Micro-Learning mit Learning Nuggets

#iomtalk 017

Micro-Learning mit Learning Nuggets
Mitschnitt-Länge: 60 Minuten
Mitschrift verfügbar

Micro-Learning fördert selbstgesteuertes Lernen und steigert Effizienz durch praxisnahe Lerneinheiten. Entdecken Sie Methoden und Best Practices.

Das Interview mit Moritz Meißner beleuchtet die Rolle von Micro-Learning und Learning Nuggets im Kontext der digitalen Transformation in Unternehmen. Der Fokus liegt auf der Integration kleiner, praxisnaher Lerneinheiten, die den Lerntransfer fördern und selbstgesteuertes Lernen unterstützen. Meißner diskutiert die Bedeutung informellen Lernens und kritisiert traditionelle E-Learning-Ansätze, die oft an den Bedürfnissen der Mitarbeitenden vorbeigehen. Er plädiert für eine Lernkultur, die auf intrinsische Motivation setzt und die Verantwortung für das Lernen bei den Mitarbeitenden selbst verankert.


Im Gespräch werden konkrete Methoden wie Working Out Loud und Getting Things Done hervorgehoben, die den Lernprozess strukturieren und fördern. Meißner betont, dass die Gestaltung von Lerninhalten auf die spezifischen Herausforderungen im Unternehmen abgestimmt sein muss, um Mehrwert zu schaffen. Er beschreibt, wie kleine Lerneinheiten, die direkt im Arbeitsalltag anwendbar sind, Motivation und Effizienz steigern können. Die Rolle der Führungskräfte sieht er als Moderatoren und Kuratoren, die Rahmenbedingungen für selbstgesteuertes Lernen schaffen und interne Expertise fördern.

Micro-Learning bedeutet, kleine Lerneinheiten zu schaffen, die schnell konsumiert werden können und sofort einen Nutzen für den Anwender haben. – Moritz Mei\u00dfner


Informelles Lernen wird immer wichtiger, da es eine Ressource ist, die in der Vergangenheit zu wenig genutzt wurde. – Moritz Mei\u00dfner


Die Verantwortung für das Lernen sollte bei jedem Mitarbeiter selbst liegen, während Führungskräfte und Personalabteilungen unterstützen und moderieren. – Moritz Mei\u00dfner

  • Micro-Learning-Einheiten sollten klein, leicht konsumierbar und direkt anwendbar sein, um den Lerntransfer zu fördern.
  • Informelles Lernen wird in der digitalen Transformation immer wichtiger und sollte stärker genutzt werden.
  • Die Gestaltung von Lerninhalten muss auf die spezifischen Bedürfnisse der Zielgruppe abgestimmt sein, um Mehrwert zu schaffen.
  • Lernen sollte durch intrinsische Motivation und praktische Relevanz gefördert werden, statt durch zentralisierte Vorgaben.
  • Die Verantwortung für das Lernen sollte stärker bei den Mitarbeitenden selbst liegen, unterstützt durch geeignete Rahmenbedingungen.

Der Beitrag beleuchtet die strategische Relevanz von informellem Lernen und kleinen Lerneinheiten, die als Schlüssel zur Unterstützung der digitalen Transformation in Unternehmen dienen. Im Zentrum steht die Verschiebung von Verantwortung hin zu den Mitarbeitenden selbst, die durch selbstgesteuertes Lernen ihre Fähigkeiten erweitern sollen. Diese Veränderung stellt traditionelle Lernmodelle infrage und offenbart strukturelle Widersprüche in der Unternehmenspraxis, wo zentralisierte Vorgaben oft die Eigeninitiative der Mitarbeitenden hemmen. Der Beitrag thematisiert die Notwendigkeit, Lerninhalte an die spezifischen Bedürfnisse der Zielgruppe anzupassen, um den Lerntransfer zu verbessern und Innovationen zu fördern. Diese Perspektive fordert Unternehmen auf, ihre Rolle als Moderator und Kurator zu überdenken, um eine Kultur des kontinuierlichen Lernens zu etablieren.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er Prinzipien wie die Integration von Learning Nuggets und informellem Lernen als integrale Bestandteile der Lernkultur hervorhebt. Er fordert dazu auf, Mitarbeitenden Raum für selbstgesteuertes Lernen zu geben und Formate wie Working Out Loud zu unterstützen. Diese Ansätze verschieben die Perspektive von einer zentral gesteuerten zu einer dezentralen Lernkultur, die auf intrinsischer Motivation basiert. Der Beitrag leistet einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung des Themas, indem er aufzeigt, wie Unternehmen durch die Förderung von Eigenverantwortung und die Anpassung von Lerninhalten an operative Bedürfnisse strategische Ziele und kulturellen Wandel unterstützen können.

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