Drei Erfolgsfaktoren für die Adoption- und Change-Begleitung zu neuen, digitalen Arbeitsweisen

Drei Erfolgsfaktoren für die Adoption- und Change-Begleitung zu neuen, digitalen Arbeitsweisen
Mitschnitt-Länge: 10 Minuten
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Mitschrift verfügbar

Ganzheitliche Ansätze für digitale Transformation: Kultur, Technologie, Fähigkeiten und Regeln als Schlüssel für erfolgreiche Change-Prozesse.

Sophie Schneiderhöhn, Digital Work Consultant bei netmedia, beleuchtet in ihrem Vortrag die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei der Einführung digitaler und hybrider Arbeitsweisen in Unternehmen. Der Beitrag richtet sich an Change Manager und HR-Leiter, die digitale Transformationen systematisch gestalten möchten. Besonders hervorzuheben ist der ganzheitliche Ansatz, der die Dimensionen Kultur, Technologie, Fähigkeiten und Regeln integriert. Diese Perspektive ermöglicht es, Change-Prozesse effektiv zu begleiten und sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeitende einzubinden.


Im Mittelpunkt stehen die drei Erfolgsfaktoren: ein ganzheitlicher Ansatz, die Rolle der Führungskräfte und die kontinuierliche Verankerung von Change Management in der Organisation. Schneiderhöhn betont die Bedeutung des ADKAR-Modells und die Notwendigkeit klarer Regeln für die Nutzung digitaler Tools. Sie empfiehlt, die digitale Transformation mit einer Standortbestimmung zu beginnen, um gezielte Handlungsfelder zu definieren. Praxisbeispiele wie das Projekt „Digital Workplace 2.0“ mit Raiffeisen Schweiz verdeutlichen die strategische Kombination aus Projektplanung und Change Management. Führungskräfte spielen eine Schlüsselrolle, indem sie Veränderungen im Arbeitsalltag verankern und ihre Teams durch den Wandel begleiten.

Ein ganzheitlicher Ansatz ist entscheidend, um neue und digitale Arbeitsweisen erfolgreich zu etablieren. Wir müssen sowohl Technologie als auch menschliche Begleitung integrieren. – Sophie Schneiderhöhn


Führungskräfte sind der Schlüssel zu erfolgreichen Veränderungsprozessen. Sie müssen sowohl ihre eigene Veränderungskompetenz entwickeln als auch ihre Teams durch den Wandel führen. – Sophie Schneiderhöhn


Adoption und Change Management sind keine einmaligen Projekte, sondern eine Lebenseinstellung, die dauerhaft in der Organisation verankert sein muss, um kontinuierliche Veränderungen zu bewältigen. – Sophie Schneiderhöhn

  • Ein ganzheitlicher Ansatz, der Kultur, Technologie, Fähigkeiten und Regeln berücksichtigt, ist entscheidend für die erfolgreiche Einführung digitaler Arbeitsweisen.
  • Das Verständnis des 'Warum' hinter Veränderungen ist essenziell, um Akzeptanz und Engagement der Mitarbeitenden zu fördern.
  • Führungskräfte spielen eine Schlüsselrolle in Veränderungsprozessen und müssen sowohl individuell als auch auf Teamebene unterstützt werden.
  • Klare Regeln und Abläufe für die Nutzung von Tools und Technologien sind notwendig, um Effizienz und Zufriedenheit in der hybriden Zusammenarbeit zu gewährleisten.
  • Adoption Change Management ist ein kontinuierlicher Prozess, der strukturell in der Organisation verankert sein muss.

Die Einführung digitaler und hybrider Arbeitsweisen stellt Unternehmen vor komplexe Herausforderungen, die weit über die bloße Implementierung neuer Technologien hinausgehen. Im Kern geht es um die Transformation von Arbeitskulturen, die Anpassung von Fähigkeiten und die Etablierung klarer Regeln, um die Akzeptanz und das Engagement der Mitarbeitenden zu sichern. Ein häufig übersehener blinder Fleck ist die Diskrepanz zwischen der Einführung digitaler Tools und der tatsächlichen Nutzung durch die Mitarbeitenden. Diese Lücke entsteht oft durch unzureichende Kommunikation des "Warum" hinter Veränderungen und mangelnde Klarheit über die Anwendungsmöglichkeiten der Tools. Die Verantwortung für den Erfolg solcher Transformationsprozesse verschiebt sich zunehmend auf die Führungskräfte, die als dauerhafte Einflussnehmer die Veränderungskompetenz ihrer Teams fördern müssen. Hierbei offenbart sich ein struktureller Widerspruch: Während Projekte zeitlich begrenzt sind, bleibt die Notwendigkeit zur kontinuierlichen Anpassung bestehen, was eine dauerhafte Verankerung von Change Management in der Organisationsstruktur erfordert.


Der Beitrag liefert wertvolle Impulse für die strategische Ausrichtung von Change-Prozessen. Er betont die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Ansatzes, der Kultur, Technologie, Fähigkeiten und Regeln integriert. Führungskräfte werden aufgefordert, nicht nur als Umsetzer, sondern als aktive Gestalter des Wandels zu agieren, indem sie Veränderungskompetenz aufbauen und ihre Teams durch den Prozess begleiten. Die Empfehlung, regelmäßig den Status quo in den vier Dimensionen zu überprüfen, verschiebt die Perspektive von reaktiven zu proaktiven Handlungsweisen. Dies ermöglicht es Unternehmen, den kulturellen Wandel strategisch zu steuern und operative Praxis mit langfristigen Zielen zu verknüpfen. Der Beitrag fordert dazu auf, Change Management als kontinuierlichen Prozess zu begreifen, der strukturell verankert werden muss, um nachhaltige Transformationen zu ermöglichen.

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