Fachbeitrag: Alles bleibt, wie es ist - wie sich Organisationen für die Post-Corona-Zeit aufstellen müssen

Fachbeitrag: Alles bleibt, wie es ist - wie sich Organisationen für die Post-Corona-Zeit aufstellen müssen

Zwangsdigitalisierung als Chance: Lernen Sie, wie Organisationen durch flexible Arbeitsumgebungen und Retrospektiven zukunftsfähig werden.

Dr. Peter Geißler, Leiter Digital Workplace bei Communardo, beleuchtet in seinem Vortrag die Herausforderungen und Chancen, die sich für Organisationen in der Post-Corona-Zeit ergeben. Der Beitrag richtet sich an Change Manager und Führungskräfte in mittelständischen Unternehmen und öffentlichen Institutionen, die sich mit der Anpassung ihrer Arbeitskultur und der Integration digitaler Arbeitsplätze auseinandersetzen müssen. Besonders hervorzuheben ist die Perspektive, dass die Pandemie als Katalysator für notwendige Veränderungen dient und Organisationen zwingt, sich mit grundlegenden Fragen der Sinnfindung und Digitalisierung auseinanderzusetzen.


Im Mittelpunkt stehen die Zwangsdigitalisierung und die Notwendigkeit, digitale Spaltungen zu vermeiden, indem ältere Mitarbeitende und Firstliner aktiv eingebunden werden. Dr. Geißler diskutiert die Bedeutung von Homeoffice und mobilem Arbeiten als strategische Elemente der Organisationsentwicklung und plädiert für flexible Arbeitsumgebungen, die Kreativität und Kollaboration fördern. Er empfiehlt die Methode der Retrospektive, um aus den Erfahrungen der Pandemie zu lernen und zukünftige Strategien zu entwickeln. Ein aktiver Sponsor aus der Führungsebene und pädagogische Geschlossenheit auf mittlerer Führungsebene sind entscheidend, um den Wandel erfolgreich zu gestalten.

AUFGABE:


"Homeoffice ist nicht der Grund für wirtschaftliche Probleme. Vielmehr zeigt Corona, dass mobiles Arbeiten ein integraler Bestandteil der Zukunft sein muss." – Dr. Peter Gei\u00dfler


"Die Digitalisierung zwingt uns, alte Geschäftsmodelle zu hinterfragen und neue Wege zu gehen. Corona ist ein Katalysator für notwendige Veränderungen." – Dr. Peter Gei\u00dfler


"Wir müssen die älteren Generationen in die digitale Welt integrieren, um eine Spaltung in digital Affine und Verweigerer zu vermeiden." – Dr. Peter Gei\u00dfler

  • Die Pandemie hat gezeigt, dass digitales Arbeiten von überall möglich ist und keine Ausreden mehr zulässt.
  • Organisationen müssen ältere Mitarbeitende und Firstliner aktiv in die Digitalisierung einbinden, um digitale Spaltungen zu vermeiden.
  • Homeoffice und mobiles Arbeiten sollten als strategisches Element in die Organisationsentwicklung integriert werden.
  • Die Gestaltung von Büros muss sich hin zu kollaborativen und inspirierenden Räumen entwickeln, um vernetztes Arbeiten zu fördern.
  • Retrospektiven sind ein wichtiges Werkzeug, um aus den Erfahrungen der Pandemie zu lernen und zukünftige Strategien zu entwickeln.

Die Pandemie hat die Notwendigkeit einer umfassenden digitalen Transformation in Organisationen offengelegt und beschleunigt. Sie zwingt Unternehmen, ihre Arbeitskultur und Geschäftsmodelle kritisch zu hinterfragen und anzupassen. Ein zentrales Spannungsfeld ist die Integration von älteren Mitarbeitenden und Firstlinern in digitale Arbeitsprozesse, um digitale Spaltungen zu vermeiden. Die Herausforderung besteht darin, bestehende Denkmodelle zu überwinden, die physische Präsenz mit Produktivität gleichsetzen, und stattdessen mobiles Arbeiten als strategisches Element zu etablieren. Die Pandemie fungiert als Katalysator, der die strukturellen Widersprüche in traditionellen Arbeitsmodellen aufdeckt und Organisationen dazu zwingt, sich mit grundlegenden Fragen der Sinnfindung und Verantwortungsverschiebung auseinanderzusetzen.


Der Beitrag bietet wertvolle Reflexionsimpulse und praktische Empfehlungen für Change Manager und Führungskräfte. Er fordert dazu auf, die Erfahrungen der Pandemie zu nutzen, um flexible und resiliente Arbeitsstrukturen zu schaffen. Die Einführung digitaler Arbeitsplätze und die Befähigung von Mitarbeitenden sind entscheidende Schritte, um die strategischen Ziele der Organisationen zu erreichen. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer reinen Anwesenheitskultur hin zu einem Verständnis von Arbeit, das auf Vertrauen und Autonomie basiert. Er betont die Bedeutung von Retrospektiven als Werkzeug, um aus der Pandemie zu lernen und zukünftige Strategien zu entwickeln. Diese Ansätze fördern nicht nur die operative Praxis, sondern unterstützen auch den kulturellen Wandel hin zu einer agilen und anpassungsfähigen Organisation.

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