Wolke 365 – Der Digitale Arbeitsplatz beginnt mit dem Umparken im Kopf

Wolke 365 – Der Digitale Arbeitsplatz beginnt mit dem Umparken im Kopf
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar

Praxisnaher Einblick in die nutzerzentrierte Einführung hybrider Arbeitsmodelle, Shared Desk und digitaler Kollaboration mit Microsoft 365.

Im Mittelpunkt steht die Transformation des digitalen Arbeitsplatzes in einem großen Agrar- und Dienstleistungsunternehmen mit rund 6.500 Mitarbeitenden und 400 Standorten. Die Speaker geben einen praxisorientierten Einblick in die Einführung von Microsoft 365 („Wolke 365“) und Teams, die Standardisierung der Geräteverwaltung sowie die Umsetzung hybrider Arbeitsmodelle. Besonderes Augenmerk liegt auf der konsequenten Nutzerzentrierung und der Rolle der IT-Abteilung als Partner und Lösungsanbieter. Die Verbindung von technischer Migration und Change Management wird anhand konkreter Maßnahmen wie der Einführung eines Adoption Leads, inkrementellen Rollouts und gezielter Kommunikationsstrategien dargestellt.

Die inhaltlichen Schwerpunkte umfassen die Standardisierung der Arbeitsplatz-Ausstattung über Intune, die Integration des Intranets in die neue Plattform, die Einführung von Shared Desk-Konzepten und die Entwicklung flexibler Raumkonzepte für hybride Zusammenarbeit. Die Speaker beschreiben, wie Mitarbeitende durch Testgruppen, Feedbackschleifen und ein jederzeit ansprechbares Change-Team aktiv in den Prozess eingebunden werden. Herausforderungen wie Akzeptanz für Shared Desk und die Gefahr monolithischer Plattformen werden adressiert, indem auf Integration, Nutzerfokus und iterative Umsetzung gesetzt wird. Die Transformation wird als kontinuierlicher Prozess verstanden, bei dem Kollaboration, Eigenverantwortung und partnerschaftliche Zusammenarbeit im Vordergrund stehen.

Der digitale Arbeitsplatz beginnt nicht mit Technik, sondern mit dem Umparken im Kopf – Veränderung muss beim Wollen der Anwender ansetzen. – Meike Holle

Der Nutzer entscheidet über den Erfolg, nicht die Technik – wir stellen die Mitarbeitenden konsequent in den Mittelpunkt und integrieren sie frühzeitig in den Wandel. – Jörg Grave

Kollaboration und Akzeptanz entstehen nur, wenn wir aus der Kundenbrille denken und echten Mehrwert für die Mitarbeitenden schaffen. – Meike Holle

  • Die Veränderung zum digitalen Arbeitsplatz beginnt mit einem Umparken im Kopf und erfordert ein starkes Nutzerfokus- und Change Management.

  • Die technische Einführung von Wolke 365 und Teams wurde durch eine standardisierte Geräteverwaltung und zentrale Softwarebereitstellung unterstützt.
  • Shared Desk und hybride Arbeitsmodelle stellen hohe Anforderungen an Kommunikation, Raumgestaltung und Eigenverantwortung der Mitarbeitenden.
  • Die Integration von Intranet, Kollaborationsplattformen und mobilen Lösungen ist entscheidend für Akzeptanz und effiziente Zusammenarbeit.
  • Die IT-Abteilung wird durch Sichtbarkeit und partnerschaftliche Einbindung der Anwender als Lösungsanbieter wahrgenommen.

Die digitale Arbeitsplatztransformation in großen, dezentralen Organisationen offenbart einen grundlegenden Zielkonflikt zwischen technischer Standardisierung und echter Nutzerzentrierung. Der Beitrag legt offen, dass der Wandel nicht an der Bereitstellung moderner Tools scheitert, sondern an tradierten Denkmodellen und Verantwortungsverschiebungen: Die IT wird oft als reiner Dienstleister wahrgenommen, während die eigentliche Veränderungsarbeit – das Umparken im Kopf – bei den Anwendern liegen bleibt. Die Einführung hybrider Arbeitsmodelle und Shared-Desk-Konzepte verschärft diese Dynamik, da sie nicht nur technische, sondern vor allem kulturelle Barrieren adressiert. Hier prallen Effizienzlogik, Kontrollbedürfnis und der Wunsch nach individueller Flexibilität aufeinander. Die Transformation verlangt, dass Führung und Mitarbeitende Verantwortung neu verhandeln: Eigenverantwortung, partizipative Gestaltung und die Bereitschaft, etablierte Routinen aufzugeben, werden zur Voraussetzung für nachhaltige Akzeptanz und Zusammenarbeit. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Integration von Plattformen und Prozessen nur dann gelingt, wenn sie konsequent aus der Nutzerperspektive gedacht und iterativ angepasst wird.

Für die Zielgruppe ergeben sich daraus klare Prinzipien: Erfolgreiche digitale Arbeitsplatzprojekte erfordern eine konsequente Trennung von technischer Umsetzung und Change Management, wobei Letzteres als eigenständige Führungsaufgabe zu etablieren ist. Die Praxis zeigt, dass Akzeptanz und Engagement steigen, wenn Nutzer frühzeitig eingebunden, Feedbackschleifen institutionalisiert und die IT als sichtbarer Partner auftritt. Die strategische Herausforderung besteht darin, operative Standardisierung mit kultureller Offenheit zu verbinden und so einen Rahmen zu schaffen, in dem hybride Arbeitsmodelle nicht als Kompromiss, sondern als Chance für neue Formen der Kollaboration erlebt werden. Der Beitrag fordert dazu auf, den digitalen Arbeitsplatz nicht als abgeschlossenes IT-Projekt, sondern als kontinuierlichen, von Nutzerfokus und Agilität geprägten Veränderungsprozess zu begreifen. Damit verschiebt sich die Perspektive: Nicht die Technik, sondern die Fähigkeit zur gemeinsamen Neuaushandlung von Arbeitsweisen wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor.

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