Im Gespräch mit Sascha Ackermann zu Hybrid Meetings & die Workplace Experience

Folge #93

Im Gespräch mit Sascha Ackermann zu Hybrid Meetings & die Workplace Experience
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Hybride Arbeitsmodelle fördern Flexibilität und Diversität. Erfahren Sie, wie technische und kulturelle Integration die Workplace Experience verbessert.

Im Interview auf der Shift/HR Talks 2022 beleuchtet Sascha Ackermann die Herausforderungen und Chancen hybrider Arbeitsumgebungen und Events für große Unternehmen. Mit seiner langjährigen Erfahrung als Geschäftsführer einer Eventagentur bietet Ackermann eine fundierte Perspektive auf die Entwicklung von klassischen Präsenz- zu hybriden Formaten. Der Beitrag hebt die Notwendigkeit hervor, technische und kulturelle Aspekte zu integrieren, um eine positive Workplace Experience zu schaffen. Besonders die Balance zwischen physischer und digitaler Teilnahme wird als entscheidend für den Erfolg hybrider Modelle angesehen.


Sascha Ackermann betont die Bedeutung einer geeigneten technischen Infrastruktur, um Interaktion und Teilhabe in hybriden Events zu ermöglichen. Er beschreibt die Einrichtung eines speziellen Showrooms mit automatisierten Kameras und digitaler Integration als Beispiel für gelungene Umsetzung. Die Diskussion umfasst auch die Herausforderungen der Unternehmenskultur, die Vertrauen und Flexibilität erfordert. Ackermann argumentiert, dass hybride Formate nicht nur eine Ergänzung, sondern eine notwendige Weiterentwicklung in der Arbeitswelt darstellen, um im War for Talents zu bestehen und Diversität zu fördern. Unternehmen sollten schrittweise vorgehen, um hybride Modelle erfolgreich zu implementieren und kontinuierlich anzupassen.

Hybride Events und Meetings sind keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung zu physischen und digitalen Formaten. Sie bieten eine zusätzliche Dimension, die es ermöglicht, unterschiedliche Bedürfnisse und Situationen zu berücksichtigen. – Sascha Ackermann


Die Herausforderung bei hybriden Veranstaltungen liegt darin, die Ungleichheit zwischen Präsenz- und Remote-Teilnehmern zu überwinden. Technische Lösungen müssen sicherstellen, dass alle Teilnehmer gleichberechtigt interagieren können. – Sascha Ackermann


Unternehmen müssen sich mit hybriden Arbeitsmodellen auseinandersetzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Flexibilität, die sie bieten, ist entscheidend für die Gewinnung und Bindung von Talenten. – Sascha Ackermann

  • Hybride Meetings und Events erfordern eine technische Infrastruktur, die Interaktion und Inklusion ermöglicht.
  • Die Gestaltung hybrider Events sollte die Bedürfnisse sowohl physisch anwesender als auch digital teilnehmender Personen berücksichtigen.
  • Hybrides Arbeiten und hybride Events fördern Diversität und Flexibilität, was im War for Talents entscheidend ist.
  • Unternehmen müssen Vertrauen und eine passende Unternehmenskultur schaffen, um hybrides Arbeiten erfolgreich zu implementieren.
  • Die Pandemie hat die digitale Transformation beschleunigt, aber Unternehmen müssen weiterhin lernen und sich anpassen.

Hybride Meetings und Events stehen im Zentrum einer strategischen Neuausrichtung, die für Unternehmen von entscheidender Bedeutung ist. Sie adressieren die Notwendigkeit, Arbeitsmodelle zu transformieren, um den Anforderungen einer zunehmend flexiblen und diversifizierten Belegschaft gerecht zu werden. Der Beitrag beleuchtet die strukturellen Widersprüche, die entstehen, wenn traditionelle Präsenzformate auf die digitale Transformation treffen. Ein zentraler Konflikt liegt in der Balance zwischen physischer Präsenz und digitaler Teilhabe, die oft ungleich behandelt werden. Diese Diskrepanz offenbart Denkfehler in der Führung, die hybride Modelle als bloße Ergänzung statt als integralen Bestandteil der Unternehmenskultur betrachten. Die Herausforderung besteht darin, Vertrauen und eine Kultur des gleichberechtigten Zugangs zu schaffen, um die Vorteile hybrider Formate voll auszuschöpfen.


Der Beitrag liefert praxisnahe Empfehlungen, die Unternehmen ermutigen, hybride Formate strategisch zu integrieren. Er fordert auf, bestehende Strukturen zu hinterfragen und schrittweise Anpassungen vorzunehmen, um langfristige Flexibilität und Work-Life-Flow zu ermöglichen. Die Reflexion über die technische und kulturelle Infrastruktur zeigt, dass hybride Modelle nicht nur operative Effizienz steigern, sondern auch strategische Ziele wie Diversität und Mitarbeiterbindung fördern. Unternehmen sind aufgefordert, ihre Konzepte kontinuierlich zu evaluieren und anzupassen, um im War for Talents wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer reinen Effizienzbetrachtung hin zu einem kulturellen Wandel, der die Arbeitswelt nachhaltig prägen wird.

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