Flexible Teamstrukturen und die zunehmende Verlagerung von Arbeit in Remote- und Hybrid-Modelle stellen Kommunikationsverantwortliche vor neue Herausforderungen. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Erreichbarkeit, des Engagements und der Messbarkeit interner Kommunikation in Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden. Der Beitrag greift aktuelle Studienergebnisse auf und beleuchtet, wie sich die Vielzahl an Kanälen – von E-Mail über Intranet bis zu Enterprise Social Networking Plattformen – auf die Aufmerksamkeit und Beteiligung der Mitarbeitenden auswirkt. Die Analyse basiert auf Erfahrungen aus Transformationsprojekten sowie einer aktuellen Befragung von Kommunikationsverantwortlichen.
Im inhaltlichen Fokus stehen drei zentrale Handlungsfelder: die gezielte Auswahl und Kombination von Kommunikationsformaten und -kanälen, die Entwicklung relevanter Inhalte und das Management der Plattformen. Trotz moderner Tools bleibt der E-Mail-Newsletter der meistgenutzte Kanal, während alternative Plattformen oft geringe Akzeptanz finden. Die Messbarkeit und der Nachweis der Wirksamkeit interner Kommunikationsmaßnahmen gelten weiterhin als unzureichend. Der Beitrag fordert dazu auf, neue Ansätze zur Erfolgsmessung zu entwickeln und Kommunikationsmaßnahmen stärker an den Bedürfnissen der Mitarbeitenden auszurichten. Video-, Audio- und Textformate sowie Feedback- und Engagement-Mechanismen werden als relevante Bausteine für die Weiterentwicklung der internen Kommunikation benannt.