Fallstudie: Fit for Digital Collaboration - Eine Herausforderung für alle

Fallstudie: Fit for Digital Collaboration - Eine Herausforderung für alle
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
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Mitschrift verfügbar

Change Management und Social Collaboration Tools: Strategien zur Überwindung von Silostrukturen und Förderung digitaler Zusammenarbeit.

Die Fallstudie beleuchtet die Herausforderungen und Lösungsansätze für digitale Zusammenarbeit in einem globalen Industrieunternehmen. Im Mittelpunkt stehen Change Management und die Integration von Social Collaboration Tools, um Silostrukturen aufzubrechen und die Mitarbeiter zur aktiven Nutzung digitaler Werkzeuge zu befähigen. Der Beitrag bietet praxisnahe Einblicke in die strategische Herangehensweise von Schaeffler, einem Unternehmen mit einer historisch gewachsenen, heterogenen Tool-Landschaft. Die Perspektive der beiden Sprecherinnen, die sowohl die Unternehmenskommunikation als auch die IT vertreten, verleiht dem Beitrag eine umfassende Sicht auf die digitale Transformation.


Zentrale Erkenntnisse der Fallstudie sind die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Transformation, die über die bloße Einführung neuer Tools hinausgeht. Die Kombination von Mindset, Skillset und Toolset wird als entscheidend für den Erfolg der digitalen Transformation angesehen. Die Einführung eines unternehmensweiten Digital Collaboration Multiplier Netzwerks und die Nutzung von Formaten wie Barcamps und Working Out Loud verdeutlichen den praktischen Ansatz zur Förderung der Mitarbeiterbeteiligung. Die Fallstudie zeigt, wie Schaeffler durch die Bündelung von Netzwerken und die Entwicklung von Use Case-basierten Tool-Empfehlungen die Akzeptanz und Nutzung digitaler Lösungen steigert, um die digitale Zusammenarbeit nachhaltig zu verbessern.

Schaeffler ist riesig, aber wenn es um digitale Transformation geht, müssen wir über Standorte, Abteilungsgrenzen und Kulturen hinwegdenken. – Katrin Fischer


Unser Intranet ist komplett social. Jeder Mitarbeiter kann Inhalte erstellen, kommentieren und liken. Das war eine große Veränderung im Kommunikations- und Arbeitsverhalten. – Katrin Thausing

  • Eine heterogene Tool-Landschaft und Silostrukturen behindern digitale Transformation in großen Unternehmen.
  • Multiplikatoren-Netzwerke sind essenziell, um Change Management und digitale Zusammenarbeit voranzutreiben.
  • Social Collaboration Tools wie ein interaktives Intranet fördern die Mitarbeiterbeteiligung und den Wissensaustausch.
  • Ganzheitliche Transformation erfordert mehr als Tool-Know-how – es geht um die Befähigung der Mitarbeiter zur Problemlösung und Transferleistung.
  • Change Management sollte von einer tool-spezifischen Perspektive hin zu einer umfassenden, strategischen Herangehensweise entwickelt werden.

Die Fallstudie beleuchtet die strategische Relevanz der digitalen Zusammenarbeit in großen Industrieunternehmen, indem sie die Herausforderungen einer fragmentierten Tool-Landschaft und die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Change Managements thematisiert. Im Spannungsfeld zwischen technologischem Fortschritt und kulturellem Wandel zeigt sich, dass die bloße Einführung neuer Tools nicht ausreicht, um Silostrukturen aufzubrechen und eine nachhaltige Transformation zu erreichen. Vielmehr offenbart der Beitrag strukturelle Widersprüche, die durch isolierte, tool-spezifische Maßnahmen entstehen, und fordert eine Verschiebung hin zu einer strategischen Herangehensweise, die Mindset, Skillset und Toolset integriert. Diese Perspektive macht deutlich, dass die Befähigung der Mitarbeitenden zur eigenständigen Problemlösung und die Förderung eines offenen Kommunikationsverhaltens entscheidend sind, um die digitale Transformation erfolgreich zu gestalten.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er aufzeigt, wie die Integration von Social Collaboration Tools und die Etablierung von Netzwerken wie dem Digital Collaboration Multiplier Netzwerk die Akzeptanz und aktive Mitgestaltung der Mitarbeitenden fördern können. Er fordert die Zielgruppe auf, Change Management als kontinuierlichen Prozess zu begreifen, der über die bloße Implementierung von Technologien hinausgeht und eine enge Zusammenarbeit zwischen IT, Kommunikation und HR erfordert. Durch die Betonung von offenen Lernformaten und Use Case-basierten Tool-Empfehlungen verschiebt der Beitrag die Perspektive von einer rein operativen Praxis hin zu einem strategischen Ziel, das kulturellen Wandel und die aktive Einbindung der Belegschaft in den Mittelpunkt stellt. Diese Reflexionsimpulse tragen dazu bei, die digitale Transformation als fortlaufenden Prozess zu verstehen, der kontinuierliche Anpassung und gemeinsames Lernen erfordert.

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