Im Gespräch mit Stephan Schillerwein zum Hybrid Collaborative Working Trend in 2022

Folge #80

Im Gespräch mit Stephan Schillerwein zum Hybrid Collaborative Working Trend in 2022
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Hybrides Arbeiten: Stephan Schillerwein erläutert, wie Unternehmen durch Kulturwandel Transparenz und Agilität fördern und zukunftsfähig werden.

Das Interview mit Stephan Schillerwein bietet einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Chancen des hybriden kollaborativen Arbeitens im Jahr 2022. Als Digital Workplace Advisor teilt Schillerwein seine langjährige Erfahrung und beleuchtet die Notwendigkeit eines Kulturwandels in Unternehmen, um Transparenz, Partizipation und Agilität zu fördern. Der Beitrag hebt hervor, dass hybride Arbeitsweisen nicht nur eine Reaktion auf die Pandemie sind, sondern eine strategische Entscheidung für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Die Diskussion fokussiert auf die Integration von Offenheit und partizipativer Kultur in die Arbeitsweise, unabhängig vom Arbeitsort.


Zentrale Themen des Interviews sind die Bedeutung des asynchronen Informationsaustauschs und Methoden wie Working out loud, die Transparenz und Vernetzung fördern. Schillerwein betont die Notwendigkeit, von einer Holschuld zu einer Bringschuld in der Kommunikation zu wechseln und die Mitarbeitenden aktiv in den Transformationsprozess einzubeziehen. Die Moderation hybrider Meetings wird als entscheidende Fähigkeit hervorgehoben, um alle Teilnehmenden gleichwertig einzubinden. Zudem wird die Rolle der eingesetzten Hardware diskutiert, um die Integration von Remote-Teilnehmenden zu verbessern. Abschließend wird die Bedeutung eines umfassenden Kulturwandels betont, der über die Einführung neuer Tools hinausgeht und die Digital Employee Experience in den Mittelpunkt stellt.

2022 ist das Jahr des Hybrid Collaborative Working. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, diese neue Arbeitsform zu meistern oder in alte Muster zurückzufallen. – Stephan Schillerwein


Hybrides Arbeiten bedeutet, dass der Arbeitsort keine Rolle mehr spielt. Die Herausforderung besteht darin, dass alle Mitarbeitenden, egal ob vor Ort oder remote, gleichberechtigt eingebunden werden. – Stephan Schillerwein


Die Moderation hybrider Meetings ist eine eigene Skillklasse. Es muss sichergestellt werden, dass alle Teilnehmenden, unabhängig von ihrem Standort, gleichberechtigt teilnehmen können. – Stephan Schillerwein

  • Hybrides kollaboratives Arbeiten erfordert eine Kultur der Offenheit, Transparenz und Partizipation.
  • Die Moderation hybrider Meetings ist eine zentrale Fähigkeit, um alle Teilnehmer gleichwertig einzubinden.
  • Asynchroner Informationsaustausch und Working out loud sind entscheidend für die Transformation der Arbeitsweise.
  • Unternehmen müssen von einem on-premise-first-Ansatz zu einem hybrid-first-Ansatz wechseln, um zukunftsfähig zu bleiben.
  • Die Einführung hybrider Arbeitsweisen erfordert ein Umdenken von einer Holschuld hin zu einer Bringschuld bei der Kommunikation von Arbeitsergebnissen.

Hybrides kollaboratives Arbeiten ist für Unternehmen mit Wissensarbeit von strategischer Bedeutung, da es Transparenz, Partizipation und Agilität fördert. Der Beitrag beleuchtet die Notwendigkeit eines Kulturwandels, der über die bloße Einführung neuer Tools hinausgeht. Ein zentrales Spannungsfeld besteht zwischen der Beibehaltung traditioneller Arbeitsmuster und der Transformation zu einem hybrid-first-Ansatz. Diese Veränderung erfordert ein Umdenken von einer Holschuld zu einer Bringschuld in der Kommunikation, was eine proaktive Informationsweitergabe und ein neues Mindset voraussetzt. Die Herausforderung liegt darin, die strukturellen Widersprüche zwischen alten Hierarchien und der Notwendigkeit für Offenheit und Vernetzung zu überwinden. Führungskräfte und Mitarbeitende müssen gleichermaßen Verantwortung für diesen Wandel übernehmen, um die Zukunftsfähigkeit ihrer Organisationen zu sichern.


Der Beitrag liefert konkrete Impulse für die Umsetzung hybrider Arbeitsweisen. Er betont die Bedeutung von Methoden wie Working out loud und VOPA, die Transparenz und Partizipation stärken. Unternehmen werden aufgefordert, nicht nur auf technologische Lösungen zu setzen, sondern die Digital Employee Experience zu verbessern und die Mitarbeitenden in den Mittelpunkt zu stellen. Diese Perspektivverschiebung von Tools zu Menschen ist entscheidend für den kulturellen Wandel. Der Beitrag fordert dazu auf, hybride Meetings so zu moderieren, dass alle Teilnehmenden gleichwertig eingebunden werden, und informelle Kommunikation bewusst zu integrieren. Diese Prinzipien unterstützen die operative Praxis und tragen zur Erreichung strategischer Ziele bei, indem sie eine agile und kollaborative Unternehmenskultur fördern.

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