Conversation Café: Erfolgsfaktoren & Empfehlungen für den perfekten Digital Workplace Hub - aka personalisierte Mitarbeitereinstiegsseite

Conversation Café: Erfolgsfaktoren & Empfehlungen für den perfekten Digital Workplace Hub - aka personalisierte Mitarbeitereinstiegsseite
Mitschnitt-Länge: 60 Minuten
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Diskutieren Sie Erfolgsfaktoren für personalisierte Digital Workplace Hubs zur Optimierung der Unternehmenskommunikation und Effizienz.

In einer Panel-Diskussion bei den Shift/HR Talks 2022 beleuchten Experten aus verschiedenen Bereichen die Integration digitaler Arbeitsplatzlösungen zur Optimierung der Unternehmenskommunikation. Die Diskussion fokussiert auf die Herausforderungen und Möglichkeiten, die sich bei der Implementierung personalisierter Digital Workplace Hubs ergeben. Die Teilnehmer, darunter Vertreter von Softwareunternehmen und Beratungsfirmen, tauschen ihre Erfahrungen und Perspektiven aus, um die Komplexität digitaler Arbeitsumgebungen zu reduzieren und die Effizienz zu steigern. Der Austausch bietet einen umfassenden Überblick über die Rolle von Tools wie Microsoft 365, Powell Intranet und Unily in der Gestaltung moderner Arbeitsplätze.


Die Diskussion verdeutlicht, dass ein zentraler digitaler Arbeitsplatz die Employee Experience durch personalisierte Lösungen verbessern sollte. Während einige Teilnehmer Teams als zentralen Hub für Büroangestellte sehen, betonen andere die Notwendigkeit alternativer Einstiegspunkte, um unterschiedliche Nutzergruppen effektiv zu adressieren. Die Integration von Kollaborations- und Kommunikationslösungen wird als entscheidend angesehen, um die Komplexität zu reduzieren. Personalisierte Hubs, die spezifische Bedürfnisse und Rollen im Unternehmen ansprechen, können die Produktivität steigern. Die Teilnehmer sind sich einig, dass die Wahl der richtigen Plattform von der Unternehmensstruktur und den spezifischen Anwendungsfällen abhängt, wobei Einfachheit und Nutzerfreundlichkeit im Vordergrund stehen.

Ein digitaler Arbeitsplatz muss mehr bieten als nur Tools. Er sollte ein Gemeinschaftsgefühl schaffen und die Nutzerbedürfnisse in den Mittelpunkt stellen. – Julian Bahrs


Die Vielzahl an Funktionen in einem Tool kann überwältigend sein. Es ist entscheidend, die richtige Balance zu finden, um den Nutzer nicht zu überfordern. – Ayhan Balku


Es ist wichtig, die Bedürfnisse der Nutzer zu verstehen und die Kommunikation darauf abzustimmen. Nur so kann ein effektiver digitaler Arbeitsplatz entstehen. – Doris Schlaffer


Ein digitaler Arbeitsplatz sollte flexibel sein und sich an die individuellen Bedürfnisse der Nutzer anpassen lassen. – Kevin Hänlein

  • Ein zentraler digitaler Arbeitsplatz sollte die Employee Experience durch personalisierte und intuitive Lösungen verbessern.
  • Microsoft 365 allein reicht oft nicht aus – Add-ons wie Powell Intranet oder Unily können die Funktionalität erweitern.
  • Die Integration von Kollaborations- und Kommunikationslösungen ist entscheidend, um die Komplexität für Nutzer zu reduzieren.
  • Unternehmensweite Kommunikation und projektfokussierte Kollaboration müssen klar voneinander getrennt und zielgerichtet gestaltet werden.
  • Personalisierte Hubs können die Arbeitsproduktivität steigern, indem sie spezifische Bedürfnisse und Rollen im Unternehmen ansprechen.

Die Diskussion um den perfekten Digital Workplace Hub offenbart ein zentrales Spannungsfeld: die Balance zwischen Standardisierung und Personalisierung. Während Tools wie Microsoft 365 als Fundament des digitalen Arbeitsplatzes gelten, zeigt sich, dass sie allein oft nicht ausreichen, um die vielfältigen Bedürfnisse großer Unternehmen zu adressieren. Der Beitrag beleuchtet die kulturelle und technologische Transformation, die mit der Einführung digitaler Arbeitsplätze einhergeht, und macht deutlich, dass die Integration von Kollaborations- und Kommunikationslösungen entscheidend ist, um die Komplexität zu reduzieren. Ein zentraler Konflikt besteht in der Frage, ob ein monolithisches System wie Teams alle Anforderungen abdecken kann oder ob alternative Plattformen notwendig sind, um die spezifischen Bedürfnisse unterschiedlicher Nutzergruppen zu erfüllen. Diese Diskussion spiegelt die strukturellen Widersprüche wider, die entstehen, wenn Unternehmen versuchen, einheitliche Lösungen für diverse Arbeitsroutinen und Informationsbedürfnisse zu schaffen.


Der Beitrag liefert wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung des digitalen Arbeitsplatzes, indem er zur kritischen Reflexion über die Rolle von Personalisierung und Einfachheit aufruft. Die Experten betonen die Notwendigkeit, Use Cases klar zu definieren und die Bedürfnisse der Mitarbeitenden zu analysieren, um die passende technologische Lösung zu finden. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer rein technologischen Betrachtung hin zu einer ganzheitlichen Sichtweise, die auch kulturelle Aspekte und die Einbindung der Mitarbeitenden in den Veränderungsprozess berücksichtigt. Er fordert die Zielgruppe auf, nicht nur auf ein einziges Tool zu setzen, sondern eine flexible und bedarfsgerechte Infrastruktur zu schaffen, die sowohl operative Effizienz als auch strategische Ziele unterstützt. Dies erfordert einen kulturellen Wandel, der die Verantwortlichkeiten für die Gestaltung des digitalen Arbeitsplatzes neu verteilt und die Akzeptanz bei den Nutzern fördert.

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