Fallstudie: From the Myth About The All-In-One Intranet Future to the New Normal of Digital Work

Fallstudie: From the Myth About The All-In-One Intranet Future to the New Normal of Digital Work

Tanya Burak zeigt, warum ein All-in-One-Intranet oft nicht ausreicht und wie verteilte Tools die digitale Transformation unterstützen.

Tanya Burak, Director bei Internal Communications, beleuchtet in ihrem Praxis- und Projektbericht die digitale Transformation von Arbeitsplätzen in der internationalen Immobilienbranche. Der Beitrag zeigt, wie Savills bestehende digitale Arbeitsplatzlösungen evaluiert und neue Tools einführt, um den Herausforderungen der Pandemie zu begegnen. Besonders im Fokus stehen die Grenzen eines All-in-One-Intranets und die Notwendigkeit, verteilte Kollaborationswerkzeuge zu integrieren. Die Fallstudie bietet Einblicke in die Anpassung von Führungskräften und Mitarbeitenden an neue digitale Arbeitsweisen und die strategische Einbindung in den Transformationsprozess.


Die zentrale Erkenntnis ist, dass ein All-in-One-Intranet oft nicht ausreicht, um die vielfältigen Anforderungen moderner Arbeitsplätze zu erfüllen. Die Pandemie beschleunigte die Notwendigkeit, bestehende Lösungen zu überdenken und neue Tools wie MS Teams und Workplace by Facebook zu integrieren. Burak betont die Bedeutung von qualitativem Feedback zur Bewertung der tatsächlichen Nutzung digitaler Tools. Führungskräfte müssen unterstützt werden, um die Veränderungen in der Arbeitsweise zu akzeptieren und zu nutzen. Die Fallstudie zeigt, dass Mitarbeitende sich schneller an neue Technologien anpassen können, wenn der Bedarf klar ist, und dass die digitale Transformation eine kontinuierliche Anpassung und Einbindung aller Teams erfordert.

Wir dachten, wir hätten das All-in-One-Intranet gelöst, aber COVID-19 zwang uns, unsere Strategie zu überdenken. – Tanya Burak


Die Einführung von MS Teams hat gezeigt, dass unsere Mitarbeiter sich schnell anpassen können, auch ohne umfangreiche Schulungen. – Tanya Burak


Es ist entscheidend, dass Führungskräfte verstehen, dass die digitale Arbeitsweise ihre Autorität nicht untergräbt, sondern unterstützt. – Tanya Burak

  • Die Pandemie hat die Notwendigkeit beschleunigt, bestehende digitale Arbeitsplatzlösungen zu überdenken und neue Tools zu integrieren.
  • Ein all-in-one Intranet ist oft nicht ausreichend, um die vielfältigen Anforderungen moderner Arbeitsplätze zu erfüllen.
  • Führungskräfte müssen unterstützt werden, um die Veränderungen in der Arbeitsweise und Hierarchie zu akzeptieren und zu nutzen.
  • Mitarbeiter können sich schneller an neue Technologien anpassen, als ursprünglich angenommen, wenn der Bedarf klar ist.
  • Qualitatives Feedback ist entscheidend, um die tatsächliche Nutzung und den Nutzen digitaler Tools zu bewerten.

Die digitale Transformation von Arbeitsplätzen in der Immobilienbranche offenbart zentrale Herausforderungen und Denkfehler, die weit über technische Implementierungen hinausgehen. Im Kern steht die Erkenntnis, dass All-in-One-Intranet-Lösungen den komplexen Anforderungen moderner Arbeitsumgebungen nicht gerecht werden. Die Pandemie hat als Katalysator gewirkt und die Notwendigkeit beschleunigt, bestehende Strategien zu überdenken und neue Tools zu integrieren. Ein blinder Fleck zeigt sich in der Annahme, dass technologische Lösungen allein die Transformation vorantreiben können, ohne die kulturellen und organisatorischen Barrieren zu adressieren. Führungskräfte stehen vor der Herausforderung, traditionelle Hierarchien und Arbeitsweisen zu hinterfragen und sich auf neue Formen der Zusammenarbeit einzulassen. Die Verantwortung verschiebt sich von der bloßen Bereitstellung von Tools hin zur aktiven Unterstützung der Mitarbeitenden bei der Nutzung und Integration dieser Technologien in ihren Arbeitsalltag.


Der Beitrag liefert wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung des digitalen Arbeitsplatzes, indem er aufzeigt, wie wichtig es ist, die Bedürfnisse der Belegschaft in den Mittelpunkt zu stellen und kontinuierliches Feedback einzuholen. Die Einführung von Tools wie MS Teams und Workplace by Facebook verdeutlicht, dass die Akzeptanz neuer Technologien stark vom wahrgenommenen Nutzen und der Dringlichkeit abhängt. Führungskräfte sind gefordert, die digitale Transformation nicht als Bedrohung, sondern als Chance zur Erneuerung ihrer Führungsrolle zu begreifen. Der Inhalt fordert dazu auf, die operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel in Einklang zu bringen, um eine nachhaltige digitale Arbeitskultur zu etablieren. Die Reflexion über die Rolle von Bürogebäuden und die Einbindung operativer Teams in den Transformationsprozess verschiebt die Perspektive hin zu einem ganzheitlichen Ansatz, der sowohl die interne Arbeitsweise als auch das Geschäftsmodell der Unternehmen umfasst.

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