Das Interview mit Dr. Cornelia Heyde beleuchtet die Herausforderungen und Lösungsansätze der digitalen Zusammenarbeit in Unternehmen, die nicht vollständig remote-fähige Belegschaften beschäftigen. Der Fokus liegt auf der Integration von Produktionsmitarbeitern in digitale Kommunikationsstrukturen, insbesondere in den Branchen Manufacturing, Retail und Logistik. Dr. Heyde bringt ihre langjährige Erfahrung im Bereich Modern Work ein und diskutiert, wie die Pandemie als Katalysator für die Einführung digitaler Arbeitsweisen gewirkt hat. Der Beitrag bietet einen praxisnahen Zugang zur Thematik, indem er konkrete Endgerätestrategien und die Bedeutung von Change Management in den Vordergrund stellt.
Zentrale Erkenntnisse des Gesprächs sind die Notwendigkeit spezifischer Endgerätestrategien und die Implementierung flexibler Kommunikations- und Kollaborationstools wie Microsoft Teams. Dr. Heyde betont, dass die Integration mobiler Endgeräte entscheidend ist, um Produktionsmitarbeiter in die interne Kommunikation einzubinden. Sie hebt hervor, dass ohne betriebliche Endgeräte Schatten-IT entsteht, was Sicherheitsrisiken birgt. Die Auswahl benutzerfreundlicher Apps, die mit Consumer-Apps konkurrieren können, ist ein weiterer kritischer Erfolgsfaktor. Zudem wird die Bedeutung von Unternehmenskultur und Change Management für die nachhaltige Verankerung neuer Arbeitsweisen unterstrichen. Dr. Heyde empfiehlt eine schrittweise Einführung digitaler Tools, um die Akzeptanz und Nutzung zu fördern.
