Fishbowl-Diskussion: Erfolgsfaktoren der Digital Workplace Experience

Fishbowl-Diskussion: Erfolgsfaktoren der Digital Workplace Experience
Mitschnitt-Länge: 60 Minuten
Mitschrift verfügbar

Optimieren Sie die Digital Workplace Experience: Reduzieren Sie Informationsüberflutung und steigern Sie Produktivität durch gezielte Tool-Integration.

Die Fishbowl-Diskussion beleuchtet die Erfolgsfaktoren der Digital Workplace Experience aus verschiedenen Perspektiven. Im Mittelpunkt steht die Optimierung des Nutzererlebnisses durch eine gezielte Integration digitaler Tools in mittelständischen und großen Unternehmen. Die Diskussion bietet praxisnahe Einblicke in die Herausforderungen und Lösungsansätze bei der Gestaltung digitaler Arbeitsplätze, insbesondere im B2B- und Fertigungsumfeld. Die Teilnehmer diskutieren, wie Informationsüberflutung reduziert und Kollaborationstools sinnvoll eingebunden werden können, um die Produktivität und Akzeptanz zu steigern.


Zentrale Erkenntnisse der Diskussion umfassen die Bedeutung einer abteilungsübergreifenden Gestaltung von Nutzererlebnissen und die Notwendigkeit einer klaren Struktur zur Reduktion von Informationsüberflutung. Die Panelisten betonen, dass die Integration von Kollaborationstools auf die spezifischen Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt sein muss. Personalisierte Startseiten und Microservices werden als Mittel zur Verbesserung der Navigation und Effizienz hervorgehoben. Ein iterativer Ansatz mit regelmäßigem Feedback ist essenziell, um den digitalen Arbeitsplatz kontinuierlich zu optimieren. Die Diskussion zeigt, dass die enge Zusammenarbeit von IT, Kommunikation und den Fachabteilungen ein zentraler Erfolgsfaktor ist.

Ich würde schon sagen, dass man die Benutzererfahrung relativ hoch ansiedeln muss. Es geht darum, eine hilfreiche Lösung, die einfach zu bedienen ist, für die Anwender bereitzustellen. – Dr. Julian Bahrs


Jede Begegnung mit dem neuen Intranet oder mit dem neuen digitalen Arbeitsplatz soll eine positive Erfahrung sein. – Steffi Gröschow


Wir müssen unser Intranet so transformieren, dass wir Information Overload reduzieren und ein schlankes System als Ausgangspunkt für die wichtigsten Anwendungen bieten. – Mehmet Demiroers

  • Nutzererlebnisse im digitalen Arbeitsplatz müssen abteilungsübergreifend und use case-basiert gestaltet werden.
  • Eine klare Struktur und Reduktion von Informationsüberflutung sind entscheidend für die Akzeptanz digitaler Tools.
  • Die Integration von Kollaborationstools sollte auf die spezifischen Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt sein.
  • Personalisierte Startseiten und Microservices können die Navigation und Effizienz im digitalen Arbeitsplatz verbessern.
  • Ein iterativer Ansatz mit regelmäßigem Nutzerfeedback ist essenziell, um den digitalen Arbeitsplatz kontinuierlich zu optimieren.

Die Diskussion um die Digital Workplace Experience offenbart zentrale Herausforderungen und Spannungsfelder, die für Verantwortliche in mittelständischen und großen Unternehmen von strategischer Relevanz sind. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Nutzererlebnisse im digitalen Arbeitsplatz optimiert werden können, um die Produktivität zu steigern und die Akzeptanz neuer Technologien zu fördern. Ein zentrales Problem ist die Informationsüberflutung, die durch die Vielzahl an verfügbaren Tools entsteht. Diese Überforderung führt zu einer Verschiebung der Verantwortung: Während IT-Abteilungen oft die technische Implementierung vorantreiben, bleibt die Nutzerperspektive auf der Strecke. Der Beitrag thematisiert die Notwendigkeit, den digitalen Arbeitsplatz nicht als reines IT-Projekt zu betrachten, sondern als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie, der eine enge Zusammenarbeit zwischen IT, Kommunikation und den Fachabteilungen erfordert. Hierbei werden strukturelle Widersprüche sichtbar, etwa wenn Standardtools wie Microsoft Teams oder Zoom zwar funktional sind, aber nicht immer den spezifischen Bedürfnissen der Nutzer gerecht werden.


Aus der Diskussion lassen sich mehrere handlungsrelevante Prinzipien ableiten. Ein iterativer Ansatz, der kontinuierliches Feedback von Nutzern einbezieht, wird als essenziell angesehen, um den digitalen Arbeitsplatz an die sich wandelnden Anforderungen anzupassen. Die Panelisten betonen die Bedeutung von personalisierten Startseiten und Microservices, die die Navigation und Effizienz verbessern können. Zudem wird die Integration von Kollaborationstools als entscheidend erachtet, um abteilungsübergreifende Zusammenarbeit zu fördern. Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, die Gestaltung des digitalen Arbeitsplatzes konsequent an den Use Cases der Nutzer auszurichten und diese iterativ weiterzuentwickeln. Dies verschiebt die Perspektive von einer rein technischen Implementierung hin zu einem nutzerzentrierten Ansatz, der kulturellen Wandel und strategische Ziele miteinander verbindet. Die Diskussion leistet somit einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung des Themas, indem sie Verantwortliche dazu anregt, bestehende Denkmodelle zu hinterfragen und neue Wege der Zusammenarbeit zu erkunden.

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