Neue digitale Heimat: Der Einfluss eines Social Intranets auf die Kommunikation bei Vorwerk

Neue digitale Heimat: Der Einfluss eines Social Intranets auf die Kommunikation bei Vorwerk
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
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Social Intranet bei Vorwerk: Erfahren Sie, wie digitale Plattformen den Wissenstransfer fördern und Silos in großen Unternehmen abbauen.

Markus Wasch, Communication Manager bei Vorwerk, beleuchtet die Einführung eines Social Intranets in einem globalen Direktvertriebsunternehmen der Konsumgüterbranche. Der Praxisbericht bietet Einblicke in die Herausforderungen und Lösungen bei der Implementierung digitaler Kommunikationsplattformen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Rolle von Tools wie Coyo und Microsoft Teams sowie der Wechselwirkung zwischen Unternehmenskultur und digitalen Plattformen. Der Beitrag richtet sich an Kommunikationsverantwortliche in großen Unternehmen, die den Wissensaustausch fördern und Silos abbauen möchten.


Im Mittelpunkt steht die konkrete Umsetzung des Social Intranets, das als Reaktion auf die pandemiebedingten Herausforderungen eingeführt wurde. Markus Wasch beschreibt, wie das Intranet den Wissenstransfer und die Vernetzung zwischen Teams verbessert und die dezentrale Kommunikation fördert. Die Einführung von Coyo und Microsoft 365 wird als Glücksfall betrachtet, da sie den Vertrieb und die interne Kommunikation unter Lockdown-Bedingungen unterstützt. Der Bericht hebt die Bedeutung von Führungskräften bei der Förderung der Mitarbeiterbeteiligung hervor und zeigt, wie lokale Anpassungen und die Einbindung von Produktionsmitarbeitenden über eine App die Kommunikation stärken. Die klare Trennung der Funktionen zwischen Coyo und Microsoft 365 wird ebenfalls thematisiert, um eine Fragmentierung der Kommunikation zu vermeiden.

Ein Social Intranet kann Unternehmenskultur und Tools nicht allein verändern. Beide müssen sich gegenseitig befruchten, um echte Beteiligung und Verbesserung zu erreichen. – Markus Wasch


Offene und transparente Kommunikation ist entscheidend. Mitarbeiter müssen verstehen, warum bestimmte Entscheidungen getroffen werden, um sich wirklich einbringen zu können. – Markus Wasch


Die Einführung eines Social Intranets hat unsere Rolle als Kommunikationsmanager verändert. Wir sind jetzt mehr Moderatoren und Engagementförderer als klassische Kommunikatoren. – Markus Wasch

  • Ein Social Intranet kann den Abbau von Silos und eine stärkere Vernetzung zwischen Teams fördern.
  • Tools und Unternehmenskultur müssen sich gegenseitig befruchten, um erfolgreich zu sein.
  • Die dezentrale Kommunikation und lokale Anpassung sind entscheidend für die Akzeptanz eines Social Intranets.
  • Krisen wie die Pandemie können als Katalysator für Kulturwandel und digitale Transformation genutzt werden.
  • Führungskräfte spielen eine Schlüsselrolle bei der Förderung von Mitarbeiterbeteiligung und der Nutzung digitaler Tools.

Die Einführung eines Social Intranets bei Vorwerk verdeutlicht die strategische Relevanz digitaler Plattformen für die interne Kommunikation und den Kulturwandel in globalen Direktvertriebsunternehmen. Im Spannungsfeld zwischen zentralisierter Steuerung und lokaler Anpassung zeigt sich ein blinder Fleck: die Herausforderung, Silos abzubauen und gleichzeitig die Eigenverantwortung der Teams zu stärken. Der Beitrag macht deutlich, dass Transformation nicht allein durch technologische Lösungen erreicht wird, sondern durch die parallele Entwicklung von Unternehmenskultur und digitalen Werkzeugen. Ein zentraler Denkfehler liegt in der Annahme, dass die Bereitstellung von Tools automatisch zu einem Kulturwandel führt. Vielmehr müssen Führungskräfte aktiv in die Förderung der Mitarbeiterbeteiligung eingebunden werden, um strukturelle Widersprüche zu überwinden und eine dezentrale Kommunikation zu ermöglichen.


Der Vortrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er die Bedeutung von Führungskräften als Schlüsselakteure im Wandel unterstreicht. Die aktive Einbindung und Unterstützung durch Führungskräfte sind entscheidend, um Mitarbeitende zur Partizipation zu motivieren und die Vorteile digitaler Tools zu nutzen. Der Beitrag fordert dazu auf, eine offene Kommunikationskultur zu etablieren, in der Fehler und Herausforderungen transparent angesprochen werden. Dies verschiebt die Perspektive von einer top-down-gesteuerten Informationsweitergabe hin zu einem bidirektionalen Austausch, der die operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel verknüpft. Die Erkenntnisse aus dem Beitrag ermutigen Kommunikationsverantwortliche, die Balance zwischen globaler Steuerung und lokaler Flexibilität zu finden, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken.

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