Trends & Entwicklungen für den Digital Workplace in 2021

#iomtalk 014

Trends & Entwicklungen für den Digital Workplace in 2021
Mitschnitt-Länge: 60 Minuten
Mitschrift verfügbar

Siegfried Lautenbacher diskutiert, wie iterative Ansätze und Selbstorganisation die digitale Transformation in IT-Dienstleistungsunternehmen fördern.

Im Interview des Shift/HR Talks 2022 beleuchtet Siegfried Lautenbacher die Transformation von Arbeitsorganisationen durch digitale Technologien. Der Fokus liegt auf der nachhaltigen Gestaltung digitaler Arbeitsumgebungen mittels iterativer Ansätze und der Förderung von Selbstorganisation. Besonders hervorgehoben wird die Rolle von Führung als Teamprozess und die Bedeutung von experimentellem Vorgehen gegenüber starren Plänen. Die Diskussion richtet sich an Führungskräfte in großen IT-Dienstleistungsunternehmen und bietet praxisnahe Einblicke in die Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation.


Lautenbacher betont die Notwendigkeit, von traditionellen Präsenzkulturen und hierarchischen Strukturen abzurücken, um Remote Work erfolgreich zu integrieren. Er plädiert für eine längere Phase des Experimentierens und Austauschs, um positive Aspekte von Homeoffice-Erfahrungen zu nutzen. Iterative Ansätze und Graswurzelbewegungen werden als Schlüssel zur Entwicklung digitaler Kompetenzen und Talente gesehen. Lautenbacher empfiehlt, Governance auf das Wesentliche zu beschränken und den Fachbereichen Entscheidungsspielräume für Tools und Prozesse zu lassen. Die Diskussion umfasst auch die Herausforderungen im Change Management und die Bedeutung von Lernen im Arbeitsprozess.

Führung ist kein singulärer Akt einer Person, sondern ein Teamprozess. Unterschiedliche Personen übernehmen zu verschiedenen Zeitpunkten die Führung in einem Projekt. – Siegfried Lautenbacher


Die Präsenzkultur entstand durch hierarchische Strukturen. Der Sprung zur Selbststeuerung und Vertrauen in Teams ist die eigentliche Herausforderung. – Siegfried Lautenbacher


Wir sollten weniger auf große Pläne setzen und mehr auf experimentelles Vorgehen, um herauszufinden, was funktioniert und was nicht. – Siegfried Lautenbacher

  • Führung sollte als Teamprozess verstanden werden, bei dem unterschiedliche Personen zu verschiedenen Zeitpunkten Verantwortung übernehmen.
  • Digitale Arbeitsorganisationen profitieren von experimentellen Ansätzen und iterativen Prozessen, anstatt auf starre Pläne zu setzen.
  • Die Entwicklung digitaler Kompetenzen und Talente ist entscheidend, um in einer zunehmend digitalen Arbeitswelt erfolgreich zu sein.
  • Change-Management sollte stärker auf Lernen und praktische Erfahrungen im Arbeitsalltag ausgerichtet sein.
  • Selbstorganisation und Vertrauen sind zentrale Elemente für die erfolgreiche Umsetzung von Remote Work.

Die digitale Transformation des Arbeitsplatzes stellt Führungskräfte vor die Herausforderung, traditionelle Hierarchien und Präsenzkulturen zu überwinden. Der Beitrag beleuchtet die strategische Relevanz von Selbstorganisation und experimentellen Ansätzen, um in einer dynamischen Arbeitswelt erfolgreich zu agieren. Ein zentrales Spannungsfeld ist die Balance zwischen notwendiger Governance und der Freiheit, innovative Praktiken zu entwickeln. Die Diskussion um die Rolle von Führung als Teamprozess und die Verschiebung von Verantwortung verdeutlicht strukturelle Widersprüche in vielen Unternehmen. Diese Transformation erfordert ein Umdenken, weg von starren Plänen hin zu flexiblen, iterativen Prozessen, die Raum für Innovation und Anpassung lassen.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er Führungskräfte dazu auffordert, experimentelle Ansätze zu fördern und digitale Kompetenzen gezielt zu entwickeln. Er verschiebt die Perspektive von einer top-down gesteuerten zu einer partizipativen Arbeitsorganisation, die auf Vertrauen und Selbstverantwortung basiert. Die Empfehlungen betonen die Bedeutung von Lernen im Arbeitsprozess und die Notwendigkeit, Mitarbeitende aktiv in Veränderungsprozesse einzubinden. Für die Zielgruppe bietet der Inhalt wertvolle Einsichten, um operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel in Einklang zu bringen. Die Reflexion über den richtigen Zeitpunkt für Standardisierung und die Förderung von hybriden Modellen zeigt Wege auf, wie Unternehmen die digitale Transformation nachhaltig gestalten können.

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