Im Mittelpunkt steht die interne digitale Transformation in einem Medienhaus mit rund 500 bis 1000 Mitarbeitenden. Der Beitrag beleuchtet die spezifischen Herausforderungen, die sich aus der Verbindung von technologischer Modernisierung, Führungskultur und Mitarbeiterbeteiligung ergeben. Die Perspektive eines Digital Transformation Managers zeigt, wie nachhaltige Veränderungsprozesse durch einen wertebasierten, dialogorientierten Ansatz gestaltet werden. Besonderes Augenmerk liegt auf der Entwicklung einer digitalen Führungskultur und der aktiven Einbindung von Führungskräften und Mitarbeitenden, um Orientierung und Akzeptanz im Wandel zu schaffen.
Kern des Vortrags ist die konsequente Fokussierung auf interne Prozesse: Die Einführung digitaler Tools wie SharePoint-Intranet und Microsoft Teams dient als Ausgangspunkt für die Transformation der Arbeitsweise. Methoden wie die Standortbestimmung im Führungskreis, das House-of-Change-Modell und der Einsatz von Multiplikatoren (Digital Champions Club) strukturieren den Wandel. Ein digitales Leitbild mit klaren Werten operationalisiert die strategische Ausrichtung und wird durch regelmäßige Reflexion und transparente Kommunikation im Unternehmen verankert. Die Rolle der Führungskräfte wird als zentral für den Erfolg der Transformation herausgestellt: Sie sollen als Vorbilder agieren, Verantwortung übernehmen und Unsicherheiten adressieren. Die Zusammenarbeit zwischen Digitalisierungseinheit, IT, Personalentwicklung und externen Partnern wird genutzt, um Wissenstransfer, Lernkultur und Innovationsbereitschaft zu fördern. Abschließend wird betont, dass kontinuierlicher Dialog und die Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme auf allen Ebenen die entscheidenden Hebel für nachhaltige digitale Transformation sind.
