Digital Workplace Governance: From firefighter to scriptwriter

Digital Workplace Governance: From firefighter to scriptwriter
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar

Governance als Schlüssel: Vom reaktiven Krisenmanagement zur proaktiven Steuerung digitaler Arbeitsplatz-Tools für mehr Effizienz.

Chris Tubb, ein erfahrener Digital Workplace Strategist, beleuchtet in seiner Keynote auf den Shift/HR Talks 2022 die Herausforderungen und Lösungsansätze der digitalen Arbeitsplatz-Governance in großen Unternehmen. Der Vortrag richtet sich an Digital Workplace Manager und IT-Leiter, die sich mit der strategischen und operativen Steuerung digitaler Tools auseinandersetzen. Tubb nutzt das Bild eines Katastrophenfilms, um den Übergang von einer reaktiven zu einer proaktiven Rolle in der Governance zu veranschaulichen. Dabei wird die Bedeutung eines ausgewogenen Modells betont, das zwischen strategischer Planung und operativer Flexibilität balanciert.


Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung von Governance-Modellen, die Nutzerbedarfsanalyse und die strategische Steuerung digitaler Arbeitsplatz-Tools. Tubb hebt hervor, dass Governance nicht als bürokratische Hürde, sondern als integraler Bestandteil des Managements verstanden werden sollte. Er diskutiert die Notwendigkeit einer Outcome-Orientierung und stellt Methoden wie User Stories und Wardley Mapping vor, um Nutzerbedarfe zu erfassen und zu steuern. Die Keynote bietet praxisnahe Einblicke in die Implementierung von Governance-Strukturen und die Bedeutung von Policies und Kontrollen zur Sicherstellung der effizienten Nutzung digitaler Tools.

Governance ist wie eine starke Tasse Kaffee: Es weckt auf, schafft Klarheit und zeigt, was nicht verstanden wird. – Chris Tubb


Zu wenig Governance führt zu ständigem Löschen von Bränden, zu viel zu Bürokratie. Der richtige Mittelweg lässt die Dinge fließen. – Chris Tubb


Um vom Feuerwehrmann zum Drehbuchautor im digitalen Arbeitsplatz zu werden, müssen wir die Bedürfnisse der Nutzer verstehen und mit den Interessen der Stakeholder in Einklang bringen. – Chris Tubb

  • Governance ist entscheidend, um digitale Arbeitsplatz-Tools effektiv zu steuern und Nutzerbedarfe zu erfüllen.
  • Ein Gleichgewicht zwischen strategischer Planung und operativer Flexibilität ist notwendig, um auf unerwartete Herausforderungen zu reagieren.
  • Zu wenig Governance führt zu Chaos, zu viel Governance zu Bürokratie – ein ausgewogenes Modell ist entscheidend.
  • Nutzerbedarfsanalyse und Stakeholder-Feedback sind essenziell, um die richtigen Outcomes zu definieren und zu erreichen.
  • Die Entwicklung von Governance-Modellen erfordert die Balance zwischen Flexibilität (Butterfly) und Kontrolle (Stone).

Digitale Arbeitsplatz-Governance ist für Unternehmen von strategischer Bedeutung, da sie die Balance zwischen Kontrolle und Flexibilität in der Nutzung digitaler Tools sicherstellt. Der Beitrag von Chris Tubb beleuchtet die Herausforderungen, die durch die Vielzahl an Tools und die damit einhergehende Komplexität entstehen. Ein zentrales Spannungsfeld ist die Diskrepanz zwischen der Notwendigkeit, klare Governance-Strukturen zu etablieren, und der Gefahr, in bürokratische Starrheit zu verfallen. Diese strukturellen Widersprüche erfordern ein Umdenken in der Führung: Weg von reaktiven, improvisierten Ansätzen hin zu proaktiven, strategisch fundierten Modellen. Der Beitrag macht deutlich, dass die Transformation von der „Feuerwehr“-Rolle zum „Scriptwriter“ nicht nur eine organisatorische, sondern auch eine kulturelle Herausforderung darstellt, die Verantwortungsverschiebungen und Veränderungsbarrieren mit sich bringt.


Der Vortrag inspiriert dazu, Governance als dynamisches Instrument zu begreifen, das durch kontinuierliche Nutzerbedarfsanalysen und flexible Anpassungen gesteuert wird. Tubb empfiehlt, Governance-Modelle zu entwickeln, die sowohl strategische Planung als auch operative Flexibilität vereinen. Die Zielgruppe wird aufgefordert, über die reine Tool-Nutzung hinauszugehen und eine Outcome-Orientierung zu verfolgen, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Nutzer orientiert. Dies verschiebt die Perspektive von einer rein technischen zu einer nutzerzentrierten Betrachtung, die kulturellen Wandel fördert. Der Beitrag leistet somit einen wertvollen Impuls für Digital Workplace Manager, die operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel in Einklang zu bringen, um die Effizienz und Zufriedenheit in der digitalen Arbeitsumgebung zu steigern.

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