Virtual Environments als Lernumgebungen - Einblicke in die Erkenntnisse der #VRExplorer Initiative

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Virtual Environments als Lernumgebungen - Einblicke in die Erkenntnisse der #VRExplorer Initiative
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Virtuelle 3D-Umgebungen fördern Kreativität und Kollaboration. Erfahren Sie, wie Unternehmen diese für innovative Lernformate nutzen.

Virtuelle 3D-Umgebungen bieten innovative Möglichkeiten für digitale Lern- und Arbeitskontexte, indem sie Kreativität und Kollaboration fördern. Im Interview der Shift/HR Talks 2022 diskutieren Kathrin Bischoff und Philip Horváth die Potenziale und Herausforderungen der Nutzung solcher Umgebungen. Die Experten beleuchten, wie 3D-Umgebungen spontane Interaktionen und kreative Prozesse unterstützen, die in traditionellen Videokonferenzen schwer umsetzbar sind. Der Beitrag bietet praxisnahe Einblicke in die Anwendung von Tools wie AltspaceVR und Mozilla Hubs und zeigt, wie Unternehmen durch die Implementierung virtueller Räume neue Formen der Zusammenarbeit erschließen können.


Zentrale Erkenntnisse des Gesprächs umfassen die Bedeutung der räumlichen Wahrnehmung für Kreativität und Erinnerungsvermögen sowie die Notwendigkeit technischer Vorbereitung und Moderation für erfolgreiche 3D-Events. Die Diskussion hebt hervor, dass 3D-Umgebungen insbesondere für kreative Prozesse, Rollenspiele und kollaborative Projekte geeignet sind. Die Experten betonen, dass die Auswahl der Plattform vom spezifischen Anwendungsfall und den technischen Voraussetzungen abhängt. Zudem wird die Rolle von Experience Design als entscheidend für den Erfolg virtueller Formate hervorgehoben, wobei unterschiedliche Nutzergruppen spezifische Lernpfade und Unterstützungsangebote benötigen.

Virtual Environments bieten eine einzigartige Möglichkeit, Kreativität und Zusammenarbeit zu fördern, indem sie räumliche Assoziationen und spontane Interaktionen ermöglichen. – Kathrin Bischoff


Die dritte Dimension eröffnet neue Wege der Kollaboration, die über traditionelle Videokonferenzen hinausgehen, indem sie eine dynamische und flexible Umgebung für Meetings und Lernprozesse schafft. – Philip Horv\u00e1th


Die Integration von 3D-Welten in den Arbeitsalltag kann die Art und Weise, wie wir lernen und zusammenarbeiten, revolutionieren, indem sie eine immersive und interaktive Erfahrung bietet. – Kathrin Bischoff

  • 3D-Umgebungen fördern Kreativität und Interaktion durch räumliche Wahrnehmung und Avatar-Identifikation.
  • Virtuelle Räume ermöglichen spontane und informelle Interaktionen, die in traditionellen Videokonferenzen schwer umsetzbar sind.
  • Die technische Vorbereitung und Moderation sind entscheidend für den Erfolg von 3D-Events.
  • 3D-Lernumgebungen bieten Potenzial für Rollenspiele und die Aufnahme von Interaktionen zur späteren Analyse.
  • Die Implementierung von 3D-Umgebungen erfordert eine sorgfältige Planung und Anpassung an die Bedürfnisse der Zielgruppe.

Virtuelle 3D-Umgebungen bieten eine strategische Chance für Unternehmen, die Kreativität und Kollaboration in digitalen Lern- und Arbeitskontexten fördern möchten. Sie adressieren das Spannungsfeld zwischen traditionellen, strukturierten Kommunikationsformen und der Notwendigkeit, spontane, informelle Interaktionen zu ermöglichen. Diese Umgebungen erweitern die Möglichkeiten der Zusammenarbeit über die Grenzen klassischer Videokonferenzen hinaus, indem sie räumliche Wahrnehmung und Avatar-Identifikation nutzen, um kreative Prozesse und Erinnerungsvermögen zu stärken. Gleichzeitig offenbaren sie strukturelle Widersprüche, etwa die Herausforderungen der technischen Ausstattung und die Notwendigkeit einer sorgfältigen Planung und Moderation. Die Diskussion um 3D-Umgebungen verdeutlicht, dass der Erfolg solcher Formate nicht nur von der Technologie abhängt, sondern auch von der Bereitschaft der Organisationen, sich auf neue Formen der Interaktion einzulassen und bestehende Barrieren zu überwinden.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er Unternehmen dazu auffordert, 3D-Umgebungen gezielt für kollaborative und kreative Formate zu testen. Er verschiebt die Perspektive von rein funktionalen zu erlebnisorientierten Lern- und Arbeitsformaten, die sowohl synchrone als auch asynchrone Elemente integrieren. Die vorgestellten Prinzipien, wie die bewusste Gestaltung der Ankommensphase und die Bereitstellung technischer Unterstützung, bieten konkrete Ansatzpunkte für die operative Praxis. Gleichzeitig unterstützt der Beitrag den kulturellen Wandel hin zu einer hybriden Arbeitswelt, in der digitale und physische Räume nahtlos ineinandergreifen. Unternehmen werden ermutigt, die Potenziale virtueller Räume zu erkunden und ihre strategischen Ziele durch innovative Lern- und Kollaborationsformate zu erreichen.

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