Maximising value from Social Technology; the three maturity stages

Maximising value from Social Technology; the three maturity stages

Entdecken Sie das dreistufige Reifegradmodell für Social Technology und steigern Sie die digitale Führungskompetenz in Ihrem Unternehmen.

Ana Neves und Jaap Linssen präsentieren in ihrem Deep Dive die Entwicklung und Anwendung eines Reifegradmodells für soziale Technologien. Der Beitrag richtet sich an Digital Transformation Manager und HR-Leiter in Großunternehmen, die soziale Plattformen zur Förderung von Zusammenarbeit und digitaler Führungskompetenz nutzen möchten. Ein zentrales Element ist die empirische Basis einer Benchmark-Studie mit 34 Organisationen, die den Reifegrad in sieben Fokusbereichen untersucht. Der Beitrag hebt die Bedeutung der strukturierten Integration sozialer Technologien hervor und zeigt, wie Unternehmen durch gezielte Nutzung von Social Platforms den Wandel in der Arbeitskultur vorantreiben können.


Im Mittelpunkt steht das dreistufige Reifegradmodell, das von einer reinen Broadcasting-Nutzung über ad-hoc Initiativen bis zur strukturierten Integration reicht. Praxisbeispiele, wie das Innovationsprogramm bei PostNL, verdeutlichen die Herausforderungen und Chancen bei der Implementierung. Die Studie zeigt, dass viele Organisationen trotz hoher wahrgenommener Wertigkeit der Plattformen deren Potenzial nicht ausschöpfen. Ana Neves und Jaap Linssen betonen die Notwendigkeit, digitale Kompetenz zu fördern und Führungskräfte als Vorbilder zu gewinnen. Die COVID-19-Pandemie wird als Katalysator für die Etablierung neuer Arbeitsweisen gesehen, wobei hybride Modelle und die Verknüpfung von Plattformzielen mit Unternehmensstrategien im Fokus stehen.

Die größte Herausforderung bei der Nutzung sozialer Technologien liegt darin, dass viele Unternehmen in der ersten Reifephase stecken bleiben und die Plattformen nicht effektiv nutzen. – Jaap Linssen


Es ist entscheidend, dass die Ziele der Plattformnutzung eng mit den strategischen Zielen der Organisation verknüpft sind, um echten Mehrwert zu schaffen. – Ana Neves


Führungskräfte müssen die Plattformen nicht nur als Kommunikationsmittel sehen, sondern als Werkzeuge, um ein echtes Verständnis für die Organisation zu entwickeln und Glaubwürdigkeit aufzubauen. – Ana Neves

  • Unternehmen, die soziale Technologien nur für top-down Kommunikation nutzen, scheitern oft an mangelndem Engagement.
  • Ein Reifegradmodell für soziale Technologien umfasst drei Stufen: Broadcasting, ad-hoc Nutzung und strukturierte Integration.
  • Führungskräfte müssen digitale Plattformen aktiv nutzen, um Glaubwürdigkeit aufzubauen und strategische Ziele zu unterstützen.
  • Digitale Kompetenz umfasst nicht nur technische Fähigkeiten, sondern auch kulturelle Aspekte wie Offenheit und Zusammenarbeit.
  • Die COVID-19-Pandemie hat die Notwendigkeit beschleunigt, effektive Online-Zusammenarbeit und hybride Arbeitsmodelle zu entwickeln.

Die strategische Relevanz des Beitrags liegt in der kritischen Auseinandersetzung mit der Nutzung sozialer Technologien zur Förderung von Zusammenarbeit und Engagement in großen Unternehmen. Im Zentrum steht das Reifegradmodell für Social Technology, das die Entwicklung von der reinen Broadcasting-Nutzung hin zur strukturierten Integration in Arbeitsprozesse beschreibt. Diese Transformation ist entscheidend, um die digitale Zusammenarbeit zu optimieren und die Mitarbeiterbindung zu stärken. Der Beitrag thematisiert die häufige Fehlannahme, dass die bloße Einführung von Plattformen automatisch zu mehr Engagement führt. Stattdessen wird ein blinder Fleck in der Führungskultur sichtbar: Viele Führungskräfte nutzen die Plattformen nur rudimentär, was auf eine Verantwortungsverschiebung und mangelnde digitale Kompetenz hinweist. Die COVID-19-Pandemie hat diese Defizite offengelegt und die Notwendigkeit beschleunigt, hybride Arbeitsmodelle zu entwickeln, die nicht nur technologisch, sondern auch kulturell verankert sind.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er aufzeigt, dass die aktive Einbindung von Führungskräften in soziale Plattformen entscheidend für deren Erfolg ist. Die Empfehlung, Führungskräfte in Dialogformate einzubinden, verdeutlicht die Notwendigkeit, strategische Ziele mit operativer Praxis zu verknüpfen. Der Beitrag fordert dazu auf, die digitale Kompetenz nicht nur technisch, sondern auch kulturell zu stärken, um Offenheit und Zusammenarbeit zu fördern. Die Reflexion über die Rolle der Plattformanbieter als Inspirationsquelle für innovative Nutzungsmöglichkeiten erweitert die Perspektive auf die Verantwortung aller Beteiligten im Transformationsprozess. Insgesamt verschiebt der Beitrag die Perspektive von einer rein technologischen zu einer ganzheitlichen Betrachtung der digitalen Transformation, die sowohl strategische als auch kulturelle Aspekte umfasst.

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