Conversation Café: MS Teams Adoption & Enablement - Erfolgsfaktoren & Stolpersteine

Conversation Café: MS Teams Adoption & Enablement - Erfolgsfaktoren & Stolpersteine

Multiplikatorennetzwerke und klare Strukturen fördern die nachhaltige Nutzung von MS Teams in Großunternehmen.

Die Paneldiskussion im Rahmen der Shift/HR Talks 2022 bietet einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei der Einführung und Nutzung von Microsoft Teams in Großunternehmen. Experten aus verschiedenen Bereichen, darunter Change Management und Digital Workplace Consulting, beleuchten die Bedeutung von Multiplikatorennetzwerken und die Notwendigkeit klarer Strukturen für eine nachhaltige digitale Zusammenarbeit. Die Diskussion hebt die Vielschichtigkeit der Adoption hervor und zeigt, wie Unternehmen von der Krisennutzung zu einem produktiven Regelbetrieb übergehen können.


Im Austausch der Perspektiven wird deutlich, dass die Einführung von Microsoft Teams mehr als ein technischer Rollout ist. Die Panelisten betonen die Wichtigkeit von Spielregeln und der Orchestrierung digitaler Werkzeuge im Arbeitsalltag. Konkrete Methoden wie die Analyse inaktiver Teams und die Etablierung von Multiplikatorennetzwerken werden als zentrale Schritte zur Optimierung genannt. Zudem wird die Rolle der Führungskräfte als Vorbilder hervorgehoben, um Akzeptanz und Begeisterung für digitale Tools zu fördern. Die Diskussion zeigt, dass die Einführung von Teams ein kontinuierlicher Prozess ist, der durch gezielte Mehrwertschaffung und die Einbindung der Mitarbeitenden in die Entwicklung digitaler Arbeitsprozesse geprägt ist.

Wir müssen jetzt aufräumen, Strukturen schaffen und Arbeitsweisen etablieren. – Moritz Meißner


Der Erfolg liegt darin, dass die Mitarbeiter mit Teams gesehen haben, dass es funktioniert. Sie erleben einen Mehrwert für ihre Arbeit und den gilt es nachhaltig abzusichern. – Markus Mühlhaus


Multiplikatoren sind notwendig, die geschult sind, die die Tools kennen, aber die natürlich auch die Intention kennen, was Arbeitskultur, Führungskultur angeht, um das Ding dort mit zu begleiten. – Timo Mornhinweg


Wir haben Microsoft Teams nicht wegen der Krise eingeführt. Die Krise war ein Beschleuniger, aber die meisten Unternehmen haben sich schon vorher damit beschäftigt. – Benjamin Schlindwein

  • Microsoft Teams allein einzuführen reicht nicht – es bedarf klarer Strukturen und Spielregeln für die Nutzung.
  • Multiplikatorennetzwerke sind essenziell, um digitale Arbeitsweisen nachhaltig in Unternehmen zu etablieren.
  • Die Einführung von Microsoft Teams sollte nicht als abgeschlossenes Projekt betrachtet werden, sondern als kontinuierlicher Prozess.
  • Führungskräfte müssen die Nutzung digitaler Tools vorleben, um Akzeptanz und Adoption in den Teams zu fördern.
  • Kleine, praxisnahe Schulungen und die Lösung konkreter Anwendungsfälle fördern die Akzeptanz und Begeisterung der Nutzer.

Die Einführung und nachhaltige Nutzung von Microsoft Teams in Unternehmen ist nicht nur eine technische Herausforderung, sondern auch eine kulturelle und organisatorische Transformation. Die Diskussion im "Conversation Café" beleuchtet die strategische Relevanz der Adoption von Teams als Teil eines umfassenden digitalen Arbeitsplatzes. Ein zentrales Spannungsfeld ist die Diskrepanz zwischen der schnellen Bereitstellung von Tools und der tatsächlichen Integration in die Arbeitsprozesse. Diese Lücke offenbart sich besonders in der unkoordinierten Nutzung und den daraus resultierenden Aufräumarbeiten. Die Panelisten thematisieren die Notwendigkeit, die Einführung nicht als abgeschlossenes Projekt zu betrachten, sondern als kontinuierlichen Prozess, der klare Strukturen und Spielregeln erfordert. Hierbei wird deutlich, dass Veränderungsbarrieren oft auf höheren Hierarchieebenen bestehen, die die Notwendigkeit digitaler Zusammenarbeit infrage stellen. Diese strukturellen Widersprüche erfordern eine gezielte Einbindung und Unterstützung durch die Führungsebene, um eine einheitliche Nutzung sicherzustellen.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er die Bedeutung von Multiplikatorennetzwerken und praxisnahen Schulungen hervorhebt. Diese Ansätze fördern die Akzeptanz und Begeisterung der Nutzer, indem sie konkrete Anwendungsfälle und Nutzerbedürfnisse in den Mittelpunkt stellen. Die Diskussion verschiebt die Perspektive von einer rein technischen Implementierung hin zu einem strategischen Ziel, das auf kulturellen Wandel abzielt. Die Panelisten fordern dazu auf, die Mehrwerte von Teams für die tägliche Arbeit sichtbar zu machen und die Integration zusätzlicher Funktionen wie Power Automate und Forms gezielt zu nutzen. Diese Prinzipien unterstützen die Zielgruppe dabei, die digitale Transformation nicht nur zu bewältigen, sondern aktiv zu gestalten, indem sie operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel in Einklang bringen.

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