Code Communication Culture

Code Communication Culture
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
Mitschrift verfügbar

Nutzerzentriertes Intranet fördert Agilität und Kommunikation in globalen Konzernen. Erfahren Sie, wie Silodenken überwunden wird.

Heinz Korten, Senior Software Engineer bei Wacker Chemie AG, erläutert in einem 20-minütigen Praxis- und Projektbericht die Entwicklung eines nutzerzentrierten Intranets für ein global agierendes Unternehmen der chemischen Industrie. Der Beitrag richtet sich an Projektleiter für digitale Arbeitsplatzlösungen in internationalen Konzernen und fokussiert auf agile Zusammenarbeit, Nutzerzentrierung und die kontinuierliche Weiterentwicklung digitaler Tools. Korten zeigt, wie das Intranet „Wacker Globe“ Agilität, Kommunikation und Unternehmenskultur fördert und dabei die Herausforderungen eines traditionsreichen Unternehmens adressiert.


Zentrale Aussagen des Beitrags umfassen die Notwendigkeit einer themenzentrierten Informationsarchitektur, um Silodenken zu vermeiden, und die Bedeutung von Agilität als Basis der Zusammenarbeit zwischen IT und Fachbereichen. Korten hebt die Integration von Analysedaten und personalisierten Inhalten hervor, die die Nutzerakzeptanz steigern. Methodisch setzt das Projekt auf Lean, User Stories und Kanban, wobei Azure DevOps für die operative Umsetzung genutzt wird. Die Einführung sozialer Funktionen erfolgt schrittweise, um die Unternehmenskultur zu fördern. Abschließend betont Korten die gemeinsame Verantwortung von IT, Kommunikation und Fachbereichen für den Erfolg des Intranets.

Ein modernes Intranet-Projekt erfordert eine gemeinsame Verantwortung. IT, Kommunikation und Kultur müssen zusammenwirken, um den digitalen Arbeitsplatz erfolgreich zu gestalten. – Heinz Korten


Agilität ist nicht nur ein Modewort, sondern muss organisatorisch verankert werden, um die Zusammenarbeit zwischen IT und Fachbereichen zu fördern. – Heinz Korten


Ein themenzentrierter Ansatz im Intranet löst Informationssilos auf und fördert eine kontextbezogene Informationsarchitektur. – Heinz Korten

  • Ein modernes Intranet muss themenzentriert und nutzerzentriert gestaltet sein, um Silodenken zu vermeiden.
  • Agilität sollte organisatorisch verankert sein und nicht nur als Methode, sondern als Basis der Zusammenarbeit zwischen IT und Fachbereichen dienen.
  • Die kontinuierliche Weiterentwicklung eines Intranets erfordert eine gemeinsame Verantwortung von IT, Kommunikation und Fachbereichen.
  • Personalisierte Inhalte und transparente Analysen fördern die Nutzerakzeptanz und steigern die Relevanz eines Intranets.
  • Social Features wie Kommentieren und Teilen sollten schrittweise eingeführt werden, um die Unternehmenskultur zu fördern.

Die Entwicklung eines nutzerzentrierten Intranets in einem globalen Unternehmen der chemischen Industrie ist von strategischer Relevanz, da sie die kulturellen und organisatorischen Herausforderungen der digitalen Transformation adressiert. Ein zentrales Spannungsfeld liegt in der Überwindung von Silodenken, das durch traditionelle Organisationsstrukturen gefördert wird. Die Einführung eines themenzentrierten Intranets erfordert ein Umdenken, bei dem die Verantwortung für die digitale Plattform nicht allein bei der IT, sondern gemeinsam mit Kommunikation und Fachbereichen liegt. Diese Verschiebung der Verantwortlichkeiten ist entscheidend, um Agilität und kontinuierliche Weiterentwicklung zu verankern. Der Beitrag macht deutlich, dass die Integration von Social Features und die Förderung einer offenen Kommunikationskultur essenziell sind, um die Unternehmenskultur zu transformieren und die Akzeptanz neuer digitaler Werkzeuge zu steigern.


Der Vortrag verdeutlicht, dass ein modernes Intranet nicht nur technologisch, sondern auch kulturell und organisatorisch weiterentwickelt werden muss. Die Prinzipien der gemeinsamen Verantwortung und der agilen Zusammenarbeit zwischen IT und Fachbereichen sind zentrale Empfehlungen. Diese Ansätze fördern nicht nur die operative Effizienz, sondern unterstützen auch strategische Ziele wie die Verbesserung der internen Kommunikation und die Stärkung der Unternehmenskultur. Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, die Perspektive zu wechseln und Services unabhängig von Organisationsstrukturen zu betrachten. Dies verschiebt die Perspektive von einer rein technischen Implementierung hin zu einem ganzheitlichen Ansatz, der kulturellen Wandel und strategische Ziele miteinander verknüpft.

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