Informations- und Kommunikationsprozesse zentralisiert - was bringt mir das und wo muss ich mich umstellen?

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Informations- und Kommunikationsprozesse zentralisiert - was bringt mir das und wo muss ich mich umstellen?
Mitschnitt-Länge: 60 Minuten
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Zentralisierte Kommunikationsprozesse in dezentralen Strukturen: Herausforderungen, Strategien und der Einfluss auf digitale Transformation.

Im Interview diskutieren Meike Holle und Fabian Badersbach die zentralisierte Einführung digitaler Kommunikationsprozesse in dezentralen Organisationen. Der Beitrag beleuchtet die Herausforderungen und Strategien bei der Implementierung von Microsoft Teams in einer landwirtschaftlich geprägten Unternehmensstruktur. Die Perspektive der beiden Experten bietet Einblicke in die Anpassung von Rollout-Plänen während der Pandemie und die Bedeutung von Governance und kulturellem Wandel für eine erfolgreiche digitale Transformation.


Die Einführung von Microsoft Teams als Kommunikationsplattform während der Pandemie erleichtert die digitale Zusammenarbeit erheblich. Ein schrittweiser Rollout von Kollaborationstools ist entscheidend, um Überforderung zu vermeiden und nachhaltige Adoption zu fördern. Dezentrale Organisationen benötigen angepasste Strategien, um heterogene Strukturen zu adressieren. Virtuelle Formate wie Webinare und offene Sprechstunden ersetzen teilweise persönliche Interaktionen, erfordern jedoch gezielte Moderation. Die Entwicklung des Mindsets bleibt eine Herausforderung, wobei die Befähigung zum digitalen Arbeiten durch kontinuierliche Kommunikation und praktische Tipps unterstützt wird.

Das zentrale Thema des Interviews ist die Zentralisierung von Informations- und Kommunikationsprozessen und die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen. Hier sind drei zentrale Aussagen der interviewten Personen:


Die Einführung von Teams als Kommunikationsplattform war ein entscheidender Schritt, um die Zusammenarbeit zu verbessern. Jetzt müssen wir den nächsten Schritt in Richtung Kollaboration gehen, indem wir Funktionen wie Dateisharing und gemeinsame Bearbeitung einführen. – Maike Holle


Agravis ist ein traditionelles Unternehmen, das sich nicht einfach Dinge verkaufen lässt. Es ist wichtig, die Mitarbeiter zu begeistern und den konkreten Nutzen neuer Arbeitsweisen herauszuarbeiten, um Akzeptanz zu schaffen. – Fabian Badersbach


Der Corona-Effekt hat gezeigt, dass Veränderungen in kurzer Zeit möglich sind. Die Herausforderung besteht nun darin, das richtige Timing für die Einführung weiterer Tools zu finden, ohne die Mitarbeiter zu überfordern. – Maike Holle

  • Die Einführung von Microsoft Teams als Kommunikationsplattform während der Pandemie hat die digitale Zusammenarbeit in dezentralen Organisationen erheblich erleichtert.
  • Ein schrittweiser Rollout von Kollaborationstools ist entscheidend, um Überforderung der Mitarbeiter zu vermeiden und nachhaltige Adoption zu fördern.
  • Die Kombination aus technischer Bereitstellung, Mitarbeiterbefähigung und kulturellem Wandel ist essenziell für erfolgreiche digitale Transformation.
  • Dezentrale Organisationen benötigen angepasste Strategien, um heterogene Strukturen und unterschiedliche Bedürfnisse zu adressieren.
  • Virtuelle Formate wie Webinare und offene Sprechstunden können persönliche Interaktionen teilweise ersetzen, erfordern jedoch gezielte Moderation und Anpassung.

Die zentrale Herausforderung bei der Einführung digitaler Kommunikations- und Kollaborationstools in dezentralen Organisationen liegt in der Balance zwischen technischer Bereitstellung und kulturellem Wandel. Die Diskussion um die Einführung von Microsoft Teams in der AGRAVIS Raiffeisen AG verdeutlicht, dass die Heterogenität der Unternehmensstruktur und die Eigenständigkeit der Subgesellschaften eine Strategie erfordern, die auf Überzeugung statt auf Zwang setzt. Der Beitrag thematisiert die Spannungsfelder zwischen der Notwendigkeit, digitale Transformation voranzutreiben, und den Barrieren, die durch bestehende Arbeitsweisen und kulturelle Prägungen entstehen. Ein blinder Fleck ist die oft unterschätzte Bedeutung von Governance und der Entwicklung eines neuen Mindsets, das Eigenverantwortung und eine Pull-Logik in der Informationsbeschaffung fördert. Die Pandemie hat als Katalysator gewirkt, indem sie die Dringlichkeit der digitalen Transformation erhöht und gleichzeitig die Gefahr birgt, dass ohne nachhaltige Strategien alte Muster wiederkehren.


Der Beitrag liefert wertvolle Reflexionsimpulse für die Zielgruppe, indem er aufzeigt, dass erfolgreiche digitale Transformation nicht nur von der technischen Implementierung abhängt, sondern von der Fähigkeit, Mitarbeitende mitzunehmen und kulturelle Veränderungen zu initiieren. Die schrittweise Einführung von Funktionen und die transparente Kommunikation über den Nutzen neuer Tools sind entscheidend, um Überforderung zu vermeiden und Akzeptanz zu fördern. Die Diskussion regt dazu an, operative Praxis und strategische Ziele in Einklang zu bringen, indem sie die Bedeutung von kontinuierlicher Kommunikation und der Schaffung von Lernumgebungen betont. Die Zielgruppe wird aufgefordert, die Dynamik der aktuellen Situation zu nutzen, um nachhaltige Veränderungen zu verankern und die digitale Befähigung der Mitarbeitenden zu stärken.

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