Baustellen auf dem Weg zu Remote & Hybrid Work?

Baustellen auf dem Weg zu Remote & Hybrid Work?
Mitschnitt-Länge: 150 Minuten
Mitschrift verfügbar

Hybride Arbeit: Erfahren Sie, wie Unternehmen organisatorische, technologische und kulturelle Hürden meistern und Führung neu denken.

Das Panel diskutiert die Herausforderungen und Lösungsansätze hybrider Arbeitsmodelle in mittelständischen Unternehmen. Im Fokus stehen die organisatorischen, technologischen und kulturellen Hürden, die sich aus der Kombination von digitaler und analoger Zusammenarbeit ergeben. Die Sprecher:innen bringen unterschiedliche Perspektiven aus der Energieversorgung, Materialtechnologie und Bauinfrastruktur ein. Sie beleuchten, wie Unternehmen hybride Arbeitsmodelle effizient gestalten können und welche Rolle Führungskräfte dabei spielen. Die Diskussion bietet Einblicke in die Anpassung von Unternehmenskulturen und die Integration digitaler Tools.


Zentrale Erkenntnisse sind die Notwendigkeit der Digitalisierung von Arbeitsabläufen und die Anpassung der Führungskompetenzen an hybride Teams. Die Panelisten betonen, dass die Fragmentierung der Zusammenarbeit neue Anforderungen an die Koordination und den Informationsfluss stellt. Die Diskussion zeigt, dass die technische Infrastruktur und das Mindset entscheidend für den Erfolg hybrider Arbeitsmodelle sind. Zudem wird die Bedeutung von flexiblen Teamentscheidungen und die Herausforderungen bei der Karriereentwicklung in hybriden Umgebungen hervorgehoben. Die Panelisten sind sich einig, dass der Weg zu effizienter hybrider Arbeit noch nicht abgeschlossen ist und weitere Anpassungen erfordert.

Hybridarbeit bringt eine neue Dimension an Komplexität in die Zusammenarbeit, die wir nicht unterschätzen dürfen. – Katharina Brodt


Wir müssen uns bewusst sein, dass hybride Arbeit eine ordentliche Digitalisierung der Arbeitsabläufe voraussetzt, um effizient zu funktionieren. – Bernd Gewehr


Der Anspruch an Führung ist in Remote Work und hybrid einfach gestiegen. Das ist eine weitere Kompetenz, die man als Führungskraft beherrschen muss. – Meike Holle


Unsere Arbeitswelt wird sich verändern, und wir müssen neue Spielregeln und Verständigungen finden, um diese Veränderungen erfolgreich zu gestalten. – Joachim Haydecker

  • Hybrides Arbeiten bringt neue Dimensionen der Komplexität, insbesondere durch die Kombination von digitalen und analogen Arbeitsformaten.
  • Die Digitalisierung von Arbeitsabläufen ist oft unvollständig, was die Effizienz hybrider Arbeit einschränkt.
  • Kreativprozesse sind in digitalen Räumen schwieriger durchzuführen als in physischen Umgebungen.
  • Führungskräfte müssen neue Kompetenzen entwickeln, um hybride Teams effektiv zu leiten.
  • Unternehmenskultur und Karriereentwicklung müssen an hybride Arbeitsmodelle angepasst werden, um Diversitätsprobleme zu vermeiden.

Hybride Arbeitsmodelle stehen im Spannungsfeld zwischen digitaler Transformation und kulturellem Wandel. Die Diskussion um Remote und Hybrid Work offenbart strukturelle Widersprüche, die Unternehmen herausfordern, ihre Arbeitsprozesse grundlegend zu überdenken. Ein zentraler blinder Fleck ist die Annahme, dass Digitalisierung automatisch zu Effizienz führt. Tatsächlich zeigt sich, dass die Fragmentierung von Arbeitsformaten und die unzureichende Digitalisierung von Arbeitsabläufen die Komplexität erhöhen und neue Koordinationsanforderungen schaffen. Führungskräfte müssen sich mit der Verschiebung von Verantwortlichkeiten auseinandersetzen, da hybride Teams sowohl orts- als auch zeitunabhängig arbeiten. Dies erfordert neue Kompetenzen, um die Gleichberechtigung aller Teammitglieder sicherzustellen und informelle Kommunikationsstrukturen in die digitale Welt zu übertragen. Die kulturelle Anpassung an hybride Arbeitsweisen ist entscheidend, um Diversitätsprobleme zu vermeiden und Karrierechancen unabhängig von physischer Präsenz zu gestalten.


Der Beitrag liefert wertvolle Reflexionsimpulse für die Gestaltung hybrider Arbeitsmodelle. Er fordert Unternehmen auf, ihre Meetingkultur zu überdenken und neue Spielregeln für die Zusammenarbeit zu etablieren, um die gewonnene Flexibilität nicht durch eine Überlastung mit Online-Meetings zu verlieren. Die Diskussion hebt die Bedeutung kontinuierlichen Lernens im Umgang mit digitalen Tools hervor und betont die Notwendigkeit, die Unternehmenskultur aktiv zu gestalten, um unbewusste Muster sichtbar zu machen. Die Panelisten regen an, Führungskompetenzen stärker nach pädagogischen und psychologischen Kriterien zu bewerten, um die Transformation zu unterstützen. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer rein technologischen auf eine ganzheitliche Betrachtung hybrider Arbeit, die operative Praxis, strategische Ziele und kulturellen Wandel in Einklang bringt.

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