Fishbowl-Diskussion: Empfehlungen für die Digital Workplace Integration - Vom Single-Ansatz zum Plattform-Konzept

Fishbowl-Diskussion: Empfehlungen für die Digital Workplace Integration - Vom Single-Ansatz zum Plattform-Konzept
Mitschnitt-Länge: 60 Minuten
Mitschrift verfügbar

Diskutieren Sie praxisnahe Strategien zur schrittweisen Integration digitaler Arbeitsplatzlösungen und optimieren Sie die Mitarbeitererfahrung.

Die Fishbowl-Diskussion bei den Shift/HR Talks 2022 beleuchtet die Integration digitaler Arbeitsplatzlösungen mit einem besonderen Fokus auf Kollaborationsplattformen und Unternehmenskommunikation. Die Panelisten, darunter Vertreter von CoyoApp und Kongress Media, diskutieren praxisnah, wie Unternehmen ihre digitalen Arbeitsumgebungen optimieren können. Der Austausch bietet Einblicke in die Herausforderungen und Chancen der schrittweisen Integration von Tools und Plattformen, um die Mitarbeitererfahrung zu verbessern und die Kommunikation zu stärken. Die Diskussion hebt hervor, dass eine flexible Anpassung an die spezifischen Bedürfnisse und die bestehende Unternehmenskultur entscheidend ist.


Zentrale Erkenntnisse der Diskussion umfassen die Notwendigkeit, Integrationen schrittweise und bedarfsorientiert durchzuführen. Die Panelisten betonen, dass einfache Lösungen wie Single Sign-On oft ausreichen, während tiefe Integrationen nur in ausgewählten Fällen sinnvoll sind. Die Bedeutung eines zentralen Portals als Einstiegspunkt wird hervorgehoben, um die Vielzahl der Tools für die Nutzer beherrschbar zu machen. Zudem wird die Rolle von Plattformen wie Microsoft Teams und Coyo als Kommunikations- und Kulturhubs diskutiert. Die Diskussion verdeutlicht, dass die Wahl der Plattformen und Integrationsansätze stark von der Unternehmensgröße und -kultur abhängt, wobei die Offenheit für neue Cloud-Lösungen gefördert werden sollte.

Wir sollten nicht versuchen, alles sofort zu integrieren. Die tatsächlichen Anforderungen entwickeln sich erst im Laufe der Zeit. – Björn Person_1


Es gibt nicht das eine Konzept für den Digital Workplace. Die Kultur und die spezifischen Anforderungen eines Unternehmens sind entscheidend. – Person_13 Busch


Ein zentraler Hub für Informationen ist sinnvoll, aber die Arbeitsprozesse sollten in den spezialisierten Tools bleiben. – Person_20 Jackmann

  • Die Integration von Tools sollte schrittweise erfolgen, um die tatsächlichen Anforderungen der Nutzer zu verstehen.
  • Ein zentraler Hub für Unternehmenskommunikation und Kultur ist essenziell, um alle Mitarbeiter zu erreichen.
  • Tiefe Integrationen sind nicht immer notwendig – einfache Lösungen wie Single Sign-On oder Links reichen oft aus.
  • Die Wahl der Plattform sollte auf die bestehende Unternehmenskultur und die spezifischen Anforderungen abgestimmt sein.
  • Unternehmenskultur und interne Kommunikation gewinnen in der digitalen Arbeitswelt strategische Bedeutung.

Die Diskussion um die Integration digitaler Arbeitsplatzlösungen beleuchtet die strategische Bedeutung von Unternehmenskultur und interner Kommunikation in der digitalen Transformation. Im Spannungsfeld zwischen technischer Machbarkeit und kultureller Anpassung zeigt sich, dass Unternehmen oft mit der Herausforderung konfrontiert sind, die Vielzahl an verfügbaren Tools sinnvoll zu integrieren, ohne die Nutzer zu überfordern. Ein zentraler Konflikt besteht darin, dass die Einführung neuer Technologien häufig schneller erfolgt als die Anpassung der Unternehmenskultur, was zu einer Diskrepanz zwischen technischer Infrastruktur und tatsächlichem Nutzungsverhalten führt. Die Diskussion verdeutlicht, dass eine schrittweise Integration, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Nutzer eingeht, effektiver ist als der Versuch, sofort eine umfassende Lösung zu implementieren. Dies erfordert ein Umdenken in der Führung, weg von der Vorstellung einer zentralen, allumfassenden Plattform hin zu einem flexiblen, nutzerzentrierten Ansatz.


Der Beitrag liefert wertvolle Impulse für IT-Leiter und Verantwortliche für digitale Transformation, indem er auf die Notwendigkeit hinweist, die Integration von Tools nicht nur technisch, sondern auch kulturell zu gestalten. Die Empfehlung, mit kleineren, nicht vollständig integrierten Lösungen zu beginnen und diese basierend auf Nutzerfeedback schrittweise zu erweitern, verschiebt die Perspektive von einer rein technologischen zu einer nutzerzentrierten Strategie. Dies fördert nicht nur die Akzeptanz neuer Systeme, sondern unterstützt auch den kulturellen Wandel hin zu einer offeneren, kollaborativen Arbeitsweise. Der Beitrag fordert dazu auf, die tatsächlichen Bedürfnisse der Mitarbeiter in den Mittelpunkt zu stellen und die Integration von Tools als dynamischen Prozess zu verstehen, der kontinuierlich angepasst werden muss, um den strategischen Zielen der Organisation gerecht zu werden.

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