Im Gespräch mit Martin Risgaard Rasmussen zum Adoption & Change Management (ACM) bei der Einführung von Digital Working (in Englisch)

Folge #63

Im Gespräch mit Martin Risgaard Rasmussen zum Adoption & Change Management (ACM) bei der Einführung von Digital Working (in Englisch)
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Hybride Arbeitsmodelle effizient gestalten: Strategien für Change Management und die Balance zwischen Remote- und Präsenzarbeit.

Das Interview mit Martin Risgaard Rasmussen bietet einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Strategien des Adoption & Change Managements bei der Einführung hybrider Arbeitsmodelle. Als erfahrener Consultant bei Microsoft teilt Risgaard seine Perspektiven auf die Transformation von Arbeitskulturen in großen Unternehmen. Der Beitrag zeichnet sich durch praxisnahe Einblicke und die Anwendung etablierter Modelle wie ADKAR aus, um die Anpassung an agile Entwicklungszyklen zu unterstützen. Die Diskussion um die Balance zwischen virtueller und physischer Zusammenarbeit wird durch Risgaards persönliche Erfahrungen und Beobachtungen ergänzt, was dem Gespräch eine besondere Authentizität verleiht.


Im Zentrum des Gesprächs stehen die Notwendigkeit einer bewussten Kombination von Remote- und Präsenzarbeit sowie die Bedeutung von Vertrauen und Kommunikation in hybriden Arbeitsumgebungen. Risgaard betont, dass die Transformation der Meeting-Kultur entscheidend für die Effizienzsteigerung ist und empfiehlt, Meetings klar zu strukturieren und auf ihren Mehrwert zu prüfen. Er hebt hervor, dass die soziale Verbindung im Team trotz digitaler Tools ein zentraler Erfolgsfaktor bleibt. Die Anpassung des Change Managements an agile Prozesse wird als kontinuierlicher Lernprozess beschrieben, der die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Organisationen stärkt. Risgaard sieht die digitale Transformation als fortlaufenden Prozess, der durch die Erfahrungen der Pandemie beschleunigt wurde und nun gezielt weiterentwickelt werden muss.

Remote-Arbeit hat uns gelehrt, dass wir nicht für alles physisch zusammenkommen müssen. Die Herausforderung besteht jetzt darin, den hybriden Arbeitsansatz effektiv zu integrieren. – Martin Risgaard Rasmussen


Die tiefen Beziehungen, die für erfolgreiche Teamarbeit notwendig sind, entstehen immer noch am besten von Angesicht zu Angesicht. – Martin Risgaard Rasmussen


Die größte Veränderung in der Arbeitsweise ist die Verschiebung von der Notwendigkeit physischer Treffen hin zu einer bewussten Entscheidung, wann und warum wir uns treffen. – Martin Risgaard Rasmussen

  • Hybride Arbeitsmodelle erfordern eine bewusste Mischung aus virtueller und physischer Zusammenarbeit.
  • Die Transformation der Meeting-Kultur ist entscheidend, um Effizienz und Zielorientierung zu steigern.
  • Change Management muss sich an agile Entwicklungszyklen anpassen, um kontinuierliche Veränderungen zu unterstützen.
  • Vertrauen und klare Kommunikation sind essenziell, um die Akzeptanz hybrider Arbeitsweisen zu fördern.
  • Die soziale Verbindung im Team bleibt trotz virtueller Tools ein zentraler Erfolgsfaktor.

Hybride Arbeitsmodelle stehen im Zentrum der strategischen Transformation moderner Unternehmen. Die Einführung solcher Modelle offenbart jedoch ein Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit physischer Präsenz und der Effizienz virtueller Zusammenarbeit. Diese Dualität wirft Fragen zur optimalen Nutzung von Bürozeiten auf und fordert eine Neudefinition der Meeting-Kultur. Ein blinder Fleck liegt in der Annahme, dass physische Präsenz automatisch produktiver ist. Die Herausforderung besteht darin, traditionelle Denkfehler zu überwinden und die Verantwortlichkeit für die Gestaltung hybrider Arbeitsweisen klar zu definieren. Dabei zeigt sich ein struktureller Widerspruch: Während die digitale Transformation Flexibilität verspricht, erfordert sie gleichzeitig eine klare Zielsetzung und kontinuierliche Anpassung an agile Entwicklungszyklen.


Der Beitrag verdeutlicht, dass Vertrauen und klare Kommunikation essenziell sind, um die Akzeptanz hybrider Arbeitsweisen zu fördern. Er empfiehlt, Meetings mit klarer Zielsetzung abzuhalten und physische Treffen gezielt einzusetzen. Die Notwendigkeit, zwischen synchroner und asynchroner Zusammenarbeit zu unterscheiden, wird betont, um fragmentierte Kommunikation zu vermeiden. Für Change Manager bedeutet dies, agile Methoden zu integrieren und die soziale Verbindung im Team zu stärken. Der Beitrag fordert auf, die Erfahrungen der Pandemie als Grundlage für die Weiterentwicklung hybrider Modelle zu nutzen und die digitale Transformation als fortlaufenden Prozess zu betrachten. Diese Perspektivenverschiebung unterstützt die Zielgruppe dabei, operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel in Einklang zu bringen.

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