soziale Aspekte gleichermaßen zu berücksichtigen.

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