Das Interview mit Stephan Schillerwein bietet einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Chancen des hybriden kollaborativen Arbeitens im Jahr 2022. Als Digital Workplace Advisor teilt Schillerwein seine langjährige Erfahrung und beleuchtet die Notwendigkeit eines Kulturwandels in Unternehmen, um Transparenz, Partizipation und Agilität zu fördern. Der Beitrag hebt hervor, dass hybride Arbeitsweisen nicht nur eine Reaktion auf die Pandemie sind, sondern eine strategische Entscheidung für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Die Diskussion fokussiert auf die Integration von Offenheit und partizipativer Kultur in die Arbeitsweise, unabhängig vom Arbeitsort.
Zentrale Themen des Interviews sind die Bedeutung des asynchronen Informationsaustauschs und Methoden wie Working out loud, die Transparenz und Vernetzung fördern. Schillerwein betont die Notwendigkeit, von einer Holschuld zu einer Bringschuld in der Kommunikation zu wechseln und die Mitarbeitenden aktiv in den Transformationsprozess einzubeziehen. Die Moderation hybrider Meetings wird als entscheidende Fähigkeit hervorgehoben, um alle Teilnehmenden gleichwertig einzubinden. Zudem wird die Rolle der eingesetzten Hardware diskutiert, um die Integration von Remote-Teilnehmenden zu verbessern. Abschließend wird die Bedeutung eines umfassenden Kulturwandels betont, der über die Einführung neuer Tools hinausgeht und die Digital Employee Experience in den Mittelpunkt stellt.
