Community Based Learning: Wie eine globale Pioneer Community den Roll-out von Office 365 maßgeblich unterstützen kann.

Community Based Learning: Wie eine globale Pioneer Community den Roll-out von Office 365 maßgeblich unterstützen kann.
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar

Community Based Learning fördert den Rollout von Office 365 durch dezentrale Lernstrategien und Multiplikatoren in konservativen Branchen.

Dorit Schalansky und Viktoria Schütz von Ottobock präsentieren im Rahmen der Shift/HR Talks 2022 einen praxisnahen Einblick in die Implementierung von Community Based Learning zur Unterstützung des globalen Rollouts von Office 365. Der Beitrag richtet sich an Verantwortliche in internationalen Unternehmen, insbesondere aus konservativen Branchen wie der Orthopädietechnik, und beleuchtet, wie dezentrale Lernstrategien und User Generated Content den digitalen Wandel fördern können. Die Besonderheit liegt in der Schaffung einer Community von Multiplikatoren, die als Wissensvermittler agieren und so den Rollout-Prozess effizienter gestalten.


Im Zentrum des Vortrags stehen die Herausforderungen und Lösungsansätze bei der Einführung von Office 365 in einem globalen Unternehmensumfeld. Schalansky betont die Notwendigkeit, Lernen und Weiterentwicklung dezentral zu organisieren, da das Wissen in der Organisation selbst liegt. Die Implementierung einer Community von über 200 Mitgliedern, die sich regelmäßig austauschen und ihr Wissen weitergeben, zeigt, wie pragmatische Lernangebote und der Aufbau von Austauschplattformen die Lernkultur stärken. Schütz hebt hervor, dass klare Rollenerwartungen und eine transparente zeitliche Planung entscheidend sind, um Unsicherheiten zu vermeiden und den Erfolg des Projekts sicherzustellen. Der iterative Rollout-Prozess und die kontinuierliche Anpassung der Community an neue Anforderungen verdeutlichen die Bedeutung von Flexibilität und langfristiger Betreuung.

Lernen und Weiterentwicklung muss dezentral organisiert werden. Das Wissen ist in der Organisation und bei den Mitarbeitern, die wissen, was sie benötigen. – Dorit Schalansky


Wir konzentrieren uns auf die, die tatsächlich wollen, mit dem Ziel, einen Pull-Effekt zu generieren und andere mitzunehmen. – Dorit Schalansky


Communitys werden nicht mal eben aufgebaut. Sie leben davon, eigene Bedarfe aufzubringen und erfordern Flexibilität. – Viktoria Schütz

  • Lernen und Weiterentwicklung müssen dezentral organisiert werden, da das Wissen in der Organisation selbst liegt.
  • User Generated Content und die Fokussierung auf motivierte Mitarbeiter können einen Pull-Effekt erzeugen und die Lernkultur stärken.
  • Pragmatische und leicht integrierbare Lernangebote sind essenziell, um Weiterbildung in den Arbeitsalltag zu integrieren.
  • Communitys fördern den Austausch und die Kollaboration, was die Lern- und Veränderungsbereitschaft in Unternehmen steigert.
  • Ein klar kommuniziertes Rollenbild und eine enge Verzahnung von Community- und Rollout-Management sind entscheidend für den Erfolg.

Community Based Learning gewinnt in der digitalen Transformation von Unternehmen zunehmend an strategischer Bedeutung. Im Kontext des Rollouts von Office 365 bei Ottobock wird deutlich, dass die dezentrale Organisation von Lernprozessen ein zentrales Spannungsfeld adressiert: die Diskrepanz zwischen zentral gesteuerten Lernangeboten und der Notwendigkeit, Wissen dort zu generieren, wo es tatsächlich gebraucht wird. Diese Verantwortungsverschiebung hin zu den Mitarbeitenden selbst, die als Multiplikatoren agieren, offenbart strukturelle Widersprüche in traditionellen Lern- und Entwicklungsansätzen. Der Beitrag macht sichtbar, dass die Fokussierung auf motivierte Mitarbeitende und die Integration von User Generated Content nicht nur die Lernkultur stärkt, sondern auch die Akzeptanz und Effektivität von Veränderungsprozessen erhöht. Gleichzeitig wird ein kultureller Wandel angestoßen, der bestehende Barrieren und Denkfehler in der Personalentwicklung hinterfragt.


Der Vortrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er aufzeigt, wie pragmatische, leicht integrierbare Lernangebote und der Aufbau von Austauschplattformen die operative Praxis mit strategischen Zielen verknüpfen. Die Empfehlung, Rollenerwartungen klar zu definieren und die zeitliche Planung transparent zu gestalten, fordert Unternehmen auf, ihre internen Kommunikations- und Managementstrukturen zu überdenken. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer top-down gesteuerten Weiterbildung hin zu einem kollaborativen, selbstorganisierten Lernansatz, der langfristig die Einführung neuer Tools beschleunigt und die Akzeptanz fördert. Für die Zielgruppe bedeutet dies, dass die Implementierung solcher Communitys nicht nur als kurzfristiges Projekt, sondern als nachhaltige Strategie zur kontinuierlichen Weiterentwicklung und Anpassung an neue Herausforderungen betrachtet werden sollte.

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