Ein Jahr digital verteiltes Arbeiten - und jetzt zurück ins Office?

Ein Jahr digital verteiltes Arbeiten - und jetzt zurück ins Office?
Mitschnitt-Länge: 140 Minuten
Mitschrift verfügbar

Strategische Priorisierung von Employee Experience und hybride Arbeitsmodelle: Herausforderungen, Chancen und Praxisbeispiele für moderne Unternehmen.

Dr. Peter Geißler, Leiter Digital Workplace bei Communardo, beleuchtet in seinem Vortrag die Herausforderungen und Erfahrungen eines Jahres digital verteilten Arbeitens. Der Fokus liegt auf der strategischen Bedeutung von Employee Experience und den organisatorischen Anpassungen, die hybride Arbeitsmodelle in Unternehmen erfordern. Seine Perspektive basiert auf langjähriger Erfahrung und einer aktuellen Studie zur Employee Experience, die in Zusammenarbeit mit Universität Bremen durchgeführt wurde. Der Beitrag bietet eine differenzierte Betrachtung der digitalen Zusammenarbeit und hinterfragt die Qualität der bisherigen Ansätze.


Im Zentrum stehen die Herausforderungen der Remote-Arbeit und die Notwendigkeit neuer Prozesse für hybride Arbeitsmodelle. Geißler diskutiert die Balance zwischen Flexibilität und der Notwendigkeit persönlicher Interaktion, illustriert durch Praxisbeispiele wie Apple und SAP. Er betont die Bedeutung von Vertrauen und Flexibilität, um das Engagement der Mitarbeitenden zu fördern. Die Diskussion um Hybrid Work zeigt, dass Unternehmen aktiv gestalten müssen, um die digitale Reife zu steigern und die Arbeitswelt nachhaltig zu verbessern. Abschließend empfiehlt Geißler, Mitarbeitende in ihren Stärken zu unterstützen und die Employee Experience strategisch zu priorisieren, um eine zukunftsfähige Arbeitsumgebung zu schaffen.

Haben wir wirklich verteilt gearbeitet oder nur ein Jahr virtuelle Meetings durchgeführt? Diese Frage stellt sich, wenn wir über digitales Arbeiten sprechen. – Dr. Geißler


Das Vertrauen des Arbeitgebers in die Mitarbeitenden, von überall aus arbeiten zu können, war eine positive Überraschung für viele. – Dr. Geißler


Hybrid Work ist nicht die Zukunft, sondern die aktuelle Situation. Es geht darum, dass der physische Ort in der Zusammenarbeit an Bedeutung verliert. – Dr. Geißler

  • Hybride Arbeitsmodelle erfordern neue Prozesse und Infrastrukturen, um Flexibilität und Zusammenarbeit zu gewährleisten.
  • Das Vertrauen der Mitarbeitenden in den Arbeitgeber ist ein zentraler Faktor für die Akzeptanz von Remote-Arbeit.
  • Employee Experience sollte strategisch priorisiert werden, um das Engagement und Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu fördern.
  • Die Rückkehr ins Büro kann Konflikte auslösen, insbesondere bei Mitarbeitenden, die während der Remote-Arbeit ihren Wohnort gewechselt haben.
  • Hybride Arbeitsmodelle sind keine Zukunftsvision, sondern bereits Realität, die Unternehmen aktiv gestalten müssen.

Hybride Arbeitsmodelle stehen im Zentrum der strategischen Neuausrichtung vieler Unternehmen, da sie die Balance zwischen Flexibilität und organisatorischer Kohärenz herausfordern. Der Beitrag beleuchtet die kulturelle Relevanz dieser Modelle, indem er die Diskrepanz zwischen der idealisierten Vorstellung von Remote Work und der gelebten Realität thematisiert. Ein zentrales Spannungsfeld ist die Frage, wie Vertrauen und Autonomie der Mitarbeitenden mit der Notwendigkeit physischer Präsenz in Einklang gebracht werden können. Die Diskussion um die Rückkehr ins Büro offenbart strukturelle Widersprüche: Während einige Unternehmen auf vollständige Flexibilität setzen, sehen andere die Notwendigkeit, durch physische Präsenz die Unternehmenskultur zu stärken. Diese Divergenz zeigt, dass hybride Arbeitsmodelle nicht nur eine logistische Herausforderung darstellen, sondern auch tiefgreifende kulturelle und strategische Implikationen haben.


Der Beitrag fordert Unternehmen auf, hybride Arbeitsmodelle nicht als Übergangslösung, sondern als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie zu betrachten. Er empfiehlt, die Bedürfnisse der Mitarbeitenden in den Mittelpunkt zu stellen und die Employee Journey sowohl remote als auch vor Ort aktiv zu gestalten. Die strategische Priorisierung von Vertrauen und Flexibilität kann das Engagement und Wohlbefinden der Mitarbeitenden nachhaltig fördern. Der Inhalt verschiebt die Perspektive von einer rein operativen Umsetzung hin zu einem kulturellen Wandel, der neue Führungsansätze und eine Anpassung der Unternehmensstrukturen erfordert. Unternehmen sind aufgefordert, die digitale Reife zu steigern und die physische Präsenz als optional zu betrachten, um die Zusammenarbeit ortsunabhängig zu ermöglichen. Dies erfordert Investitionen in Technologie und eine Neudefinition von Führung, die auf Zielerreichung statt auf Anwesenheit basiert.

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