Webinar: Alles bleibt, wie es ist - wie sich Organisationen für die Post-Corona-Zeit aufstellen müssen

Webinar: Alles bleibt, wie es ist - wie sich Organisationen für die Post-Corona-Zeit aufstellen müssen
Mitschnitt-Länge: 60 Minuten
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Mitschrift verfügbar

Transformation von Anwesenheits- zu Vertrauenskulturen: Strategien für hybride Arbeitsmodelle und digitale Prozessoptimierung.

Im Rahmen der Shift/HR Talks 2022 diskutieren Björn Negelmann und Dirk Wippern die Herausforderungen und Chancen für Organisationen in der Post-Corona-Zeit. Der Fokus liegt auf der Transformation von Anwesenheits- zu Vertrauenskulturen, der umfassenden Digitalisierung von Arbeitsprozessen und der Förderung von Resilienz und Wertschätzung. Diese Themen sind besonders relevant für Change Manager in mittelständischen Unternehmen und Beratungsfirmen, die sich mit der Neugestaltung von Arbeitsmodellen und Führungsansätzen auseinandersetzen müssen. Die Veranstaltung bietet einen praxisnahen Austausch über die strategische Entwicklung von hybriden Arbeitsmodellen und die notwendige Anpassung von Führungsstilen.


Dirk Wippern betont die Notwendigkeit, mobiles Arbeiten nachhaltig zu gestalten und die Digitalisierung über Videokonferenzen hinaus auf End-to-End-Prozesse auszuweiten. Er hebt hervor, dass Vertrauen die Kontrolle in hybriden Arbeitsmodellen ersetzen muss, um erfolgreich zu sein. Die Diskussion zeigt, dass viele Organisationen noch vor der Herausforderung stehen, physische Präsenz als Maßstab für Produktivität zu überwinden. Wippern empfiehlt, digitale Tools gezielt einzusetzen, um die Arbeitsorganisation zu verbessern, insbesondere für Firstliner. Die Veranstaltung beleuchtet auch die Bedeutung von informellem Wissensaustausch und die Umgestaltung von Büros zu Orten der Begegnung, um den Zusammenhalt zu fördern.

Die größte Herausforderung für Organisationen nach der Corona-Krise ist die nachhaltige Etablierung des mobilen Arbeitens. – Dirk Wippern


Digitalisierung muss konsequent vorangetrieben werden, damit Organisationen autark arbeiten können, unabhängig von äußeren Umständen. – Dirk Wippern


Vertrauen ersetzt Kontrolle: Führungskräfte müssen lernen, auch im virtuellen Raum effektiv zu führen. – Dirk Wippern

  • Anwesenheitskultur muss durch eine Vertrauenskultur ersetzt werden, um in hybriden Arbeitsmodellen erfolgreich zu sein.
  • Digitalisierung sollte über Videokonferenzen hinausgehen und End-to-End-Prozesse umfassen.
  • Wertschätzung und Resilienz sind zentrale Elemente, um Mitarbeitende in der Post-Corona-Zeit zu motivieren und zu unterstützen.
  • Hybride Arbeitsmodelle erfordern neue Ansätze in der Führung und Zusammenarbeit.
  • Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass schnelle und radikale Veränderungen in Organisationen möglich sind.

Die Diskussion um die Post-Corona-Arbeitswelt offenbart zentrale Herausforderungen für Change Manager in mittelständischen Unternehmen und Beratungsfirmen. Im Fokus steht die Transformation von einer Anwesenheits- zu einer Vertrauenskultur, die für hybride Arbeitsmodelle essenziell ist. Diese Veränderung erfordert ein Umdenken in der Führung, weg von Kontrolle hin zu Vertrauen, um die Produktivität unabhängig von physischer Präsenz zu gewährleisten. Der Beitrag beleuchtet die strukturellen Widersprüche, die durch die Pandemie offengelegt wurden, wie die Diskrepanz zwischen etablierten Kontrollmechanismen und der Notwendigkeit, Vertrauen als Führungsprinzip zu etablieren. Zudem wird die Digitalisierung als umfassender Prozess verstanden, der über die Einführung von Videokonferenzen hinausgeht und End-to-End-Prozesse umfasst. Diese strategische Relevanz zeigt sich besonders in der Notwendigkeit, digitale Kompetenzen zu fördern und IT-Infrastrukturen zu konsolidieren, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.


Aus dem Beitrag lassen sich klare Handlungsprinzipien ableiten, die für die Zielgruppe von Bedeutung sind. Die Förderung von Resilienz und Wertschätzung wird als zentraler Erfolgsfaktor hervorgehoben, um Mitarbeitende zu motivieren und an das Unternehmen zu binden. Die Empfehlung, Büros zu Orten der Begegnung umzugestalten, um informellen Wissensaustausch zu fördern, zeigt den kulturellen Wandel, der notwendig ist, um die Vorteile hybrider Arbeitsmodelle voll auszuschöpfen. Der Beitrag fordert dazu auf, die positiven Erfahrungen der Krise zu bewahren und die Digitalisierung konsequent voranzutreiben. Er verschiebt die Perspektive von kurzfristigen Anpassungen hin zu einer strategischen Neuausrichtung, die sowohl operative Praxis als auch kulturellen Wandel umfasst. Diese Reflexionsimpulse bieten der Zielgruppe wertvolle Ansätze, um die Herausforderungen der Post-Corona-Zeit erfolgreich zu meistern.

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