Im Mittelpunkt steht die nachhaltige Einführung und Nutzung digitaler Arbeitsumgebungen in einem globalen Logistikunternehmen mit über 1.000 Mitarbeitenden. Der Praxisbericht beleuchtet, wie kontinuierliche Tool-Adoption, hybride Zusammenarbeit und Wellbeing durch ein Zusammenspiel aus Champions Community, Multiplikatoren-Modellen und methodischer Begleitung realisiert werden. Die Perspektive des Deployment Managers Global Infrastructure Services bietet einen organisationsweiten Blick auf die Verzahnung von IT, operativem Geschäft und Change Management. Besonderes Augenmerk liegt auf der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Tool-Landschaft (u.a. Microsoft 365, Teams, Mentimeter, Forms, Power App, Outlook, Intranet, Breakthrough) sowie auf der aktiven Einbindung der User bereits in der Evaluierungsphase neuer Lösungen.
Im Detail zeigt der Beitrag, wie DB Schenker die Working Out Loud-Methode und eine global aufgestellte Champions Community nutzt, um Wissen zu teilen, Silos aufzubrechen und die Akzeptanz neuer Tools zu fördern. Unterschiedliche Trainingsformate und Wissensplattformen adressieren die vielfältigen Lernpräferenzen der Mitarbeitenden. Die technische und kulturelle Unterstützung hybrider Zusammenarbeit erfolgt durch gezielte Software- und Hardware-Lösungen, ohne umfassende Umstrukturierungen der Arbeitsflächen. Wellbeing wird durch digitale Micro-Breaks und Insights-Tools in den Arbeitsalltag integriert. Die kontinuierliche Evaluation und Anpassung der Maßnahmen an die tatsächliche Nutzung und Nachfrage sichern die nachhaltige Verankerung des Digital Workplace. Die Erfahrungen verdeutlichen, dass Digital Workplace Adoption als fortlaufender Prozess verstanden und durch kontinuierliches Enablement, Multiplikatoren und vielfältige Wissensformate gestützt werden muss.
