Wie schaffen wir einen nachhaltigen digitalen Mindset?

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Wie schaffen wir einen nachhaltigen digitalen Mindset?

Diskutieren Sie, wie ein nachhaltiger digitaler Mindset Unternehmen transformiert und welche Methoden den Kulturwandel effektiv unterstützen.

In einem Interview im Rahmen der Shift/HR Talks 2022 diskutieren Alexander Kluge, Gabriel Rath und Julia Wieland über die Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation in Unternehmen. Der Fokus liegt auf der Etablierung eines nachhaltigen digitalen Mindsets, das über die bloße Nutzung von Tools hinausgeht. Die Gesprächspartner beleuchten die Notwendigkeit, Vertrauen aufzubauen und Kontrolle loszulassen, um Führung auf Distanz zu ermöglichen. Sie betonen die Bedeutung von Multiplikatoren und Communities, um den Kulturwandel voranzutreiben und die digitale Zusammenarbeit zu fördern.


Die Diskussion zeigt, dass die Einführung digitaler Tools allein nicht ausreicht, um eine nachhaltige Veränderung zu bewirken. Entscheidend ist die Haltung der Mitarbeitenden und die Art der Zusammenarbeit. Methoden wie Working Out Loud und Community Building werden als zentrale Ansätze hervorgehoben. Die Speaker betonen die Wichtigkeit von informellen Kommunikationsformaten und der Integration hybrider Arbeitsmodelle. Sie geben praktische Empfehlungen, wie Unternehmen die digitale Transformation langfristig gestalten können, indem sie sowohl Top-down-Unterstützung als auch Eigeninitiative fördern.

Wir müssen weg von der Kontrollkultur hin zu einer Vertrauenskultur. Führungskräfte sollten Verantwortung übertragen und Mitarbeiter die Freiheit nutzen, um transparent zu arbeiten. – Gabriel Rath


Die Herausforderung besteht darin, die Nähe und Gestik in digitalen Meetings zu ersetzen. Viele Organisationen sind technisch noch nicht bereit, was die Einführung digitaler Tools erschwert. – Alexander Kluge


Wir brauchen mehr als nur effiziente Meetings. Die Beziehungsebene ist entscheidend für vertrauensvolle Zusammenarbeit. Digitale Tools sollten genutzt werden, um menschliche Begegnungen zu fördern. – Julia Wieland

  • Die Nutzung digitaler Tools allein reicht nicht aus – entscheidend ist die Haltung und die Art der Zusammenarbeit.
  • Führungskräfte müssen Vertrauen aufbauen und Kontrolle loslassen, um Remote-Arbeit erfolgreich zu gestalten.
  • Spontane und kreative Interaktionen, wie sie in analogen Kaffee-Ecken stattfinden, müssen ins Digitale übertragen werden.
  • Multiplikatoren und Communities sind entscheidend, um digitale Transformation in Unternehmen voranzutreiben.
  • Die Etablierung einer nachhaltigen digitalen Arbeitskultur erfordert sowohl Bottom-up-Initiativen als auch Top-down-Unterstützung.

Die Diskussion um einen nachhaltigen digitalen Mindset im Kontext der digitalen Transformation von Arbeitsplätzen ist von strategischer Bedeutung für Unternehmen, die sich in einem dynamischen Umfeld behaupten wollen. Im Mittelpunkt steht die Herausforderung, digitale Tools nicht nur technisch zu implementieren, sondern sie in die Unternehmenskultur zu integrieren. Ein zentrales Spannungsfeld ist die Balance zwischen Vertrauen und Kontrolle in der Führung auf Distanz. Die Diskussion offenbart strukturelle Widersprüche, etwa die Tendenz zu mehr synchronen Meetings, die dem Ziel einer flexibleren, asynchronen Arbeitsweise entgegenstehen. Zudem zeigt sich ein Denkfehler in der Annahme, dass Kontrolle automatisch zu höherer Produktivität führt. Die Transformation erfordert eine Verschiebung der Verantwortung und eine Anpassung der Führungsansätze, um die Potenziale digitaler Zusammenarbeit voll auszuschöpfen.


Der Beitrag liefert wertvolle Impulse für die Praxis, indem er Prinzipien wie die Förderung von Multiplikatoren und die Bedeutung von Community Building hervorhebt. Er fordert Führungskräfte auf, Verantwortung zu delegieren und Vertrauen zu entwickeln, um die Vorteile der digitalen Transformation zu realisieren. Die Diskussion verschiebt die Perspektive von einer rein technischen Implementierung hin zu einem kulturellen Wandel, der die Anpassungsfähigkeit von Organisationen stärkt. Durch die Betonung von informeller Kommunikation und Beziehungsmanagement wird deutlich, dass der Erfolg digitaler Transformation nicht nur von technologischen, sondern auch von sozialen Faktoren abhängt. Der Beitrag inspiriert dazu, bestehende Strukturen zu hinterfragen und neue Wege der Zusammenarbeit zu erkunden, um langfristig eine nachhaltige digitale Arbeitskultur zu etablieren.

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