Digitale Mitarbeiterkommunikation im Zeitalter von Remote und Hybrid Work

Digitale Mitarbeiterkommunikation im Zeitalter von Remote und Hybrid Work
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
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Wie interne Kommunikation in Remote- und Hybrid-Teams Reichweite, Engagement und Wirksamkeit trotz Kanalvielfalt sichern kann.

Flexible Teamstrukturen und die zunehmende Verlagerung von Arbeit in Remote- und Hybrid-Modelle stellen Kommunikationsverantwortliche vor neue Herausforderungen. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Erreichbarkeit, des Engagements und der Messbarkeit interner Kommunikation in Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden. Der Beitrag greift aktuelle Studienergebnisse auf und beleuchtet, wie sich die Vielzahl an Kanälen – von E-Mail über Intranet bis zu Enterprise Social Networking Plattformen – auf die Aufmerksamkeit und Beteiligung der Mitarbeitenden auswirkt. Die Analyse basiert auf Erfahrungen aus Transformationsprojekten sowie einer aktuellen Befragung von Kommunikationsverantwortlichen.

Im inhaltlichen Fokus stehen drei zentrale Handlungsfelder: die gezielte Auswahl und Kombination von Kommunikationsformaten und -kanälen, die Entwicklung relevanter Inhalte und das Management der Plattformen. Trotz moderner Tools bleibt der E-Mail-Newsletter der meistgenutzte Kanal, während alternative Plattformen oft geringe Akzeptanz finden. Die Messbarkeit und der Nachweis der Wirksamkeit interner Kommunikationsmaßnahmen gelten weiterhin als unzureichend. Der Beitrag fordert dazu auf, neue Ansätze zur Erfolgsmessung zu entwickeln und Kommunikationsmaßnahmen stärker an den Bedürfnissen der Mitarbeitenden auszurichten. Video-, Audio- und Textformate sowie Feedback- und Engagement-Mechanismen werden als relevante Bausteine für die Weiterentwicklung der internen Kommunikation benannt.

Die Erreichbarkeit und das Engagement der Mitarbeitenden in großen, hybriden Strukturen sind die zentrale Herausforderung der internen Kommunikation. – Björn Negelmann

Trotz aller neuen Tools bleibt der E-Mail-Newsletter der Hauptkanal für interne Kommunikation – das wirft die Frage auf, warum andere Kanäle nicht funktionieren. – Björn Negelmann

Die Messbarkeit und der Nachweis der Wirksamkeit interner Kommunikationsmaßnahmen sind weiterhin ungelöste Probleme für viele Unternehmen. – Björn Negelmann

  • Die Erreichbarkeit und Vernetzung der Mitarbeitenden in größeren, verteilten Strukturen ist eine zentrale Herausforderung der internen Kommunikation.

  • Remote-Work und flexible Teamstrukturen führen zu einem massiven Anstieg an Kommunikationskanälen und Rauschen, was die gezielte Ansprache erschwert.
  • Die Messbarkeit und der Nachweis der Wirksamkeit interner Kommunikationsmaßnahmen sind weiterhin unzureichend und stellen ein großes Problem dar.
  • Trotz neuer digitaler Plattformen bleibt der E-Mail Newsletter der meistgenutzte Kanal für interne Kommunikation.
  • Die Gestaltung von Formaten, Inhalten und das Management der Kommunikationsplattformen sind entscheidende Faktoren für erfolgreiche Mitarbeiterkommunikation im Wandel.

Digitale Mitarbeiterkommunikation in Remote- und Hybrid-Work-Settings offenbart einen grundlegenden Zielkonflikt zwischen technischer Reichweite und tatsächlicher Wirksamkeit. Während Unternehmen mit einer Vielzahl an Kanälen und Tools versuchen, die Erreichbarkeit und Vernetzung ihrer Belegschaft sicherzustellen, bleibt die Aufmerksamkeit der Mitarbeitenden ein knappes Gut. Die strukturelle Fragmentierung durch flexible Teamstrukturen und parallele Kommunikationsströme erzeugt ein Kommunikationsrauschen, das die gezielte Ansprache erschwert und Engagement unterminiert. Gleichzeitig zeigt sich ein blinder Fleck im Umgang mit der Messbarkeit: Trotz technischer Möglichkeiten gelingt es kaum, die Wirkung interner Kommunikation valide zu erfassen oder nachzuweisen. Hier manifestiert sich ein klassischer Transformationswiderspruch: Die Digitalisierung schafft neue Optionen, verschärft aber zugleich die Unsicherheit über deren tatsächlichen Beitrag zur Unternehmensentwicklung. Verantwortlichkeiten für Reichweite, Relevanz und Wirkung werden zwischen Kommunikationsverantwortlichen, Führungskräften und Mitarbeitenden diffus verteilt, ohne dass ein gemeinsames Verständnis für Erfolgskriterien entsteht.

Der Beitrag fordert dazu auf, interne Kommunikation nicht als reines Distributionsproblem zu betrachten, sondern als strategisches Steuerungsfeld im Wandel. Entscheidend ist die bewusste Orchestrierung von Formaten, Kanälen und Inhalten entlang der Bedürfnisse und Nutzungsmuster der Mitarbeitenden. Die Reflexion über die geringe Akzeptanz neuer Plattformen und die Dominanz des E-Mail-Newsletters verschiebt den Fokus weg von Tool-Diskussionen hin zu Fragen der Anschlussfähigkeit und organisationalen Akzeptanz. Für Kommunikationsverantwortliche entsteht daraus der Impuls, die Wirksamkeit ihrer Maßnahmen systematisch zu hinterfragen und neue Ansätze für Messbarkeit und Engagement zu erproben. Der Beitrag leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Professionalisierung interner Kommunikation: Er sensibilisiert für die Notwendigkeit, operative Praxis, strategische Ziele und kulturelle Voraussetzungen konsequent miteinander zu verzahnen und die interne Kommunikation als zentralen Hebel für Veränderungsprozesse zu positionieren.

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