Workplace Adoption - ein Ansatz bei DB Schenker die Möglichkeiten des Digital Workplace auszuschöpfen

Workplace Adoption -  ein Ansatz bei DB Schenker die Möglichkeiten des Digital Workplace auszuschöpfen
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
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Multiplikatoren-Modelle, Champions Community und Working Out Loud: So gelingt nachhaltige Tool-Adoption im globalen Digital Workplace.

Im Mittelpunkt steht die nachhaltige Einführung und Nutzung digitaler Arbeitsumgebungen in einem globalen Logistikunternehmen mit über 1.000 Mitarbeitenden. Der Praxisbericht beleuchtet, wie kontinuierliche Tool-Adoption, hybride Zusammenarbeit und Wellbeing durch ein Zusammenspiel aus Champions Community, Multiplikatoren-Modellen und methodischer Begleitung realisiert werden. Die Perspektive des Deployment Managers Global Infrastructure Services bietet einen organisationsweiten Blick auf die Verzahnung von IT, operativem Geschäft und Change Management. Besonderes Augenmerk liegt auf der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Tool-Landschaft (u.a. Microsoft 365, Teams, Mentimeter, Forms, Power App, Outlook, Intranet, Breakthrough) sowie auf der aktiven Einbindung der User bereits in der Evaluierungsphase neuer Lösungen.

Im Detail zeigt der Beitrag, wie DB Schenker die Working Out Loud-Methode und eine global aufgestellte Champions Community nutzt, um Wissen zu teilen, Silos aufzubrechen und die Akzeptanz neuer Tools zu fördern. Unterschiedliche Trainingsformate und Wissensplattformen adressieren die vielfältigen Lernpräferenzen der Mitarbeitenden. Die technische und kulturelle Unterstützung hybrider Zusammenarbeit erfolgt durch gezielte Software- und Hardware-Lösungen, ohne umfassende Umstrukturierungen der Arbeitsflächen. Wellbeing wird durch digitale Micro-Breaks und Insights-Tools in den Arbeitsalltag integriert. Die kontinuierliche Evaluation und Anpassung der Maßnahmen an die tatsächliche Nutzung und Nachfrage sichern die nachhaltige Verankerung des Digital Workplace. Die Erfahrungen verdeutlichen, dass Digital Workplace Adoption als fortlaufender Prozess verstanden und durch kontinuierliches Enablement, Multiplikatoren und vielfältige Wissensformate gestützt werden muss.

Wir geben unseren Usern nicht einfach das Tool in die Hand und wünschen viel Glück – wir begleiten sie kontinuierlich, binden sie früh ein und schaffen echte Nutzungskompetenz. – Valesca J\u00fcrgens

Adoption endet nie: Es reicht nicht, ein Tool einzuführen und abzuhaken – nachhaltige Unterstützung, laufende Anpassung und Wissenstransfer sind der Schlüssel für echten Mehrwert. – Valesca J\u00fcrgens

Mit unserer Champions Community und vielfältigen Wissensformaten verankern wir digitales Know-how im Unternehmen und fördern eine Kultur des Teilens und Lernens. – Valesca J\u00fcrgens

  • Tool-Adoption ist ein kontinuierlicher Prozess, der nachhaltige Unterstützung und regelmäßige Kommunikation erfordert.

  • Die Einbindung von Usern und die Nutzung von Champions Communities als Multiplikatoren sind entscheidend für erfolgreiche Digital Workplace Adoption.
  • Das Angebot verschiedener Trainingsformate und Wissensplattformen ermöglicht es, unterschiedliche Lernbedürfnisse der Mitarbeiter zu adressieren.
  • Hybride Zusammenarbeit und Wellbeing werden durch gezielte digitale Tools und Micro-Breaks gefördert.
  • Regelmäßige Evaluation und Anpassung der Maßnahmen an die tatsächliche Nutzung und Nachfrage sind essenziell für den Erfolg.

Digital Workplace Adoption in globalen Logistikunternehmen steht exemplarisch für die strategische Herausforderung, technologische Innovation in nachhaltige Veränderung der Arbeitskultur zu überführen. Im Zentrum steht nicht die Tool-Einführung, sondern die Überwindung des Denkfehlers, dass Bereitstellung gleich Nutzung bedeutet. Die eigentliche Transformation scheitert häufig an der Illusion, dass technische Infrastruktur ausreicht, um Kollaboration und Produktivität zu steigern. Der Beitrag macht deutlich, wie Verantwortungsverschiebung zwischen zentraler IT, operativen Einheiten und Endanwendern zu einem strukturellen Spannungsfeld führt: Wer trägt die Ownership für Adoption und Enablement? Multiplikatoren-Modelle wie Champions Communities adressieren diesen blinden Fleck, indem sie Verantwortung dezentralisieren und Wissensteilung institutionalisieren. Gleichzeitig wird ein Zielkonflikt sichtbar: Der Wunsch nach Standardisierung kollidiert mit der Notwendigkeit, auf unterschiedliche Lernpräferenzen, Arbeitskontexte und kulturelle Besonderheiten einzugehen. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Tool-Landschaft verschärft diese Dynamik, da permanente Anpassung und Kommunikation erforderlich sind, um Überforderung und Akzeptanzbarrieren zu vermeiden.

Aus dem Beitrag lassen sich zentrale Prinzipien für die Praxis ableiten: Nachhaltige Adoption entsteht durch kontinuierliches Enablement, gezielte Integration von Multiplikatoren und die konsequente Ausrichtung an realen Nutzerbedarfen. Die Reflexion über hybride Zusammenarbeit und Wellbeing erweitert den Fokus von reiner Tool-Nutzung auf die Gestaltung digitaler Arbeitskultur. Für die Zielgruppe bedeutet das: Erfolgreiche Digital Workplace Strategien erfordern nicht nur technische Exzellenz, sondern vor allem die Bereitschaft, Verantwortung für Veränderung gemeinsam zu tragen, Lernräume zu schaffen und die Wirksamkeit regelmäßig zu evaluieren. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von punktuellen Rollouts hin zu einem iterativen, partizipativen Prozess, der operative Praxis, strategische Ziele und kulturellen Wandel miteinander verzahnt. Damit liefert er einen Impuls, Digital Workplace Enablement als dauerhaften Führungsauftrag zu begreifen, der kontinuierliche Aufmerksamkeit und Anpassungsbereitschaft verlangt.

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